Zwei paar Schuhe von Echo Romeo – über urteilen, schweigen und Stolz – life on earth

Ich habe heute morgen den Beitrag “Zwei Paar Schuhe” von Bloggerkollegen Echo Romeo gelesen.

Und da kam mir spontan das Zitat von Mutter Teresa in den Kopf.

Hängen bleiben tut davon das “Ich muss mich ändern”.

Mutter-Teresa-Was-soll-sich-an-der-Kirche-aendern

 

Manchmal denke ich , dass das Küger wäre. Ich selber beteilige mich an vielen Diskussionen auf facebook und bin immer am Teilen dabei :-) Aber weil das so ist, heisst das, dass ich gar nichts mehr sagen darf?

Wie wichjtig ist das?

Auf einer Seite auch ganz klar der Aufruf zur Evangelistation zur Auseinandersetzung mit dem Glauben. Zum “Stellung” beziehen. Da ist die Unterscheidung zwischen STellung beziehen und (ver-) urteilen gar nicht so  gross. Aber für mich nicht n erster Linie in Bezug auf das, was ich so auf fb schreibe, sondern auf da, was in meinem Herzen abgeht.

Wenn es um Diskussionen und Urteilen über den oder jenen Pfarrer geht, da bin nicht auch schnell dabei. Nicht weil ich böse Lästern will, sondern weil es mich belastet. Aber warum ist das so wichtig? Mir Luft zu machen? Täte ich nicht besser daran zu schweigen, und es vor Gott zu tragen?

Das ist auch genau das, was Benedikt mir in seiner Regel immer wieder sagt. Und doch ist es schwer. Zum einen, weil ich ein extrovertierter, impulsiver Typ bin. Mein Mann wär wohl der bessere Benediktiner, weil er von Natur aus schweigsam und ruhig ist ;-) (*hoff*)

Und doch ist da die Sehnsucht nach Austausch, verstanden werden. Und das ist, trotz allem und in allerletzter Konsequenz vielleicht schon auch das Bedürfnis nach Anerkennung.

Nicht umsonst sagen die Väter: “In der Stille sündigt man nicht”. Was die Stille des Herzens meint. Wenn ich mir überlege, wieviel Prozent ich in Gedanken sündige, dann darf ich dankbar sein, dass der Herr mein Mundwerk ein bisserl geläutert hat,aber mit dem Herzen und den Gedanken ist das immer noch so eine Sache.

Aber es ist wie immer, die kleinen Schritte. Das eine Mal mehr den Mund halten, nicht lästern, nicht urteilen…

Das eine Mal Gehorsam zu sein, wie der heutige Regeltext sagt, auch gehorsam von Herzen…..

Einmal klappts, zweimal klappts nicht.

Benedikt schreibt irgendwo in seiner regel sinngemäß, dass wir uns der eigenen Unzulänglichkeit immer bewusst sein sollen. Und auch der Heilige Johannes Maria Vianney ebt ganz und gar in dieser Haltung. Obwohl die beiden unvergleichlich weiter auf dem Weg der Heiligkeit vorangeschritten waren, als sie das geschrieben haben.

Es geht um den Himmel,d as ewige. Solange wir hier auf Erden mit der Erdanziehung zu kämpfen haben werde wir Sünder sein. Und manchmal ist das auch ganz gut, das immer im Bewusstsein zu haben, denn wir selber vermögen nichts. Alles, was wir sind, sind wir durch Gnade, alles was wir können ist geschenkt.

Das macht zum einen demütig, aber zum anderen nimmt es auch eine große Last, einen großen Druck von den Schultern.

Das macht mir wieder einmal mehr bewusst, wie schön es ist, katholisch zu sein :-)

echoromeoneu

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A mission of hope

So, gestern habe ich nicht wirklich was gebloggt :-)

Und war dennoch nonstop irgendwie online am wurschtelt.

In den Medien war die Tage viel zu lesen von den Flashmbos für verfolgte Christen.

