About verenamvianney

katholisch ~ chaotisch benediktinisch ~ kontemplativ be-GEIST-ert ~ charismatisch

? Was ist Kirche?Wer ist Kirche? Sind wir Kirche?

Hmmm. Unser verehrter Pfarrer pflegt im Friedensgebet zu beten:

“Schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben Deiner Kirchen…”

Hmmm. Da habe ich lange daran zu denken gehabt. Kirchen, Kirche ist nach dem Verständnis der rk Kirche eben diese und die orthodoxen Kirchen. Das hat Papst Benedikt gesagt. Das ist also nichts, was auf meinem Mist gewachsen ist, sondern etwas, was der wohl klügste Theologe unserer Zeit gesagt hat.

D.h., dieses Dokument hat die Glaubenskongregation verfasst, aber diese veröffentlicht ja nichts, was der Papst nicht weiss, ausserdem ist dieses Dokument wie eine Fortführung des 2000 veröffentlichten Dominus Iesus, damals von Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongragation maßgeblich verfasst

Hier der Link zum Dokument mit dem hübschen Namen ANTWORTEN AUF FRAGEN ZU EINIGEN ASPEKTEN
BEZÜGLICH DER LEHRE ÜBER DIE KIRCHE

 

Wichtig hierbei ist folgende Passagen (aus “Antworten und Fragen…)

2. Frage: Wie muss die Aussage verstanden werden, gemäß der die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert?

Antwort: Christus hat eine einzige Kirche „hier auf Erden… verfasst“ und sie als „sichtbare Versammlung und geistliche Gemeinschaft“5 gestiftet, die seit ihrem Anfang und durch die Geschichte immer da ist und immer da sein wird und in der allein alle von Christus eingesetzten Elemente jetzt und in Zukunft erhalten bleiben6. „Diese ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen… Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, subsistiert in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird“7.

In der Nummer 8 der dogmatischen Konstitution Lumen gentium [....Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen (12).....Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (13). Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen. ....]  meint Subsistenz jene immerwährende historische Kontinuität und Fortdauer aller von Christus in der katholischen Kirche eingesetzten Elemente8, in der die Kirche Christi konkret in dieser Welt anzutreffen ist.

Nach katholischer Lehre kann man mit Recht sagen, dass in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, kraft der in ihnen vorhandenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit die Kirche Christi gegenwärtig und wirksam ist9. Das Wort „subsistiert“ wird hingegen nur der katholischen Kirche allein zugeschrieben, denn es bezieht sich auf das Merkmal der Einheit, das wir in den Glaubensbekenntnissen bekennen (Ich glaube … die „eine“ Kirche); und diese „eine“ Kirche subsistiert in der katholischen Kirche10.

4. Frage: Warum schreibt das Zweite Vatikanische Konzil den Ostkirchen, die von der voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche getrennt sind, die Bezeichnung „Kirchen“ zu?

Antwort: Das Konzil wollte den traditionellen Gebrauch dieser Bezeichnung übernehmen. „Da nun diese Kirchen trotz ihrer Trennung wahre Sakramente besitzen, und zwar vor allem kraft der apostolischen Sukzession das Priestertum und die Eucharistie, wodurch sie in ganz enger Gemeinschaft bis heute mit uns verbunden sind“13, verdienen sie den Titel „Teil- oder Ortskirchen“14 und werden Schwesterkirchen der katholischen Teilkirchen genannt15.

„So baut die Kirche Gottes sich auf und wächst in diesen Einzelkirchen durch die Feier der Eucharistie des Herrn“16. Weil aber die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, deren sichtbares Haupt der Bischof von Rom und Nachfolger des Petrus ist, nicht eine bloß äußere Zutat zur Teilkirche ist, sondern eines ihrer inneren Wesenselemente, leidet das Teilkirchesein jener ehrwürdigen christlichen Gemeinschaften unter einem Mangel17.

Andererseits wird durch die Trennung der Christen die katholische Universalität – die der Kirche eigen ist, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird – in ihrer vollen Verwirklichung in der Geschichte gehindert18.

5. Frage: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel „Kirche“ nicht zu?

Antwort: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im DomIESUSWeihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben19, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden20.

