Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 5.März 2013 : Aus Gott gegebenen Worten beten

Aus Gott gegebenen Worten beten
- benediktinisch beten

 

“…mens nostra concordet voci nostae -Unser Geist muss in Einklang stehen mit unserer Stimme” (RB 19,7)”

“Normalerweise geht der Gedanke dem Wort voran, sucht und formt das Wort. Aber beim Psalmengebet, beim liturgischen Gebet überhaupt ist es umgekehrt: Das Wort, die Stimme geht uns vorraus, und unser Geist muss sich dieser Stimme einfügen.”

“Wir beten mit von Gott gegebenen Worten, wenn wir das Vater unser Beten,sagt der Hl. Cyprian.”

(vgl. S.164 / 165, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Welche schöne Worte meines “benediktinischen” Papstes. 

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie das Lesen der Schrift selbst, das Beten der Psalmen mich unbewusst formt innerlich. Indem ich mein Blick und mein Denken und Sprechen ganz biblisch gestalte. Der Hl. Benedikt schreibt seine Regel mit dem Zusatz: “Unter der Führung des Evangeliums”. Und das Herzstück der Gebete, das “Herrengebet” ist das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Wenn wir dieses Gebet beten, dann sind es Jesu Worte, die wir aussprechen. Die er mit uns betet gleichsam. 

In diesem Bewusstsein das Vaterunser zu beten, das ist immer wieder eine tiefe Erfahrung. 

In den Benediktinerklöstern betet der Abt das Vaterunser und die Mönche verneigen sich. Ich durfte das erleben, es ist, als ob der Vater Abt dieses Gebet “über” uns spricht. So dass die Worte im Hören auf uns herab und in uns hineinfallen dürfen.

Ich behalte diesen Brauch manchmal auch in der Messe bei. Sicher ist es ein Gemeinschaftsgebet, aber es gibt Tage, an denen ich die Tiefe dessen als Geschenk sehe, wenn es der Pfarrer “über mich” betet. Das sind Tage, in denen ich diese Innerlichkeit vermisse, brauche. Und dieses Vaterunser richtet mich stets wieder auf

  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 4.März 2013 :”Gebetsworte”

“Gebetsworte”

 

“Wir brauchen immer wieder Anhalt an Gebetsworten”

“Denn ohne diese Gebetshilfen wird unser eigenes Beten und unser Gottesbild subjektiv und spiegelt zuletzt mehr uns selbst als den lebendigen Gott”

(vgl. S.164, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Welch ein weiser Gedanke. Wie oft erwische ich mich beim “egoistischen Gebet”. Zwar versuche ich immer wieder abzuschliessen mit den Worten: “Dein Wille geschehe”. Und doch ist es doch etwas anderes, sich immer wieder “rückzubinden” an die biblischen Worte. An das Gebet, das Herr uns gelehrt hat. An Gebete, die uns die Väter und die Heiligen geschenkt haben. Wie weit wird das Herz, wie weit der Blick.

Ich denke hier nur an meine Lieblingsgebete:

“Mein Herr und mein Gott” (Klaus von der Flüe)

“Atme in mir, Du heiliger Geist” (Augustinus)

Oder etwa an den Rosenkranz, das Gebet zum Hl. Erzengel, die Benediktusnovene, das memorare, … Gebete, die schon so viele vor uns gesprochen haben, die eingebunden sind in die katholische Kirche und und “umfassen”, weil sie Gebet der gemeinschaft sind.


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 3.März2013 :Ausrichtung auf Gott – Stille – Gottesbeziehung

 


Ausrichtung auf Gott – Stille – Gottesbeziehung

 

“Die andere Fehlform des Betens (…) ist das Geplapper.”

“Das Wichtigste aber ist (…) dass die Beziehung zu Gott auf dem Grund unserer Seele anwesend ist.”

“Wir werden umso besser beten, je mehr in der Tiefe unserer Seele die Ausrichtung auf Gott da ist”

“das stille Anwesendsein Gottes auf dem Grund unserers Denkens, Sinnens und Seins, nennen wir das “immerwährende Gebet” Sie ist letztlich auch das, was wir mit Gottesliebe meinen, die zugleich die innerste Bedingung und Triebkraft der Nächstenliebe ist”

(vgl. S.163 / 164, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

 

Dazu fällt mir das Zitat von Mutter Teresa ein:

“Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede
.”

Etwas, das ich mir immer wieder nur schwer aneigne. Die Stille.

Einer der Lieblingssätze unseres Kaplans ist:

“Hören Sie die Stille, und Sie werden Dinge hören, die Sie noch nie gehört haben”

Ich möchte dem hinzufügen:

“Tauchet ein in die Stille und Ihr werdet daraus eine Kraft für den Alltag schöpfen, wie Ihr es nicht für möglich gehalten hättet”


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpulse in der Zeit der Sedisvakanz: Das Vater unser aus dem Jesusbuch von BXVI

 

Ich habe seit dem Erscheinen des ersten Jesusbuches immer und immer wieder den Teil des Vater unser gelesen.

