Gedenktag des Hl. Antonius – Wüstentag

 

Heute hatte es sich “so angeboten” Mittagshore zu beten. Das wird bei uns in der Pfarreiengemeinschaft in Illertissen immer Freitag um 12:00 angeboten. Die letzten Wochen war ich nicht da.

Und, schon als ich die Kirche betreten habe, war es seltsam. Anders als sonst. Ich war total müde und auch irgendwie nicht “in der Ruhe”.

Zuvor zwar ein wirklich tolles Gespräch, aber irgendwie recht hibbelig.

Und dann saß ich da in der Kirche und es war wie, keine Ahnung. Nicht nur durchatmen und zur Ruhe kommen.

Es war ein Stück von dem, was mir gefehlt hat, und doch so viel mehr.

Und mir wurde klar, ich muss wieder mehr in die Stille gehen.

Als dann die Oration gebetet wurde, da war es klar -> Antonius, Wüstenvater ->Wüstentag.

Erst mal freitags, erst mal nur ohne facebook.

Ab nächste Woche.

Ich bin gespannt. Ein Tag beten.

Die 8:30 Messe orgens war mir immer die liebste, und ich war soooo lange nicht mer.Es bietet sich der Freitag als Wüstentag an. Morgens Messe, dann zu Hause vielleicht ein bisserl lectio, dann Mittagsgebet und danach Familienmittag, mein Mann kommt auch früher heim.

Ja, das hat der liebe Gott toll gemacht.

TY Jesus

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Mittwoch nach Epiphanie – das Evangelium der Brotvermehrung Mk 6,34-44.

Weiter unten habe ich einen Kommentar in voller Länge zum Nachlesen, er ist dem KKK entnommen.

Ein wirklich wunderschöner Text zum Thema Brot des Lebens.

Sicherlich ist die Eucharistie DAS Brot des Lebens, in dem sich der Herr uns selber schenkt.

Ich möchte aber noch einen weiteren Gedanken aufgreifen, den unser Diakon uns einmal mitgegeben hat.

“Wir sollen das Wort Gottes essen”. Es kauen.

Nicht umsonst ist auch das Wort Gottes nach unserer Auffassung “Nahrung”

Und so hat Brotvermehrung neben den anderen typischen Gedanken von Gerechtigkeit auf der Welt und sozialer Verantwortung auch noch einen weiteren Aspekt:

Wie gehen wir mit dem Wort um? Wie vermehren wir das Wort?

Indem wir es betrachten, aber auch indem es in unserem Leben und durch unser Leben sichtbar und offenbar wird. Und nur so kann es sich vermehren. Indem wir es mit(-teilen) und vorleben.

Eine Art der Brotvermehrung, wo ich als Laie in besonderer Weise gefragt bin. Sicherlich lebe auch ich aus der Kraft der Eucharistie, und die Eucharistie hat mit Sicherheit einen großen Sendungsauftrag. Aber für mich wird es in diesem “Wort vermehren” besonders sichtbar.

Immer wieder begegnet mir das Wort als Wort des Lebens auf meinem Weg. Zuerst bei den Foccolari, dann bei der geistlichen Familie vom Kostbaren Blut, und auch auf der Fazienda da Esperanza.

Und dieses Wort, es verändert und ändert.

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Evangelium Tag für Tag hat heute folgenden Text als Kommentar:

 

Katechismus der Katholischen Kirche, § 1373-1380

 

„Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern“

„Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein” (Röm 8,34). Er ist in seiner Kirche auf mehrfache Weise gegenwärtig [Vgl. Mt 25,31-46]: in seinem Wort, im Gebet seiner Kirche, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind” (Mt 18,20), in den Armen, den Kranken, den Gefangenen [Vgl. LG 48], in seinen Sakramenten, deren Urheber er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht, aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten” (SC 7).

Die Weise der Gegenwart Christi unter den eucharistischen Gestalten ist einzigartig… Im heiligsten Sakrament der Eucharistie ist „wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus… enthalten” (K. v. Trient: DS 1651). Diese „Gegenwart wird nicht ausschlußweise ‚wirklich‘ genannt, als ob die anderen nicht ‚wirklich‘ seien, sondern vorzugsweise, weil sie substantiell ist; in ihr wird nämlich der ganze und unversehrte Christus, Gott und Mensch, gegenwärtig” (MF 39)…

