About verenamvianney

katholisch ~ chaotisch benediktinisch ~ kontemplativ be-GEIST-ert ~ charismatisch

Vater oder Lehrer, Westlich & östlich,katholisch oder orthodox, apostolisch oder auch nicht??? Eine Versuch aus dem Definitionswirrwarr

Im Moment beschäftige ich mich wieder etwas intensiver mit den Vätern.

Dazu wird es auch hier auf dem Blog den einen oder anderen Beitrag geben.

So möchte ich erst einmal den Begriff Kirchenvater definieren.

Die Angaben stammen aus heiligenlexikon.de

Da das alles recht umfangreich ist lohnt sich auch ein Blick auf wiki

Zu den Kirchenvätern zählen traditionell in der katholischen Kirche die

westlichen, von 1295 von Papst Bonifatius VIII ernannt (1-4), sowie die 4 östlichen,diese wurden 1568 von Papst Pius V. zu Kirchenlehrern erklärt.

Kirchenvaeter

(Bild: die vier westlichen Kircheväter)

  1. Ambrosius
  2. Augustinus
  3. Papst Gregor I.
  4. Hieronymus
  5. Athanasios von Alexandria,
  6. Basilius der Große
  7. Johannes Chrysostomos
  8. Gregor von Nazianz

Nach Jean Mabillon gehört auch noch

Bernhard von Clairveaux

dazu als der zeitlich letzte Kirchenvater.

Kirchenväter sind Männer, die vier Kriterien erfüllten: Sie mussten in früher christlichen Zeit gelebt und ein frommes Leben geführt haben, ihre Schriften mussten die christliche Lehre in hervorragender Weise verteidigen oder erklären und von der Kirche gebilligt worden sein. Ihre Lehren gelten als unfehlbar.

 

So kennt die katholische Kirche also insgesamt 8 (9) Kircheväter

Als Kirchenväter gelten in der Orthodoxen Kirche die wichtigsten Schriftsteller der jungen Christenheit bis ins 8. Jahrhundert hinein – wobei der Maßstab der Rechtgläubigkeit großzügig bemessen wird. Ihre Lehrmeinungen gelten nicht automatisch als Lehren der Kirche, Maßstab der Lehre sind allein die sieben ökumenischen Konzilien. Als Kirchenvätrer werden bezeichnet:

      1. Ignatius von Antiochia († vor 117)
      2. Athenagoras († im 2. Jahrhundert)
      3. Melitos († im 2. Jahrhundert)
      4. Tatianus der Syrer († im 2. Jahrhundert)
      5. Theophilos von Antiochia († um 186)
      6. Hermas († um 150)
      7. Justinus der Märtyrer († um 165)
      8. Polycarp von Smyrna († 155 / 156)
      9. Hippolyt von Rom († 236 ?)
      10. Julius Africanus († um 240)
      11. Cyprian von Karthago († 258)
      12. Dionysius von Alexandria († 265)
      13. Firmillian († 268)
      14. Gregor Thaumaturgus († um 270)
      15. Archelaus († 282)
      16. Methodius († 311)
      17. Eustachius von Antiochia († um 325)
      18. Aphraates († im 4. Jahrhundert)
      19. Serapion der Scholastiker († 362)
      20. Caesarius of Nazianz († um 368)
      21. Athanasios von Alexandria († 373)
      22. Basilius der Große († 379)
      23. Cyrill von Jerusalem († 386)
      24. Gregor von Nazianz († um 390)
      25. Diodoros von Tarsus († 390)
      26. Makarius der Ägypter († um 390)
      27. Gregor von Nyssa († 394)
      28. Epiphanius von Konstantia († 403)
      29. Johannes Chrysostomos († 407)
      30. Nilus der Ältere (von Ankara) († 430)
      31. Isidor von Pelusium († 431 / 451)
      32. Cyrill von Alexandria († 444)
      33. Proclus von Konstantinopel († 446)
      34. Theodoret von Zypern († 460)
      35. Gennadius I. († 471)
      36. Dionysius der Pseudo-Areopagite († um 500)
      37. Leontius von Byzanz († 543)
      38. Johannes Klimakos († nach 600)
      39. Isidor von Sevilla († 636)
      40. Sophronius von Jerusalem (560-638)
      41. Maximus († 662)
      42. Anastasius vom Sinai († um 700)
      43. Andreas von Kreta († 740 / 720)
      44. Germanus I. († um 733)
      45. Johannes von Damaskus († um 750)
        Gelegentlich werden auch noch hinzugezählt:
      46. Clemens von Alexandria († 215)
      47. Tertullian (nach 220)
      48. Origenes († 254)
      49. Eusebius von Cäsarea († 339)
      50. Didymus der Blinde († 398)
      51. Theodor von Mopsuetia († 428)
      52. Socrates Scholastikos († nach 439)