 

Eigentlich sind damit alle Fragen geklärt, oder? Man kann dieses Dokument mögen oder nicht mögen, es ist aber das, was gemäß der rk Kirche unser Glaube, unsere Tradition und Überlieferung ist. Also nix mit “Wir sind Kirche” und auch nix mit “Kirchen”….

 

Also eigentlich ganz einfach, warum ist es nur immer wieder so schwer?

Ich habe hier noch ein paar Zitate von Benedikt XVI zu dem thema gesammelt:

Auslegung der Schrift

In der Kirche gehören die Heilige Schrift, deren Verständnis unter der Eingebung des Heiligen Geistes wächst, und der den Aposteln aufgetragene Dienst der authentischen Auslegung unlösbar zusammen. Wo die Heilige Schrift von der lebendigen Stimme der Kirche losgelöst ist, wird sie zum Diskussionsthema der Experten. Sicher, alles, was sie uns zu sagen haben, ist wichtig und wertvoll; die Arbeit der Gelehrten ist für uns eine beachtliche Hilfe, um jenen lebendigen Wachstumsprozess der Schrift erfassen und somit ihren historischen Reichtum verstehen zu können. Aber die Wissenschaft allein kann uns keine endgültige und verbindliche Interpretation liefern; sie ist nicht in der Lage, uns in ihrer Interpretation jene Gewissheit zu geben, mit der wir leben können und für die wir auch sterben können. Dafür braucht es ein grösseres Mandat, das nicht allein aus menschlichen Fähigkeiten entstehen kann. Dazu braucht es die Stimme der lebendigen Kirche, jener Kirche, die bis ans Ende der Zeiten dem Petrus und dem Apostelkollegium anvertraut wurde.

Predigt zur feierlichen Inbesitznahme der Kathedrale des Bischofs von Rom in der Lateranbasilika, 7. Mai 2005
Theologische Tätigkeit

Nur innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft, vereint mit den legitimen Hirten der Kirche, hat die theologische Arbeit einen Sinn. Sie erfordert selbstverständlich wissenschaftliche Kompetenz, aber auch und in nicht geringerem Masse den Geist des Glaubens und die Demut dessen, der weiss, dass der lebendige und wahre Gott, das Objekt seiner Reflexion, alle menschlichen Fähigkeiten unendliche übersteigt. Nur durch das Gebet und die Kontemplation kann man einen Sinn für Gott und die Fügsamkeit gegenüber dem Heiligen Geist erlangen, die die theologische Forschung fruchtbar werden lassen zum Wohl der ganzen Kirche und, ich würde sagen, der ganzen Menschheit.

Ansprache an die Mitglieder der Internationalen Theologenkommission, 1. Dezember 2005
Überlieferung

Die Kirche überliefert all das, was sie ist und glaubt. Sie überliefert es im Gottesdienst, im Leben, in der Lehre. Die Tradition ist also das lebendige Evangelium, das von den Aposteln in seiner Integrität auf der Grundlage der Fülle ihrer einzigartigen und unwiederholbaren Erfahrung verkündet wurde: Durch sie wird der Glaube den anderen Menschen übermittelt – bis zu uns, bis zum Ende der Welt. Die Tradition ist deshalb die Geschichte des heiligen Geistes, der in der Geschichte der Kirche durch die Vermittlung der Apostel und ihrer Nachfolger in treuer Kontinuität mit der Erfahrung der Anfänge wirkt.

Generalaudienz, 3. Mai 2006
Die wesentlichen und charakteristischen Merkmale der Kirche:

Die Kirche ist eine, wie die Pfingstgemeinde, die im Gebet versammelt und “einmütig” war: “Sie war ein Herz und eine Seele” ( Apg 4,32).
Die Kirche ist heilig, nicht wegen ihrer Verdienste, sondern weil sie , vom Heiligen Geist beseelt, ihren Blick fest auf Christus gerichtet hält, um Ihm und seiner Liebe gleich zu werden.
/Die Kirche ist katholisch, weil das Evangelium für alle Völker bestimmt ist; und aus diesem Grund lässt sie der Heilige Geist schon am Anfang alle Sprachen sprechen.
Die Kirche ist apostolisch, weil sie auf dem Fundament der Apostel errichtet ist und deren Lehren durch die ununterbrochene Kette der bischöflichen Sukzession treu bewahrt.

