Der Tag danach… über Un (sicherheiten) und Kulturschocks

… fühlt sich für mich schon fast wieder “normal” an.

Ich darf sagen:

“Habeo papas”

Den (Groß)-Vater Benedikt XVI

Papa Francesco und Papa Michael.

So kann ich dieser Tage meinen Vaterkomplex in vollen Zügen ausleben :-)

Vieles wurde geschrieben, was denn nun zu erwarten sei.

Für meinereiner ist Kontinuität ja immer ein sehr großes Thema.

Und obwohl das gestern sehr wenig mit Kontinuität zu tun hatte war ich glücklich, was der “Neue” doch so sympatisch bei seinem ersten öffentlichen Auftritt.

Seine Demut, seine Gebetshaltung haben mich zutiefst beeindruckt.

Gut, ich gebe zu, ich bin weder jesuitisch geprägt, noch franziskanisch – aber dennoch bin ich gestern ziemlich glücklich schlafen gegangen.

Aber schon auch mit dem Gedanken an meinen lieben Papa Benedikt, der mir wirklich Fels war.

Und jetzt, jetzt sind es gemischte Gefühle. Man solle den Papst nicht in Schubladen schieben…

Wir sollen ihn erst einmal “ankommen” lassen.

Sicher, und doch bewegt es mich unheimlich.

Mein Bloggerkollege möge mir verzeihen, dass ich nicht mehr weiss, in welchem blog ich die Tage nun die Frage gelesen habe, wie es denn mit dem römischen Gehorsam aussehe, wenn nun ein ganz “progressiver” Papst gewählt werden würde.

Auf einem anderen blog wurde auch schon angemahnt, nicht in diesen Begrifflichkeiten hängen zu bleiben, doch meinereiner wird sicher keine neuen Wortkreationen wagen.

Das Gebet, das “back to the roots” ist sicherlich ein wunderbares Signal.

Aber, und da kommt das grosse aber… was, wenn es wirklich etwas “liberaler” zugeht, was vielerorts ja gewünscht wird?

Wieviel “frischer Wind” vertrage ich ganz persönlich, ohne dass es mich umhaut?

Und dennoch dastehen im Gehorsam, der letztendlich auf dem Glauben steht, dass es der Hirte ist, den der Herr selber erwählt hat. Also der “Richtige”.

Das heisst für mich, ich muss mich anpassen. Denn der Herr irrt nicht.

Ich freue mich sicher, und die Zeit als Waisenkind ist vorbei, “habemus papam” sei Dank.

Aber dieses Gefühl von Sicherheit, von Vertrautem und Verlässlichem, das mir Benedikt gegeben hat, ja, die muß sich für mich erst einstellen . oder eben nicht….

Verstaubt sagen die einen – Verlässlich heisst das für mich.

Und der Kulturschocks sind es für meinereiner nun genug.

Ein Amtsverzicht, ein Jesuit, ein Papa Francesco…

Wenn dieser demütige Papa denn dann das Gebet als Basis wirklich auch die Tradition, die ja auch “Basis” ist so hoch schätzt wie mein geliebter Benedikt XVI, dann wäre mein Glück perfekt

Aber genausowenig wie es um das geht, was die Deutschen brauchen und wollen ist es ein Papst, den ich will.

So wie ich ihn brauche sicher. Hat mich der Herr doch in jüngster Vergangenheit immer wieder gelehrt, dass “den Blick weiten” nicht unbedingt “Verrat an der Tradition” bedeutet.

Ich glaube, dass dieser Papst für mich persönlich eine andere Art der Herausforderung wird.

Eine Herausforderung, dem Herrn zu vertrauen, mich dem zu stellen, was auch immer in dem neuen Pontifikat auf die Kirche, und auf mich persönlich zukommen wird.

Letztendlich war das Pontifikat von Benedikt vielleicht ein “Festmachen” im Glauben, und nun ist “Wachstum” und “Weitblick ” angesagt.

Aus diesen Gefühlen heraus ist klar, dass ich mich freue, dass ich unbedingt begeistert war von dem, was ich bisher gesehen und gehört habe, – aber auch die gewisse Scheu vor dem “Unbekannten” gross ist.

Darauf stehe ich wie gesagt nicht so. Aber das ist für die Weltkirche eher nicht relevant. Insofern heisst es für mich auf jeden Fall:

Demut, Gehorsam und Gebet – also genau die Signale, die der neue Papst am ersten Tag gegeben hat.

Und insofern wird es vielleicht dann doch nicht ganz so dramatisch…. *g*

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Die ersten Worte von Papa Francesco

 

>>Brüder und Schwestern! Guten Abend!

Ihr wißt, es war die Aufgabe des Konklaves, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint, meine Mitbrüder, die Kardinäle, sind fast bis ans Ende der Welt gegangen, um ihn zu holen. … Aber wir sind hier. … Ich danke euch für diesen Empfang. Die Diözese Rom hat nun seinen Bischof. Danke. Zunächst möchte ich ein Gebet sprechen für unseren emeritierten Bischof Benedikt XVI. Beten wir alle gemeinsam für ihn, daß der Herr ihn segne und die Mutter Gottes ihn beschütze.