Hinter dieser ganzen AKtion steht

“A mission of hope” -

~amoh~

So war ich gestern damit beschäftigt, an einer homepage zu bauen :-)

bzw. einem blog. Demnächst werde ich hier RSS, tweets und box von amoh einbauen, bis dahin verschwinde ich wieder hinter meiner Tastatur und schreibe betend weiter

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Evangelii gaudium und die “neue” Volksfrömmigkeit – wie passt das zu Papst Franziskus?

Gestern erschien unter dem Titel “Die neue Volksfrömmigkeit” ein Artikel in der Tagespost.

-> gesamter Artikel

Sehr reflektiert wird über die Gründe für den Verlust der Volksfrömmigkeit, über die Versuche Paul VI, JPII und BXVI zur Rückkehr zur Volksfrömmigkeit berichtet.

Ich bin sehr gesegnet, in einem kleinen Dorf, am Rande Bayerns. Aber selbst hier bleibt die Zeit nicht stehen. Pfarreiengemeinschaft und pastorale Raumplanung tun hier ihr übriges dazu. Und Kirchenbauten, typisch nach konziliar sind sicherlich weniger geeignet eben diese Volksfrömmigkeit zu fördern. Während unsere “neue” Kirche mehr den Eindruck eines Versammlungssaales bietet, so ist die alte Kirche eine wunderschöne barocke Marien Wallfahrtskirche.

Maiandachten und Bittgänge haben in unserem Kirchenjahr ebenso ihren Platz wie Wetterkerzen und Wettersegen.

Und doch ist ein gefährlicher “frischer” Wind zu spüren, der durch unsere Kirchen zieht.

Ich kann mich gut erinnern, wie altmodisch ich bestimmte Bräuche selber als Jugendliche fand. Kinder sind sehr offen für alle Arten von Traditionen und Brauchtum.

Und auch mir als Erwachsene kommen wieder alte Traditionen in den Sinn, die ich als Kind so erleben durfte.

Und ich stelle für mich fest, dass dies eine Kirche zum “anfassen, schmecken, riechen, fühlen” war. Nicht trocken, sondern leidenschaftlich, emotional und lebendig. Aber mit einer tiefen Spiritualität und einem festen Glauben.

Ich denke, für meine Oma war Glaube nicht wirklich kompliziert, es wurde weniger hinterfragt, mehr vertraut. Heute sieht “man” erst einmal alles kritisch- meinereiner eingeschlossen.

Ich fand diesen Artikel sehr gut, hat er mich doch in etwas bestärkt, was ich spüre und eine innere Sehnsucht angesprochen. Ich tue mir allerdings schwer, das so in Verbindung mit Papst Franziskus zu bringen, wie es in dem Artikel steht. Denn sowohl JPII als auch BXVI lebten und leben diese Volksfrömmigkeit.

Ich weiss nciht, vielleicht liegt es dran, dass die Menschen Papst Franziskus zuhören, dass sie ihm vielleicht offener zuhören?

Denn zur Volksfrömmigkeit gehört für mich auch eine gewisse Ausformung der Liturgie. Marienlieder, Weihrauch,…. Und liturgischer Minimalismus ist sicher nicht das, was unbedingt ein Begriff ist, den ich in einem Atemzug mit Volksfrömmigkeit nennen würde. Dann schon eher die große Wasserweihe nach dem alten Ritus, oder auch die großen Ämter an Wallfahrtsorten.

altoetting_madonna03

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Links und likes zur Mediendikussion

  • Klar, da tobt die Menge! auf kath.net
    Super Beitrag :-) – und das noch von einer Frau… Das Problem an solchen Beiträgen ist meistens nur, dass sie niemand hören WILL – was mich schon sehr verwundert… Lieber geballter Mist als Erlösung?????….

wird erweitert

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Von Josef Bordat, Thomas von Aquin

Ordnung muss sein – Thomas von Aquin

Danke für diese Übersicht

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Eine Mutter entscheidet sich nach Vergewaltigung für das Kind – YOUTUBE

Ohne Worte…

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TV Beitrag zur aktuellen Diskussion bzgl.Kölner Klinik

—->TV Beitrag auf WDR

Und hier eine laufende Diskussion:

www.sende-zeit.de

Ich finde das Video sehr gut und es dient auf jeden Fall der Klarstellung.

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