“Regina Caeli”, 27. Mai 2007
Die Kirche: Bewahrerin der Geheimnisse Christi

Die Kirche ist Bewahrerin des Geheimnisses Christi: sie ist es in aller Demut und ohne jeglichen Stolz oder Arroganz, denn es handelt sich um das höchste Geschenk, das sie ohne jedes Verdienst empfangen hat; und sie ist berufen, es umsonst der Menschheit aller Zeiten als Horizont des Sinnes und des Heils anzubieten. Es ist keine Philosophie, keine Gnosis, obwohl es auch die Weisheit und die Erkenntnis einschliesst. Es ist das Mysterium Christi, es ist Christus selbst, der Fleisch gewordene, gestorbene und auferstandene “Logos”, eingesetzt als König des Universums. Wie sollt man da nicht ein Gefühl dankerfüllter Begeisterung dafür verspüren, das man zur Betrachtung der Herrlichkeit dieser Offenbarung zugelassen worden ist? Wie sollt man nicht gleichzeitig die Freude und die Verantwortung spüren, diesem König zu dienen, seine Herrschaft durch Leben und Wort zu bezeugen?

Predigt am Christkönigssonntag, 25. November 2007
Das Wort Kirche hat mehrere Dimensionen

Das deutsche Wort Kirche ist von “kyriakos”, ” dem Herrn zugehörig”, genommen, in den romanischen Sprachen hat man sich an das griechische Wort angelehnt, das im Neuen Testament erscheint: “ekklesia”. Wer es zuerst gebraucht hat, wissen wir nicht. Aber die erste christliche Schrift, die es überhaupt gibt, der Erste Thessalonicherbrief, ist von Sankt Paulus, und dort erscheint sofort schon dieses Wort “ekklesia”, Kirche, genommen aus dem Alten Bund, wo es die Versammlung Israels vor dem lebendigen Gott, besonders die Versammlung am Sinai bezeichnet. So wird darin gesagt, dass diese neue Gemeinschaft, diese neue Bewegung, die durch die Auferstehung Christi entstanden ist, die Versammlung der Völker Gottes vor dem lebendigen Gott ist, die Versammlung die Gott selbst durch Christus, durch alle Völker hin und durch alle Zeiten hindurch, zusammenruft und die durch ihn eine lebendige Gemeinschaft wird. So hat dieses Wort Kirche mehrere Dimensionen.

Generalaudienz, 15. Oktober 2008
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Unser Wort für heute

Wie passend ist diese Schriftstelle als erstes Wort für den Tag, da die Einheit doch eines unserer großen Anliegen ist.

Wie schön,. dass nach dieser Gebetswoche für die Einheit der Christen dieses Thema in der Heiligen Schrift nochmals fortgeführt wird.

So auch unser Wort für heute:

Heute möchte ich versuchen, die Einheit zu leben 

das kann heissen:

  • Die Einheit mit Gott im Gebet
  • Die Einheit im Aufeinander zugehen
  • Einheit kann auch heissen, einmal nachzugeben, Kompromisse zu machenAm selben Strang ziehen
  • Vergeben

Erfahrung:

Wenn ein reich in sich gespalten ist…(mk 33,24) Ich habe das heute mal auf die Familie bezogen. Also, dass wir, Vater und Mutter eins sein sollen, weil die Kinder uns sonst auch ausspielen können. Mein Mann kommt gleich heim und ich nehme mir das vor, heute ist ein doofer Tag, mein Schatz kriegt morgen Zähne gezogen, da wird er schlechte Laune haben, umso wichtiger ist es, dass wir beide eins sind, damit kein streit und keine Spaltung in der Familie ist. Ein super Wort, nicht nur für heute, und definitiv etwas, an dem ich arbeiten muss.