Da ich aktuell im blog verschiedene Vater unser Betrachtungen anschaue, so scheint es mir für die Zeit der Sedisvakanz eine gute Idee, das Vater unser von Benedikt XVI zu betrachten. Und zwar in Form von den sonst biblischen Tagesimpulsen.

So soll diese Betrachtung mir selber dienen, die ich den Auftrag meines geistlichen Begleiters habe, meine Beziehung zum himmlischen Vater näher zu betrachten.

Und allen, die mitmachen wollen und in der “Vaterlosen” Zeit, dieses Gebet an den himmlischen Vaters, geschrieben von unserem geliebten erem. Heiligen Vater Benedikt XVI , zu betrachten.

Immer in der Gewissheit, dass wir im Moment zwar keinen Heilgen Vater im Sinne eines Nachfolgers Petri haben, aber den Vater im Himmel, an den wir uns immer, und in erster Linie richten dürfen.

So verbringen wir diese Zeit der Sedisvakanz im Gebet zu unserem Himmelpapa, und schliessen in die Bitten des Vaterunser immer auch die Bitte ein, uns einen neuen Heiligen Vater nach dem Willen des himmlischen Vaters zu schenken.

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Tagesimpuls: Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist! Lk. 6,36

Barmherzig sein, was heisst das?

Im Evangelium steht:

Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlaßt einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.
Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.

Ja, und da merke ich selber, wie schnell ich da an meiner Grenze bin. Aber nicht nur im Umgang mit anderen. Auch mit mir selber. Denn nur wenn ich mir gegenüber barmherzig bin, dann schaffe ich es auch, anderen gegenüber barmherzig zu sein.

Und noch etwas ist für mich wichtig an diesem Evangelium: Barmherzig, aber in der Wahrheit. Manchmal kann die Wahrheit, die nicht immer gehört werden will trotzdem barmherziger sein, als ein falscher Kompromiss auf Kosten der Wahrheit. Und da muss ich mich selber prüfen. Wie oft bin ich “falsche Kompromisse” eingegangen- vielleicht, weil ich Verständnis hatte für eine Lage, weil mir jemand leid getan hat. Ist es dann barmherzig, Kompromisse zu machen?

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Anstatt Tagesimpuls: Katheda Petri

Auf Heiligenlexikon.de lesen wir, dass dieser Gedenktag zurückgeht auf den Sitz von Aniochia.

Weiter lesen wir:

Das Fest dient in der katholischen Kirche heute aber dem Gedenken an die an die Übertragung des besonderen Hirtenamtes, des Papstamtes, an Petrus und an die Errichtung des Bischofsstuhles in Rom durch Petrus, es ist in Rom schon Mitte des 4. Jahrhunderts bezeugt und wurde damals auch noch am 18. Januar gefeiert.

(Zitat aus: Heiligenlexikon.de)

Denken wir heute insbesondere an unseren Papst:

Allmächtiger Gott. Du hast Deine Kirche gestiftet, und Petrus als den Fels eingesetzt, auf dem Du Deine Kirche bauen wirst.

Du hast verheissen, dass Du Deine Heilige Kirche beschützen wirst, und dass die Pforten der Unterwelt sie nicht bezwingen werden.

So bitten wir Dich heute ganz besonders für den Nachfolger des Hl. Petrus, unseren geliebten Heiligen Vater Benedikt XVI, der Deiner Kirche in den letzten Jahren wahrhaft Fels war. Voller Dank bringen wir diese Jahre mit der Bitte um reichen Segen für Deinen Diener vor Dich.

Wir vertrauen Dir heute auch diesen “Sitz Petri” an. Wir vertrauen auf Deine Verheissung und danken Dir schon heute für den neuen “Petrus”, den Du uns schenken wirst.Über den DU Deine Hand halten wirst, dass er DEINE Kirche leite.

Die Kirche, Deine Braut. Unsere Mutter. Herr, segne Deine Kirche, segne unsere Bischöfe, segne die Kardinäle.

Jesus, Du Haupt der Kirche: “Ich bete Dich an”

(VerenaMVianney)

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Über Kreuz und Leid

 

„Die Zukunft des Menschen hängt am Kreuz – die Erlösung des Menschen ist das Kreuz. Und nicht anders kommt er zu sich selbst, als indem er die Wände seiner Existenz abbrechen lässt, zum Durchbohrten blickt (Jo 19,39), dem nachfolgt, der als der Durchbohrte, Geöffnete, den Weg in die Zukunft eröffnet hat.“

(Joseph Ratzinger, in: Einführung in das Christentum)

Diesen Beitrag habe ich gestern in facebook gelsen. Und er hat mich tief berührt. Als Tagesimpuls braucht dies keine interpretierenden Worte mehr.