So kann die Zahl der Kircheväter also je nach Quelle und Zählung variieren. In den Ostkirchen begegnen uns manchmal auch Weisungen oder Weisheiten der Väter. Väter sind nicht zwangsläufig jene, die als Kirchenväter bezeichnet werden, sondern auch große Heilige / Starzen neuerer Zeiten.

Und um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen kennt die katholische Kirche auch die Bezeichnung Kirchenlehrer

—–>kurzer Exkurs

Die traditionellen Kirchenlehrer – auch Kirchenväter genannt – sind in der westlichen Kirche Ambrosius von Mailand, Augustinus, Hieronymus und Papst Gregor I., die 1295 von Papst Bonifatius VIII. zu großen Kirchenlehrern ernannt wurden. 1597 wurde zusätzlich Thomas von Aquin zum Kirchenlehrer ernannt. Papst Pius V. ernannte 1568 vier weitere Kirchenlehrer des Ostens: Athanasios von Alexandria, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos und Gregor von Nazianz.

Inzwischen gibt es in der katholischen Kirche mehr als 30 als Kirchenlehrer verehrte Heilige; zu den genannten kamen hinzu:

(Johannes) Bonaventura, ernannt 1588 Anselm von Canterbury, ernannt 1720 Isidor von Sevilla, ernannt 1722 Petrus Chrysologus, ernannt 1729 Papst Leo der Große, ernannt 1754 Petrus Damiani, ernannt 1828 Bernhard von Clairvaux, ernannt 1830 Hilarius von Poitiers, ernannt 1851 Alfons Maria von Liguori, ernannt 1871 Franz von Sales, ernannt 1877 Cyrill von Alexandria und Cyrill von Jerusalem, ernannt 1882 Johannes von Damaskus, ernannt 1890 Beda Venerabilis, ernannt 1899 Ephraem der Syrer, ernannt 1920 Petrus Canisius, ernannt 1925 Johannes vom Kreuz, ernannt 1926 Roberto Bellarmin und Albertus Magnus, ernannt 1931 Antonius von Padua, ernannt 1946 Laurentius von Brindisi, ernannt 1959 Teresa von Ávila und Katharina von Siena, ernannt 1970 – die ersten weiblichen Kirchenlehrerinnen Thérèse von Lisieux, ernannt 1997 Johannes von Ávila und Hildegard von Bingen, ernannt am 7. Oktober 2012

 

Und wer noch nicht genug hat von dem Definitionswirrwarr, da gäbe es dann auch noch die -> apostolischen Väter :-)

—-> In meinen Betrachtungen möchte ich mich zunächst auf die “klassischen” 56 , bzw. 57 Kirchenväter beschränken.

Ausserdem die “Wüstenväter”

Eine Ausnahme mache ich allerdings : Der Heilige Benedikt von Nursia ist weder Kirchenvater, noch Kirchenlehrer, zumindest nicht offiziell, spielt für meine eigene Spiritualität jedoch die übergeordnete Rolle. Seine Regula greift in vielen Teilen auf die Erfahrungen und Weisheiten der Väter zurück und er empfiehlt in seiner Regula auch ausdrücklich das Studium der Väter.

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Als Quelle dienen mir einige Bücher, die ich von den Vätern im einzelnen habe (vor allem von den lateinischen Vätern habe ich einige komplette Werke)

Ausserdem die Philokalie und die Buchreihe Weisungen der Väter (Apophthegmata Patrum), sowie die Collationes

Zwar keine Väter, aber in ihren Texten viel darauf hinweisend sind weitere Quellen der russische Pilger und einige Bücher von Emmanuel Junclaussen (OSB)

 

 

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Manuel Neuer Welttorhüter, Jupp Welttrainer :-)

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Jupp ist Welttrainer – vor Sir Alex Ferguson. Eine große Ehre, ein toller Titel und hochverdient.