Die Verehrung der Eucharistie. Wir bringen in der Meßliturgie unseren Glauben, daß Christus unter den Gestalten von Brot und Wein wirklich zugegen ist, unter anderem dadurch zum Ausdruck, daß wir zum Zeichen der Anbetung des Herrn die Knie beugen oder uns tief verneigen. „Die katholische Kirche erweist der heiligen Eucharistie nicht nur während der heiligen Messe, sondern auch außerhalb der Meßfeier den Kult der Anbetung, indem sie die konsekrierten Hostien mit größter Sorgfalt aufbewahrt, sie den Gläubigen zur feierlichen Verehrung aussetzt und sie in Prozession trägt” (MF 56)… Es hat einen tiefen Sinn, daß Christus in dieser einzigartigen Weise in seiner Kirche gegenwärtig bleiben wollte. Weil Christus seiner sichtbaren Gestalt nach die Seinen verließ,… wollte er, daß wir das Zeichen des Gedächtnisses der Liebe bei uns haben, mit der er uns „bis zur Vollendung” liebte (Joh 13, 1), bis zur Hingabe seines Lebens. In seiner eucharistischen Gegenwart bleibt er geheimnisvoll in unserer Mitte als der, welcher uns geliebt und sich für uns hingegeben hat [Vgl. Gal 2,20.], und er bleibt unter den Zeichen gegenwärtig, die diese Liebe zum Ausdruck bringen und mitteilen.

 

 

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Singen – Segnen – Sammeln -oder um was geht es beim Sternsingen eigentlich?

Unter dieser Überschrift hat der Pfarrer heute gepredigt.

Darum geht es. – Eigentlich.

Das Jahresmotto der Sternsingeraktion lautet

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Theoretisch. Und eigentlich? In der Predigt hat sich das ja alles ganz nett angehört. Aber geht es darum? In erster Linie?

Ich gestehe, mit letzterem kann ich wenig anfangen, also mit dem Sammeln, da meinereiner nicht so sehr ein Unterstützer von diversen großen Hilfsorganistationen ist.

Eigentlich müsste den drei “S” auch noch ein Viertes angehören: “Süßigkeiten”.

Ich glaube schon, dass es den Kindern um Gemeinschaft geht, und auch um das Sammeln von Geld für die armen Kindern.

Aber das, was der Pfarrer so sehr betont hat, dass Sternsinger auch Missionare sind, ich denke, das muss wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen und der Kinder gebracht werden.

Diesen Segen, der in die Häuser gebracht wird, auf den kommt es an. Und diesen Segen zu empfangen und weiterzugeben. Ganz konkret, in dem wir zum Segen für die Armen werden, und den Kindern etwas geben, um ihnen zu danken, dass sie diesen Segen gebracht haben.

Früher wurde um Neujahr herum das Haus ausgesegnet. Das tut heute keiner mehr. Manchen Menschen ist es noch sehr wichtig, dass die Sternsinger dann mit Weihrauch durch die Wohnung gehen.

Umso schlimmer, dass die Kinder oft zu wenig davon dabei haben, nicht wissen, wie damit umgehen, und schon gar nicht, was er bedeutet.

Ich durfte dieses Jahr eine Gruppe begleiten, und mein persönliches Highlight war es, für die Menschen in unserem Dorf zu beten. Bei jedem Segen an jeder Tür habe ich die Segensworte gesprochen.

Christus + Mansionem + Benedicat.

Das ist das worauf es ankommt.

Der Segen des Herrn, der an Weihnachten Mensch geworden ist, und heute allen Menschen erschienen ist, er soll in den Häusern wohnen.

 

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News und updates

So,nun habe ich das Menü auch erneuert, nachdem ich das Layout versucht habe etwas übersichtlicher zu gestalten.

Getreu meiner Überschrift wie immer trotzdem noch etwas chaotisch.

Sicherlich ist es etwas ungewöhnlich, die Site so als Mischung aus blog und Homepage mit vielen Statischen Seiten.

Ich kann Euch nur einladen, Euch durch die Seiten zu wühlen.

Eine Übersicht gibt es im footer menü (Ganz unten, unter den Beiträgen in der zweiten Spalte).

Hinweisen möchte ich ganz besonders auf die Seite mit downloads, die ich heute aktualisiert habe.

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28.12. 15:00 Anbetung am Tag der unschuldigen Kinder in St. Martin, Aulendorf

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Eucharistische Anbetung
Herzliche Einladung zur Eucharistischen Anbetung
am Tag der unschuldigen Kinder,  28.12.2013, um 15.00 Uhr
Wenn eine Frau plötzlich und ungeplant schwanger wird
und vor der Entscheidung steht, das Kind zur Welt zu bringen,
weil sie Viellicht andere Pläne mit ihrem Leben hat.
Vielleicht möchte sie erst in Ihrem Beruf
arbeiten, Karriere machen. Vielleicht ist sie
längst nicht mehr mit dem Vater des Kindes
zusammen. Sicher ist aber, dass ungeplante
Schwangerschaften oft mit vielen Fragen
und Ängsten verbunden sind.
Wir wollen allen Frauen, welche ein Kind erwarten,
ermutigen und wenn es nötig und möglich ist auch helfen,
das Kind, welches Gott schenken will, anzunehmen.
Dieses große Anliegen wollen wir in einer eucharistischen Anbetung
Jesus übergeben. “IHM der die Kinder besonders liebt”
(Quelle der Karte: Pro Minimis )
ANBETUNG am Tag der unschuldigen Kinder 2013_handout
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Nach Blogpause zurück