Bibeltext

Evangelium (Mk 3,22-30)

Das Reicht des Satans hat keinen Bestand

22 In jener Zeit
sagten die Schriftgelehrten,
die von Jerusalem herabgekommen waren:
Er ist von Beélzebul besessen;
mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
23 Da rief Jesus sie zu sich
und belehrte sie in Form von Gleichnissen:
Wie kann der Satan den Satan austreiben?
24 Wenn ein Reich in sich gespalten ist,
kann es keinen Bestand haben.
25 Wenn eine Familie in sich gespalten ist,
kann sie keinen Bestand haben.
26 Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt
und mit sich selbst im Streit liegt,
kann er keinen Bestand haben,
sondern es ist um ihn geschehen.
27 Es kann aber auch keiner
in das Haus eines starken Mannes einbrechen
und ihm den Hausrat rauben,
wenn er den Mann nicht vorher fesselt;
erst dann kann er sein Haus plündern.
28 Amen, das sage ich euch:
Alle Vergehen und Lästerungen
werden den Menschen vergeben werden,
so viel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den Heiligen Geist lästert,
der findet in Ewigkeit keine Vergebung,
sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
30 Sie hatten nämlich gesagt:
Er ist von einem unreinen Geist besessen.
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Thema:Papststandpunkt zum Thema Internet

Chancen und Grenzen des Internets – Papst Franziskus

 

Der Papst äußert sich in dem Artikel, der die Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel veröffentlicht wird sehr differnziert zu diesem Thema.30965443_preview

Ich sehe diese Risiken auch.

Und vor allem das Gefühl – alles ist möglich

- und doch nichts.

Das kenne ich von mir selber.

Es gibt Zeiten, da scheine ich mehr zu posten als zu beten.

Es gibt Seiten, da verstecke ich mich hinter der nicht vorhandenen aber trügerischer Weise geglaubten Sicherheit des Internets.

Aber wie der Papst so schön sagt: Es ist auch Chanced. Wieviele wundervolle Begegnungen, auch im RL hätte ich über das Internet nie geschenkt bekommen. Kontakt halten zu Menschen, vor allem aus der Klinikzeit. Von Peru über Kroatien…

Und ganz wichtig, den Kontakt nach Korea.

Auch der Austausch ist oft wertvoll.

Mit Adoptierten, usw. Da würde ich vor Ort “alleine” da stehen.

Ich sehe diese Gefahren immer wieder bei mir und daher mache ich manchmal die timeline aus, also ich “sehe” nicht so viel.

Muss mich über manches nicht aufregen.

Wie bei den meisten Dingen im Leben ist es auch hier das rechte Maß, was wichtig ist. Ich habe es noch nicht gefunden, und die Wirklichkeit lässt muss flexibel sein. Es gibt Zeiten, da profitiere ich davon, es gibt Zeiten, da schadet es mir. Es gibt Zeiten, da kriege ich den Balanceakt hin, und es gibt eben Zeiten wo es nicht so geht.

 

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Adoption/ Abortion, Gedanken zum Thema aufgrund des “Marsch für das Leben”

Über den Marsch des Lebens gab es einen großen Bericht auf etwn. ewtn / kathtube

In diesem Bereicht fiel auch der slogan.

abortion vs adoption

Das hat mich dazu gebracht, ein bisserl darüber nachzudenken.

Vor allem darum, warum es so schwer ist, dass sich in dem Bereich eine deutliche Trendwende abzeichnet.

Dazu sind mir ein paar Punkte eingefallen.

  • Abtreibung kann heimlich passieren, niemand stellt dann Fragen, das scheint erst mal vordergründig der diskretere Weg. Keine Fragen beantworten. Kein Kommentare. Nichts was an die Zeugung erinnert?
  • Es ist nicht unbedingt einfach, ein Kind 9 Monate lang im Bauch zu haben, und es dann herzugeben. Es wird sich automatisch eine “Beziehung” zu dem Kind entwickeln. Viele Frauen haben vielleicht Angst, es sich dann anders zu überlegen. Oder aber, dass sie es nicht schaffen, dass Kind dann herzugeben und dass das Kind ihr “Leben kaputt macht”.
  • Eine Schwangerschaft ist nicht immer einfach. Manchmal kann die Arbeit nicht weiter ausgeübt werden oder viele haben auch Bedenken wegen körperlicher Beschwerden, nicht zuletzt der Geburtsschmerz.
  • So krass es klingt, manche Frauen denken, ein abgetriebenes Kind ist einfach “weg”, es ist ja nirgendwo auf der Welt, ein Kind, dass sie auf die Welt gebracht hat, zur Adoption frei gegeben hat, das kann sie eines Tages suchen, oder aber die Mutter selbst fragt sich ständig, wie es denn aussieht, usw.
  • Ein Kind im Mutterleib ist für Viele auf den ersten Blick nicht so “real”, daher ist auch der Verlust nicht so “real”. Frauen nach ABtreibung berichten zwar vom Gegenteil, und auch Studien zeigen, dass dieser Eingriff eben sehr wohl Spuren in der Seele hinterlässt.
  • Abtreibung ist “schnell vorbei”. Nicht 9 Monate voller Nachdenken, ringen. Einfach “eine Entscheidung treffen”