Hier der Artikel auf der offiziellen Homepage des FC Bayern

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Vor drei Tagen wurde bereits Manu zum Welttorhüter gekürt. Der FCBayern berichtete darüber.

Nun warten wir alle auf den 13. Januar. Dann nämlich wird der Fifa Ballon dÓr verliehen. Wenn Ribery diesen Titel gewinnen würde, wären alle Auszeichnungen dann an den FCB gegangen. Verdient hätte er es, er ist einfach mal dran, aber das sagen auch die Ronaldo Fans. Es wird spannend.

Auch der Gesamte Klub wurde ausgezeichnet – und das gleich wieder mit einer Rekordpunktzahl.

Lesen Sie hier mehr

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Ich will Dich lieben

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Mein Jesus.

Wie klein ist meine Liebe zu Dir,

wie lau bin ich.

Mein Jesus, ich will Dich lieben.

Mein Jesus, schenke mir  neu

die Sehnsucht nach Dir.

Zieh mich hin zu Dir

an Dein Herz.

© VerenaM

 

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Allem voran und zuerst die Liebe

 

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Über 40 Mal kommt das Wort Liebe / lieben  in der Regula vor.

Ich habe den typischen benediktinischen “Schlagwörter”: ORA, LABORA, LEGERE auch im Menü das AMORE vorangesetzt.

Weil alles mit Liebe gemacht werden sollte. D

 

as Gebet, die Arbeit und die Lesung.

Ich habe beim Spazierengehen heute überlegt, wie schwer ich mir momentan mit dem ORA tue, mit dem vorgefertigten und vorgegebenen Gebet. Das Labora, gut, da muss ich meine Aufgabe erfüllen, manchmal eher schlecht als recht.

Wie also kann mein Gebet aussehen? Und da spürte ich im Herzen, dass jedesmal, wenn ich den Kindern Liebe gebe, auch wenn es mich manchmal eine Entscheidung für

 

die Liebe kostet, und gerade dann- dann mag dieser Akt der Liebe wohl genauso gelten wie ein Gebet.

Und das hat mir nochmal deutlich gemacht worauf es für mich ankommt. Die Regel im Alltag zu leben. Nicht darauf wieviel ich am Tag gebetet habe, auch nicht darauf, wie sauber oder schmutzig der Fussboden ist. Sicher sind das wichtige Bestandteile, die ich alle um der Liebe zu Christus willen erfüllen möchte.

Aber wie kann ich denn RB 4,21 “Der Liebe zu Christus nichts vorziehen” verwirklichen? Indem ich die Menschen liebe die Christus mir anvertraut hat.

Ich denke, bevor ich mir Gedanken über gebetete oder nicht gebetete Psalmen machen sollte ich mir Gedanken um Momente machen, in denen ich geliebt habe, oder eben nicht. So ist das wohl auch ein focus in nächster Zeit für mich in der Umsetzung der RB. Lieben. Nicht lieben in Arbeit, nicht Lieben in Gebet- also schon, aber nicht primär.

Sondern lieben in der Familie. Geduldig und liebevoll sein mit den Kindern. Manchmal einen Ärger hinunterschlucken. Trotz des Alltagsstresses eben nicht die Nerven verlieren, sondern zuerst zu lieben. Meinen Mann zu lieben, nicht immer auf seinen “Macken” rumreiten. Ihm ein gutes Wort mehr schenken jeden Tag. All diese kleinen Blumen der Liebe sammeln zu einem Strauß. Und wenn ich am Abend dem

Herrn einen schönen Straß Liebe bringen kann, so mag das wohl genauso zählen wie ein Strauß Gebete

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Josefmaria Escrivá – Nachtrag zum 10.Jahrestag der Heiligsprechung

Gestern war der 10. Jahrestag der Heiligsprechung des Gründers von Opus Dei.

Der Hl. Josefmaria ist einer meiner Lieblingsheiligen.

Ist doch neben der Eucharistieverehrung die Heiligung des Alltags ein wesentlicher, wenn nicht gar DER wesentliche Bestandteil der Spiritualität.

Wenn man “Opus Dei”hört mögen da im Hinterkopf noch manchmal irgendwelche dubiosen und seltsamen Gedanken sein, wer sich aber mit der Spiritualität auseinandersetzt wird vielleicht merken, wie “modern” dieser Weg ist.

Ja, in manchen Punkten erinnert er mich sogar an den Weg der Therese von Lisieux. Denn es geht um die kleinen Dinge im Alltag.