Jetzt hat sie etwas gedauert, meine Blogpause. Tat gut irgendwie, und doch möchte ich gerne weiterschreiben. Zuviel Internet ist nicht gut, andererseits hat mir die Beschäftigung mit den Themen des Glaubens auch in meinem Alltag geholfen. Nachdem ich nun genug gechillt und geschlampert habe möchte ich nun wieder beginnen, mich mit den aktuellen Themen des Glaubens auseinanderzusetzen, zu lesen und tiefer hineinwachsen, oder neu anknüpfen….

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47kLiebe

Die Liebe Gottes – menschlich oder mystisch?

 

47kLiebe

Nach meinem Beitrag gestern habe ich noch einmal nachgedacht…

Über die menschliche und mystische Dimension der Liebe Gottes….

…weiterlesen

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 13 .März 2013: Die erste Dimension: Gott der Schöpfer

“Vater unser in den Himmeln”

Die erste Dimension: Gott der Schöpfer

“Nun müssen wir aber noch genauer zusehen, um festzustellen, dass das Vatersein Gottes für uns nach der Botschaft Jesu zwei Dimensionen aufweist.”

“Gott ist zunächst unser Vater, insofern er unser Schöpfer ist”

“Weil er uns geschaffen hat gehören wir ihm zu”

“Er, der die Herzen von allen gebildet hat, achtet auf all ihre Werke. “

(Ps 33,15 nach lateinischer Übersetzung)

“Von der Schöpfung her ist der Mensch in besonderer Weise Gottes Kind; Gott sein wahrer Vater”

(vgl. S.170, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Gott als Vater, der mich gemacht hat. Der mich gewollt hat. Eine tiefe Glaubenswahrheit, die mir nicht unbekannt ist. Aber: Habe ich sie auch verinnerlicht? Dieses “gewollt sein”? Oder ist es nur eine Floskel aus dem Glauben?

Diese Betrachtung ist eine Einladung, immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass ich gewollt bin.

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 12 .März 2013: Durch Jesus zum Vater

“Vater unser in den Himmeln”

Durch Jesus zum Vater

“Dann wird sichtbar, dass wir im Spiegel der Gestalt Jesu erkennen, wer und wie Gott ist: Durch den Sohn finden wir den Vater.”

“Wer mich sieht, sieht den Vater”, sagt Jesus im Abendmahlsaal zu Philippus auf dessen Bitte hin: Zeige uns den Vater (Joh. 14,8f)”

“Das Vaterunser projieziert nicht ein menschliches Bild an den Himmel, sondern zeigt uns vom Himmel her -von Jesus her -wie wir Menschen werden sollen und können”

(vgl. S.170, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Wie oft habe ich gedacht: Den Vater, wo find eich ihn? Habe ihn krampfhaft gesucht. Wollte doch endlich eine Vaterbeziehung aufbauen. Diese Stelle zeigt deutlich, wie sehr ich den Vater doch schon sehen darf, durch den Sohn. Und dass letztendlich nichts von mir zum Himmel geht, sondern alles Gnade ist. In der Messe darf ich manchmal etwas von dieser Gnade erahnen. Mithineingenommen werden in diese Beziehung zum Vater. Wenn der Sohn sich auf dem Altar hingibt, um mich mit dem vater zu versöhnen, dann darf ich dem Vater versöhnt begegnen.

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 11 .März 2013: Gott allein genügt

 

“Vater unser in den Himmeln”

Gott allein genügt

 

” Gott will sich und schenken – das ist die Gabe aller Gaben, das “allein Notwendige”

“Gebet ist ein Weg, um allmählich unsere Wünsche zu reinigen, zu korrigieren, und langsam zu erkennen, was uns wirklich nottut: Gott und sein Geist”

(vgl. S.170, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

“Solo Dios – basta” – Das Gott allein genügt von Teresa von Avila hat mich schon immer fasziniert, aber auch überfordert.

Hier zeigt sich ein Weg, langsam hineinzuwachsen in dieses “Gott allein”. Von ihm ausgehend, mit ihm gehend, und auf ihn hin.

Keine radikale Aussage, sondern ein langsames Erkennen.

Wie oft habe ich gesagt: Ja, Gott allein genügt, das möchte ich aus tiefster Überzeugung sagen können.

Hier tut sich eine Chance auf, in diese Richtung zu gehen, in Richtung eines Herzenswunsches. Mit BXVI, an der Hand Jesu zum Vater.

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