 

Das sind nur einige mögliche gründe, warum dieser slogan, der so nett klingt, und auch so schön visualisierbar ist eben nicht so leicht umsetzbar, lebbar und begreiflich zu machen geht.

Ich bin selber ein Adoptivkind. Nachdem meine leibliche Mutter vorher versucht hatte, einen “Abgang” herbeizuführen.

Heute bin ich dankbar, dass sie es nicht getan hat.

 

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Zwei paar Schuhe von Echo Romeo – über urteilen, schweigen und Stolz – life on earth

Ich habe heute morgen den Beitrag “Zwei Paar Schuhe” von Bloggerkollegen Echo Romeo gelesen.

Und da kam mir spontan das Zitat von Mutter Teresa in den Kopf.

Hängen bleiben tut davon das “Ich muss mich ändern”.

Mutter-Teresa-Was-soll-sich-an-der-Kirche-aendern

 

Manchmal denke ich , dass das Küger wäre. Ich selber beteilige mich an vielen Diskussionen auf facebook und bin immer am Teilen dabei :-) Aber weil das so ist, heisst das, dass ich gar nichts mehr sagen darf?

Wie wichjtig ist das?

Auf einer Seite auch ganz klar der Aufruf zur Evangelistation zur Auseinandersetzung mit dem Glauben. Zum “Stellung” beziehen. Da ist die Unterscheidung zwischen STellung beziehen und (ver-) urteilen gar nicht so  gross. Aber für mich nicht n erster Linie in Bezug auf das, was ich so auf fb schreibe, sondern auf da, was in meinem Herzen abgeht.

Wenn es um Diskussionen und Urteilen über den oder jenen Pfarrer geht, da bin nicht auch schnell dabei. Nicht weil ich böse Lästern will, sondern weil es mich belastet. Aber warum ist das so wichtig? Mir Luft zu machen? Täte ich nicht besser daran zu schweigen, und es vor Gott zu tragen?

Das ist auch genau das, was Benedikt mir in seiner Regel immer wieder sagt. Und doch ist es schwer. Zum einen, weil ich ein extrovertierter, impulsiver Typ bin. Mein Mann wär wohl der bessere Benediktiner, weil er von Natur aus schweigsam und ruhig ist ;-) (*hoff*)

Und doch ist da die Sehnsucht nach Austausch, verstanden werden. Und das ist, trotz allem und in allerletzter Konsequenz vielleicht schon auch das Bedürfnis nach Anerkennung.

Nicht umsonst sagen die Väter: “In der Stille sündigt man nicht”. Was die Stille des Herzens meint. Wenn ich mir überlege, wieviel Prozent ich in Gedanken sündige, dann darf ich dankbar sein, dass der Herr mein Mundwerk ein bisserl geläutert hat,aber mit dem Herzen und den Gedanken ist das immer noch so eine Sache.

Aber es ist wie immer, die kleinen Schritte. Das eine Mal mehr den Mund halten, nicht lästern, nicht urteilen…

Das eine Mal Gehorsam zu sein, wie der heutige Regeltext sagt, auch gehorsam von Herzen…..

Einmal klappts, zweimal klappts nicht.

Benedikt schreibt irgendwo in seiner regel sinngemäß, dass wir uns der eigenen Unzulänglichkeit immer bewusst sein sollen. Und auch der Heilige Johannes Maria Vianney ebt ganz und gar in dieser Haltung. Obwohl die beiden unvergleichlich weiter auf dem Weg der Heiligkeit vorangeschritten waren, als sie das geschrieben haben.