Die Berufung zur Heiligung des Alltags und der Arbeit, auf der Grundlage des Gebetes.

Hier muss ich spontan an das Ora und Labora denken.

Die Regel des Heiligen Benedikt von Nursia ist alt, hat sich bewährt und ist heute so aktuell wie eh und je. Der kleine Weg der Heiligen Therese ist ein Weg, der die Heilige selber zur Kirchenlehrerin erhoben hat.

Das was mir an Josefmaria so sehr gefällt, ist, dass ich all das, was meine eigene Spiritualität ausmacht, dass ich dort viele ganz praktische Beispiele bekomme, in einer relativ einfachen und modernen Sprache.

So kann mir die Lektüre von Josefmaria auch helfen, den benediktinischen Weg im Alltag konkret werden zu lassen.

Einen guten Artikel über den Heiligen erschien gestern auf kath.net

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Evangelii gaudium und die “neue” Volksfrömmigkeit – wie passt das zu Papst Franziskus?

Gestern erschien unter dem Titel “Die neue Volksfrömmigkeit” ein Artikel in der Tagespost.

-> gesamter Artikel

Sehr reflektiert wird über die Gründe für den Verlust der Volksfrömmigkeit, über die Versuche Paul VI, JPII und BXVI zur Rückkehr zur Volksfrömmigkeit berichtet.

Ich bin sehr gesegnet, in einem kleinen Dorf, am Rande Bayerns. Aber selbst hier bleibt die Zeit nicht stehen. Pfarreiengemeinschaft und pastorale Raumplanung tun hier ihr übriges dazu. Und Kirchenbauten, typisch nach konziliar sind sicherlich weniger geeignet eben diese Volksfrömmigkeit zu fördern. Während unsere “neue” Kirche mehr den Eindruck eines Versammlungssaales bietet, so ist die alte Kirche eine wunderschöne barocke Marien Wallfahrtskirche.

Maiandachten und Bittgänge haben in unserem Kirchenjahr ebenso ihren Platz wie Wetterkerzen und Wettersegen.

Und doch ist ein gefährlicher “frischer” Wind zu spüren, der durch unsere Kirchen zieht.

Ich kann mich gut erinnern, wie altmodisch ich bestimmte Bräuche selber als Jugendliche fand. Kinder sind sehr offen für alle Arten von Traditionen und Brauchtum.

Und auch mir als Erwachsene kommen wieder alte Traditionen in den Sinn, die ich als Kind so erleben durfte.

Und ich stelle für mich fest, dass dies eine Kirche zum “anfassen, schmecken, riechen, fühlen” war. Nicht trocken, sondern leidenschaftlich, emotional und lebendig. Aber mit einer tiefen Spiritualität und einem festen Glauben.

Ich denke, für meine Oma war Glaube nicht wirklich kompliziert, es wurde weniger hinterfragt, mehr vertraut. Heute sieht “man” erst einmal alles kritisch- meinereiner eingeschlossen.

Ich fand diesen Artikel sehr gut, hat er mich doch in etwas bestärkt, was ich spüre und eine innere Sehnsucht angesprochen. Ich tue mir allerdings schwer, das so in Verbindung mit Papst Franziskus zu bringen, wie es in dem Artikel steht. Denn sowohl JPII als auch BXVI lebten und leben diese Volksfrömmigkeit.

Ich weiss nciht, vielleicht liegt es dran, dass die Menschen Papst Franziskus zuhören, dass sie ihm vielleicht offener zuhören?

Denn zur Volksfrömmigkeit gehört für mich auch eine gewisse Ausformung der Liturgie. Marienlieder, Weihrauch,…. Und liturgischer Minimalismus ist sicher nicht das, was unbedingt ein Begriff ist, den ich in einem Atemzug mit Volksfrömmigkeit nennen würde. Dann schon eher die große Wasserweihe nach dem alten Ritus, oder auch die großen Ämter an Wallfahrtsorten.

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Weltverfolgungsindex Thema Nr 1 – ausser in der Kirche

Bild, Focus, Welt… alle schreiben über den Weltverfolgungsindex. Sogar das Handelsblatt

Schön, dass das wenigstens Beachtung findet in den Medien, dass darauf hingewiesen wird.

Nur an einer Stelle habe ich es heute vermisst: In der Hl. Messe… :-(

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Christenverfolgung nimmt zu : Gedanken zum Weltverfolgungsindex 2014

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Heute wurde der Weltverfolgungsindex von Open Doors veröffentlicht.