Übrigens: Ich werde als Tagesimpulse die nächste Zeit Worte unsere geliebten Heiligen Vaters nehmen

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Tagesimpuls? Tagesimpuls?

Herr mein Gott, zu Dir schreie ich

erhöre doch mein Flehen

Ich allein kann nichts

Meine Kraft ist zu Ende

Ach wär ich doch nie geboren

Des Alltags Last erdrückt mich

Doch Herr, wohin soll ich gehen?

Du allein hast Worte ewigen Lebens

Und scheint mit das Kreuz auch zu gross

Das Leben nicht mehr lebenswert

Du liebst mich und meinst es gut mit mir

Du hast Pläne des Heiles

Darauf bau ich

darauf vertrau ich

Dafür danke ich Dir

Du mein Herr und mein Gott

Soviel zum Thema Tagesimpuls.

Blöder Morgen heute, blöde Zeit, blöde Situation

Der Herr beschenkt mich so reich

und doch passt am Wesentlichen etwas nicht.

Was also kann ich tun?

Immer und immer wieder alles zu IHM bringen

Ich kann die Situation nicht ändern

Kann weder Gefühle backen noch Geld drucken

Ich kann nur das meine tun

und nicht einmal das gelingt im Moment

Ich kann nur wieder und wieder um Beistand flehen

Wie gut, dass ich nicht alleine bin……

Totz allem, und gerade weil.

CREDO

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Nur kurz : Tagesimpuls…

Tagesimpuls?

Na ja, mein spontaner Impuls heute: Decke übern Kopf und weiterschlafen…

Irgendwie ist alles komisch…

Und dann? Dann denke ich an meinen lieben Johannes Maria Vianney. Nun, es ist so tröstlich, dass wir hier auf Erden nur ein “Gastspiel” haben, in dem wir unsere Aufgabe aber treu tun sollten. Im Blick auf die Ewigkeit.

So weitet der Gedanke an meinen Heiligen mein Blick erneut.

Hl. Johannes Maria Vianney – bitte für mich

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Tagesimpuls 7.2. Laudes Ps 143,1-11- ..denn keiner der lebt ist gerecht vor Dir

[Ein Psalm Davids.] Herr, höre mein Gebet, vernimm mein Flehen; in deiner Treue erhöre mich, in deiner Gerechtigkeit! 2 Geh mit deinem Knecht nicht ins Gericht;

denn keiner, der lebt, ist gerecht vor dir.

3 Der Feind verfolgt mich, tritt mein Leben zu Boden, er lässt mich in der Finsternis wohnen wie längst Verstorbene. 4 Mein Geist verzagt in mir, mir erstarrt das Herz in der Brust. 5 Ich denke an die vergangenen Tage, sinne nach über all deine Taten, erwäge das Werk deiner Hände. 6 Ich breite die Hände aus (und bete) zu dir; meine Seele dürstet nach dir wie lechzendes Land. [Sela] 7 Herr, erhöre mich bald, denn mein Geist wird müde; verbirg dein Antlitz nicht vor mir, damit ich nicht werde wie Menschen, die längst begraben sind.1 8 Lass mich deine Huld erfahren am frühen Morgen; denn ich vertraue auf dich. Zeig mir den Weg, den ich gehen soll; denn ich erhebe meine Seele zu dir. 9 Herr, entreiß mich den Feinden! Zu dir nehme ich meine Zuflucht.2

10 Lehre mich, deinen Willen zu tun; denn du bist mein Gott.

Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad.3 11 Um deines Namens willen, Herr, erhalt mich am Leben, führe mich heraus aus der Not in deiner Gerechtigkeit!

Zwei Ausschnitte aus dem ersten Psalm der Laudes, StB 4. Woche Jahreskreis fallen mir spontan ins Herz:

denn keiner, der lebt, ist gerecht vor dir.

… das ist so tröstlich. Denn alles, was auch immer ich tue -erlösen kann ich mich nicht selber – MUSS ich mich nicht selber. Nie, egal was ich tue, kann ich mir die Gnade “verdienen”. Das ist so tröstlich angesichts meiner eigenen Schwäche, meines Versagens und Scheiterns…

Und doch darf ich immer wieder sagen und bitten:

Lehre mich, deinen Willen zu tun; denn du bist mein Gott.

Denn im Willen Gottes zu leben heisst nicht im Fleisch, nicht in der Welt gefangen zu sein, sondern zu einer wirklichen inneren Freiheit zu finden. Eine Freiheit, die ich mir auch nicht selber schenken kann, sondern die ich immer nur neu suchen darf, indem ich den Willen Gottes suche.

So darf ich mutig voranschreiten, nicht verzagen im Fallen und allezeit wissen, dass ER mich erlöst hat.

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