Es geht um den Himmel,d as ewige. Solange wir hier auf Erden mit der Erdanziehung zu kämpfen haben werde wir Sünder sein. Und manchmal ist das auch ganz gut, das immer im Bewusstsein zu haben, denn wir selber vermögen nichts. Alles, was wir sind, sind wir durch Gnade, alles was wir können ist geschenkt.

Das macht zum einen demütig, aber zum anderen nimmt es auch eine große Last, einen großen Druck von den Schultern.

Das macht mir wieder einmal mehr bewusst, wie schön es ist, katholisch zu sein :-)

echoromeoneu

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Facebook or faithbook

mzl.jmkhuudr

Hach, was mir so alles gefällt und in was für Gruppen ich drin bin… Von Kirche über FCB und Krebs, Leukämie, Korea, bis hin zu ganz banalen Dingen wie NCIS und sky…

Ich wollte eigentlich meine Freundesliste aussortieren und habe dabei gemerkt, dass ich die meisten Namen entweder zuordnen kann, weil ich sie regelmäßig lese, und andere wiederum einfach real kenne oder sonst irgendwie verbunden bin. Das ist schon krass, wieviel Nähe fb manchmal macht – oder vortäuscht? Ich weiss es nicht.

Ich durfte soviele Menschen kennenlernen, manche durch fb und dann auch im RL, das ist schon irgendwie krass.

Die signifikanteste Erfahrung war für mich sicher die Zeit, als unser geliebter emer.BXVI zurückgetreten ist und wo ich ganz alleine war in der Gemeinde. Und auch so etwas schafft Nähe. Denn fb ist zwar anonym, aber meist weiss ich viel mehr aus dem Leben meiner fb Freunde, wie aus dem meiner Nachbarn.

Das hat auch gefährliche und bedenkliche Aspekte, aber auch viel Segen und Reichtum gebracht.

faithbook-logo

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Novene für das ungeborene Leben gemeinsam mit den US Bischöfen -Tag 1

Danke, liebe Petra Lorleberg, dass ich den Text so verbreiten darf.

Vor allem aber Danke für Deinen wertvollen Dienst.

Das copyright für die Übersetzung liegt bei kath.net und die Texte dürfen ohne Genehmigung nicht weiterverteilt werden.

Hier die Printversion

weich

Erster Tag: Samstag, 18.1.2014

Fürbitte: Für die Mutter, die jeden Morgen mit der frischen Abtreibungserinnerung aufwacht: Dass der Herr den Schrecken in ihrem Herzen beruhige und sie sanft zur sprudelnden Quelle seiner Liebe und seines Erbarmens im Sakrament der Versöhnung führe. Möge sie und alle, die in eine Abtreibungsentscheidung verwickelt waren, Heilung und Hoffnung durch das „Project Rachel Ministry“ finden. [Anm.: Das „Project Rachel Ministry“ ist ein Angebot der Katholischen Kirche zur Heilung von Traumata nach einer Abtreibung und wird schon in einer Mehrzahl der US-Diözesen angeboten].

„Vater Unser“, drei „Gegrüßet seist du Maria“, „Ehre sei dem Vater“

Betrachtung: Die heutige Lesung aus dem Markusevangelium (Mk 2, 13-17) erzählt, wie Jesus mit Steuereintreibern und Sündern isst. Als die Pharisäer Jesus darüber Fragen stellen, antwortet Jesus: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“ In einer Gesellschaft, in der Millionen Menschen den falschen Versprechungen der Kultur des Todes zum Opfer gefallen sind, wollen wir Zeugen des Erbarmens Jesu sein. Wir wollen alle, die verletzt wurden, dazu einladen, seine überreiche Liebe und Heilkraft zu erfahren.