Open Doors listet die 50 Länder auf, in denen die Christen verfolgt werden.

Dies wird über ein bestimmtes Punktesystem ermittelt.

Genaueres dazu -> hier.

Erschreckend ist, dass die Punkte im Allgemeinen höher liegen, was nichts anderes heisst, als dass sich die Situation für Christen im Ganzen weiter verschlimmert hat.

Trauriger Spitzenplatz seit 12 Jahren: Nordkorea. Und leider ist keine große Veränderung in naher Zukunft absehbar. Christ sein ist immer noch nahezu vergleichbar mit einem Todesurteil, mindestens aber Arbeitslager.

-> Hier gelangen Sie zum ausführlichen Bericht über die Situation in Nordkorea.

Erschreckend ist, dass Syrien seit 2013 von Platz 11 jetzt auf Platz 3 steht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir in den Medien nicht die schrecklichen Bilder von Hinrichtungen sehen.

 

Als Hauptgründe hat Open Doors “gescheiterte Staaten” und extreme Islamisierung ermittelt.

In Nordkorea ist der Hintergrund sicherlich ein anderer, der, dass der Diktator neben sich “keinen anderen Gott” duldet.

 

Besonders der islamische Extremismus ist ein Grund, der mich besonders nachdenklich macht. Von den 50 aufgeführten Ländern ist dies in 36 Fällen der Hauptgrund der Verfolgung. Es ist und bleibt einfach nur traurig, dass Religion solche Konsequenzen haben kann. Sicherlich wird Religion dort missbraucht. Aber es ist einfach nur erschreckend.

Etwas ganz anderes macht mich in Blick auf die Christenverfolgung immer nachdenklich. Wir hier, in Europa dürfen weitgehenst frei unseren Glauben ausüben. Sicher gibt es in Deutschland bedenkliche Tendenzen, die jedoch lange nicht mit dieser Art von Christenverfolgung zu vergleichen sind.

Wir haben hier wirkliche “Luxusproblemchen”.

Und bei allen Debatten um verschiedene Aspekte von Glaube und Kirche bleibt für mich unterm Strich eine tiefe Dankbarkeit, dass wir hier so glauben dürfen. Und dann kann ich bestimmte Dinge vielleicht etwas gelassener sehen….

Das ist ein Punkt, den ich persönlich umsetzen kann. In meinem Umfeld. Und daneben gilt es immer wieder zu beten, zu beten, und zu beten. Ergreifende Berichte von verfolgten Brüder und Schwestern zeigen immer wieder, wie sehr unser Gebet Stütze, Kraft und Trost ist. Beten wir und opfern wir unsere kleinen Luxusproblemchen auf für die Brüder und Schwestern, die um ihres Glaubens willen verfolgt, bedroht und ermordet werden.

 

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Der Heilige Johannes Maria Vianney – eine hohe Messlatte für mich als Mutter

Heute ist auf der fb Site folgendes Zitat vom Heiligen Johannes Maria Vianney:

Der liebe Gott ist ebenso bereit, uns zu verzeihen, wenn wir ihn darum bitten, wie eine Mutter bereit ist, ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen. 

“Ich habe so viel Böses getan, dass mir Gott nicht mehr verzeihen kann”. Meine Kinder, das ist eine große Gotteslästerung. 
Hier wird der göttlichen Barmherzigkeit eine Grenze gesetzt, und sie ist doch grenzenlos und unendlich. D
er liebe Gott verzeiht, wenn ihr aufrichtig beichtet, es von Herzen bereut und den Vorsatz habt, es nicht wieder zu tun. 

Unsere Fehler sind Sandkörner im Vergleich zu dem mächtigen Berg der göttlichen Barmherzigkeit. 

Leichter ist es, in den Himmel zu kommen als in die Hölle, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.

 

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Also, mal ganz ehrlich…. Klar verzeihe ich meinen Kindern. Aber wenn ich das dann in einem Atemzug mit der Barmherzigkeit Gottes lese, dann muss und darf ich für mich immer wieder neu prüfen, wie groß denn meine mütterliche Barmherzigkeit ist. Sicher bin ich genauso arm vor Gott. Und nur durch seine Barmherzigkeit kann auch ich Barmherzig sein. Aber, und dann kommt das große “Aber”. Wie sehr mühe ich mich darum, mich fest zu machen am Herrn. Oder wie oft geht mir einfach mal der Gaul durch, reisst mir der Geduldsfaden, und aus ist es mit der Barmherzigkeit.