Buße (wählen Sie eine aus):

- Nehmen Sie sich die Zeit, jemandem von Hand eine Mitteilung zu schreiben, der einsam ist oder eine Ermutigung braucht.
- Beten Sie für Ihre verstorbenen Angehörigen und für jene, die niemanden haben, der für sie betet.
- Adoptieren Sie „geistlich“ ein Baby, in dem Sie täglich dieses Gebet sprechen: „Jesus, Maria und Joseph, ich liebe euch sehr. Ich bitte euch, das Leben des Babys [Name des Babys einfügen] zu verschonen, des ungeborenen Babys, das ich geistlich adoptiert habe und das in Gefahr ist, abgetrieben zu werden.“ – Gebet von Erzbischof Fulton Sheen.

 

Kommentar

Es ist schön, dass dies am ersten Tag der Novene steht… die Seele der Mutter gilt es nun zu retten. Denn Abtreibung hinterlässt Spuren, dazu gibt es wissenschaftliche Zahlen, auf die ich hier nicht näher eingehen will. 

Es ist schön zu sagen : “Das Kind wurde gerettet”, denn dann sind beide gerettet. Es ist aber auch wertvoll, wenn die Mutter nach so einem Eingriff umkehren darf und die Liebe Gottes erfahren darf.

Mein geliebtes Kind

 

Damals dachte ich, es sei das Beste für uns.

Nein, eigentlich weiß ich nicht mehr, was ich dachte.

Ich frage mich nur, wie ich das tun konnte.

Es tut mir so leid mein Kind. So leid, dass Du nicht leben durftest.

Weil ich zu schwach war, weil ich dumm war.

Ich kann das nie wieder gut machen. Dich nie in den Armen halten…

Ich kann Dir nur sagen, wie leid es mir tut und dass ich Dich nie vergessen werde.

Ich liebe Dich.

…..weiterlesen

Auch in Deutschland gibt es Hilfe:

Rahels Weinberg

Ihr dürft Euch auch gerne bei mir melden, ich darf für die Aktionsgemeinschaft immer noch in diesem Bereich tätig sein und versuche gerne, mit Euch Wege der Versöhnung und der Heilung zu gehen.

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oekumene02

Voll krass der Heilige Geist – Gebetswoche für die Einheit der Christen

 

Das ist mal wieder ein der Dinge wo ich mir denke:
-> irgendwie stimmt das mit dem Heiligen Geist.
Heut mittag habe ich nichtsahnend den Beitrag über Ökumene Teil 1 geschrieben, weil mich das Thema echt umtreibt.
Und nun gehe ich,ebenso nichtsahnend auf die Site der Abtei Niederaltaich, um zu schauen, was es Neues gibt. Und da ist rechts so ein Link

Ist denn Christus zerteilt? Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 17.-25.1.

Klingt gut, denke ich und klicke drauf.

Und dann -wow bumm, krass…
Ökumenischer Rat der Kirchen; – wie, was? Leide ich jetzt an Verfolgungswahn?

Neeee, das nicht, aber es ist eine Bestätigung von oben für mich,den Weg weiterzugehen, den Blick und das Herz innerhalb der katholischen Möglichkeiten zu weiten und vielleicht, ganz vorsichtig mal das Näschen darüber hinaus aus dem fenster zu strecken, immer im Gehorsam und in der Treue zum Lehramt….

Heiliger Geist, Du bist echt klasse und verblüffst mich immer wieder.

Halleluja, Praise the Lord

P202-3

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Ökumene aus katholischer Sicht Teil I

In den letzten Tagen habe ich mich mit diesem Thema sehr befasst und musste schmerzlich erfahren, wie schwer es ist, mit Christen anderer Gemeinschaften zusammenzuarbeiten.

Und das nicht nur weil “die anderen” es mir so schwer machen, sondern vielleicht auch, weil ich aus meiner eigenen katholischen Sicht heraus klare Grenzen habe.

Ökumene definiert die DBK wie folgt:

Wortherkunft

Das Wort „Ökumene“ kommt aus dem Griechischen und meint ursprünglich „die bewohnte Erde“. Als sich das Christentum in den ersten Jahrhunderten und darüber hinaus immer mehr ausbreitete, bekam „Ökumene“ die Bedeutung „zur Kirche als ganzer gehörig“ bzw. “allgemeine kirchliche Gültigkeit besitzend“. Heute wird der Begriff in erster Linie durch die Entwicklung und das Selbstverständnis der Ökumenischen Bewegung bestimmt. Ihr geht es vor allem um drei Dinge:

  • die weltweite Einheit der Christen

  • den universalen Dienst der Christen an der Welt und

  • das Bemühen der Christenheit um die Einheit der Menschheit.

(Quelle:http://www.dbk.de/katholische-kirche/katholische-kirche-deutschland/aufgaben-kath-kirche/oekumene/)

Eines der wichtigen Dokumente, die für mich als Katholikin durchaus nachvollziehbar sind, aber auch gewisse Schwierigkeiten im Dialog mit sich bringen ist das Schreiben Dominus Iesus aus dem Jahr 2000

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

ERKLÄRUNG
“DOMINUS IESUS”
ÜBER DIE EINZIGKEIT UND DIE HEILSUNIVERSALITÄT
JESU CHRISTI UND DER KIRCHE

Hier der Link zum gesamten Text.

Dort finden sich auch Quelleanganben zu weiterführender Literatur und die Dok. des II Vatikanischen Konzils, sowie vorangegangene päpstliche Schreiben, auf die Dominus Iesus in bewährter katholischer Tradition und Kontinuität baut.

Einige, für mich persönlich zentrale Punkte seien hier zitiert:

EINLEITUNG

1.  Bevor der Herr Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er seinen Jüngern den Auftrag gegeben, der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden und alle Völker zu taufen: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden« (Mk 16,15-16). »Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt« (Mt 28,18-20; vgl. auch Lk 24,46-48; Joh 17,18; 20,21; Apg 1,8).

Die universale Sendung der Kirche entspringt dem Auftrag Jesu Christi und verwirklicht sich durch die Jahrhunderte, indem das Mysterium Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, sowie das Mysterium der Menschwerdung des Sohnes als Heilsereignis für die ganze Menschheit verkündet wird. Dies sind die wesentlichen Inhalte des christlichen Glaubensbekenntnisse

Weiter heisste es:

2.  In allen Jahrhunderten hat die Kirche das Evangelium Jesu in Treue verkündet und bezeugt. Am Ende des zweiten christlichen Jahrtausends ist diese Sendung aber noch weit davon entfernt, vollendet zu sein.2 Deshalb ist heute der Ruf des heiligen Paulus über den missionarischen Auftrag jedes Getauften mehr denn je aktuell: »Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!« (1 Kor 9,16). Dies erklärt die besondere Aufmerksamkeit, die das Lehramt der Begründung und Unterstützung des kirchlichen Evangelisierungsauftrags gewidmet hat, vor allem in Beziehung zu den religiösen Traditionen der Welt.3

In Anbetracht der Werte, die in diesen Traditionen bezeugt und der Menschheit angeboten werden, heißt es in der Konzilserklärung über die Beziehung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen offen und positiv: »Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet«

In folgendem Absatz wird meiner Meinung nach schon ein erstes Spannungsfeld deutlich

4.  Die immerwährende missionarische Verkündigung der Kirche wird heute durch relativistische Theorien gefährdet, die den religiösen Pluralismus nicht nur de facto, sondern auch de iure (oder prinzipiell) rechtfertigen wollen. In der Folge werden Wahrheiten als überholt betrachtet, wie etwa der endgültige und vollständige Charakter der Offenbarung Jesu Christi, die Natur des christlichen Glaubens im Verhältnis zu der inneren Uberzeugung in den anderen Religionen, die Inspiration der Bücher der Heiligen Schrift, die personale Einheit zwischen dem ewigen Wort und Jesus von Nazaret, die Einheit der Heilsordnung des fleischgewordenen Wortes und des Heiligen Geistes, die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi, die universale Heilsmittlerschaft der Kirche, die Untrennbarkeit — wenn auch Unterscheidbarkeit — zwischen dem Reich Gottes, dem Reich Christi und der Kirche, die Subsistenz der einen Kirche Christi in der katholischen Kirche.

Soweit für den Moment, nun sind die Kinder dran, Fortsetzung folgt

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Apophthegmata Patrum, Band I,11

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“Er sagte wiederum: Wer in der Wüste wohnt und die Stille sucht (hesychazein), der ist von drei Dämofen befreit, vom Ungehorsam, von der Geschwätzigkeit und von der Gafferei.(…)

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