Daher heute mein Vorsatz, da ein bisserl an mir zu arbeiten.

 

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Mittwoch nach Epiphanie – das Evangelium der Brotvermehrung Mk 6,34-44.

Weiter unten habe ich einen Kommentar in voller Länge zum Nachlesen, er ist dem KKK entnommen.

Ein wirklich wunderschöner Text zum Thema Brot des Lebens.

Sicherlich ist die Eucharistie DAS Brot des Lebens, in dem sich der Herr uns selber schenkt.

Ich möchte aber noch einen weiteren Gedanken aufgreifen, den unser Diakon uns einmal mitgegeben hat.

“Wir sollen das Wort Gottes essen”. Es kauen.

Nicht umsonst ist auch das Wort Gottes nach unserer Auffassung “Nahrung”

Und so hat Brotvermehrung neben den anderen typischen Gedanken von Gerechtigkeit auf der Welt und sozialer Verantwortung auch noch einen weiteren Aspekt:

Wie gehen wir mit dem Wort um? Wie vermehren wir das Wort?

Indem wir es betrachten, aber auch indem es in unserem Leben und durch unser Leben sichtbar und offenbar wird. Und nur so kann es sich vermehren. Indem wir es mit(-teilen) und vorleben.

Eine Art der Brotvermehrung, wo ich als Laie in besonderer Weise gefragt bin. Sicherlich lebe auch ich aus der Kraft der Eucharistie, und die Eucharistie hat mit Sicherheit einen großen Sendungsauftrag. Aber für mich wird es in diesem “Wort vermehren” besonders sichtbar.

Immer wieder begegnet mir das Wort als Wort des Lebens auf meinem Weg. Zuerst bei den Foccolari, dann bei der geistlichen Familie vom Kostbaren Blut, und auch auf der Fazienda da Esperanza.

Und dieses Wort, es verändert und ändert.

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Evangelium Tag für Tag hat heute folgenden Text als Kommentar:

 

Katechismus der Katholischen Kirche, § 1373-1380

 

„Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern“

„Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein” (Röm 8,34). Er ist in seiner Kirche auf mehrfache Weise gegenwärtig [Vgl. Mt 25,31-46]: in seinem Wort, im Gebet seiner Kirche, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind” (Mt 18,20), in den Armen, den Kranken, den Gefangenen [Vgl. LG 48], in seinen Sakramenten, deren Urheber er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht, aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten” (SC 7).

Die Weise der Gegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig… Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus… enthalten” (K. v. Trient: DS 1651). Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‚wirklich‘ genannt, als ob die anderen nicht ‚wirklich‘ seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich der ganze und unversehrte Christus, Gott und Mensch, gegenwärtig” (MF 39)…

Die Verehrung der Eucharistie. Wir bringen in der Meßliturgie unseren Glauben, daß Christus unter den Gestalten von Brot und Wein wirklich zugegen ist, unter anderem dadurch zum Ausdruck, daß wir zum Zeichen der Anbetung des Herrn die Knie beugen oder uns tief verneigen. „Die katholische Kirche erweist der heiligen Eucharistie nicht nur während der heiligen Messe, sondern auch außerhalb der Meßfeier den Kult der Anbetung, indem sie die konsekrierten Hostien mit größter Sorgfalt aufbewahrt, sie den Gläubigen zur feierlichen Verehrung aussetzt und sie in Prozession trägt” (MF 56)… Es hat einen tiefen Sinn, daß Christus in dieser einzigartigen Weise in seiner Kirche gegenwärtig bleiben wollte. Weil Christus seiner sichtbaren Gestalt nach die Seinen verließ,… wollte er, daß wir das Zeichen des Gedächtnisses der Liebe bei uns haben, mit der er uns „bis zur Vollendung” liebte (Joh 13, 1), bis zur Hingabe seines Lebens. In seiner eucharistischen Gegenwart bleibt er geheimnisvoll in unserer Mitte als der, welcher uns geliebt und sich für uns hingegeben hat [Vgl. Gal 2,20.], und er bleibt unter den Zeichen gegenwärtig, die diese Liebe zum Ausdruck bringen und mitteilen.

 

 

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