Vater unser …Gegrüßet seist du, Maria …Ehre sei dem Vater…

Und jetzt beginnen wir diesen Weg – Bischof und Volk -, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen; einen Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens. Beten wir immer füreinander. Beten wir für die ganze Welt, damit ein großes Miteinander herrsche. Ich wünsche euch, daß dieser Weg als Kirche, den wir heute beginnen und bei dem mir mein Kardinalvikar, der hier anwesend ist, helfen wird, fruchtbar sei für die Evangelisierung dieser schönen Stadt.

Und nun möchte ich den Segen erteilen, aber zuvor bitte ich euch um einen Gefallen. Ehe der Bischof das Volk segnet, bitte ich euch, den Herrn anzurufen, daß er mich segne: das Gebet des Volkes, das um den Segen für seinen Bischof bittet. In Stille wollen wir euer Gebet für mich halten.

Jetzt werde ich euch und der ganzen Welt, allen Männern und Frauen guten Willens, den Segen erteilen.

[Segen]

Brüder und Schwestern, ich verabschiede mich von euch. Vielen Dank für den Empfang. Betet für mich und bis bald! Wir sehen uns bald: Morgen möchte ich die Mutter Gottes aufsuchen und sie bitten, ganz Rom zu beschützen. Gute Nacht und angenehme Ruhe.<< übernommen von kath.net.

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Die ersten Worte des Papstes

 

Aus News.va

2013-03-13 Vatican Radio
Brothers and sisters good evening.
You all know that the duty of the Conclave was to give a bishop to Rome. It seems that my brother Cardinals have come almost to the ends of the earth to get him… but here we are. I thank you for the welcome that has come from the diocesan community of Rome.
First of all I would say a prayer pray for our Bishop Emeritus Benedict XVI.. Let us all pray together for him, that the Lord bless him and Our Lady protect him.
Our Father…
Hail Mary…
Glory to the Father…
And now let us begin this journey, the Bishop and people, this journey of the Church of Rome which presides in charity over all the Churches, a journey of brotherhood in love, of mutual trust. Let us always pray for one another. Let us pray for the whole world that there might be a great sense of brotherhood . My hope is that this journey of the Church that we begin today, together with help of my Cardinal Vicar, be fruitful for the evangelization of this beautiful city.
And now I would like to give the blessing, but first I want to ask you a favour. Before the bishop blesses the people I ask that you would pray to the Lord to bless me – the prayer of the people for their Bishop. Let us say this prayer – your prayer for me – in silence.
[The Protodeacon announced that all those who received the blessing, either in person or by radio, television or by the new means of communication receive the plenary indulgence in the form established by the Church. He prayed that Almighty God protect and guard the Pope so that he may lead the Church for many years to come, and that he would grant peace to the Church throughout the world.]
[Immediately afterwards Pope Francis gave his first blessing Urbi et Orbi – To the City and to the World.]
I will now give my blessing to you and to the whole world, to all men and women of good will.
Brothers and sisters, I am leaving you. Thank you for your welcome. Pray for me and I will be with you again soon.
We will see one another soon.
Tomorrow I want to go to pray the Madonna, that she may protect Rome.
Good night and sleep well!

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Wer ist er denn? Der “Neue”

Jesuit, Franziskus?

Hier einige Artikel

katholisch.de

phoenixx.de

Liveticker focus

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FRANZISKUS I – Habemus Papam

 

ein betender Papst, und wie wunderschön demütig er zuerst für BXVI gebetet hat, dann das gebet der gläubigen erbat, und erst dann den segen gespendet hat….

ich bin sehr dankbar und glücklich

 

Phoenixx sagt: einen hörenden Blick…

Ein benediktinischer Jesuit, der Franziskus heisst…

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Die Glocken in Illertissen Au

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weisser rauch um 19:07

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19:07 habemus papam

Die Glocken läuten

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Immer up to date in Rom? -> guckst Du

N-TV hat einen Livestream zum Kamin :-)

 Liveticker bei n-tv onlien

Liveticker von DIE Welt

Rom Report – immer live dabei

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Wer wird der neue Papst? -Ein Kommentar von Echo Romeo

Kaum eine Frage beschäftigt uns so, wie diese…

Vielleicht noch, was Nordkorea so macht?

Egal, ich habe eben einen tollen Artikel meines bloggerkollegen gefunden:

Mit den eigenen Wünschen allein…

Da schreibt er unter anderem:

“ob ich denn wieder einen Papst bekomme, bei dem mir das Gehorchen derart leicht fällt. Ich kann mir das fast nicht vorstellen.
Doch wenn ich in letzter Zeit stets geschrieben und gesagt habe, dass ich die Treue zu Rom und zum Lehramt für eine wichtige Sache halte, muss ich jetzt auch dazu stehen. Die Zeit des Wartens ist für mich eine Zeit der inneren Prüfung: bin ich bereit, auch weiterhin zu folgen? Letztlich: vertraue ich auf Gott oder meine Vorstellungen? Meine Vorstellungen nehmen weiten Raum ein! Schaffe ich es, sie Gott anzuvertrauen?”

Dieser Frage muss ich mich anschliessen.

Und vor allem, hatte ich nicht sooo überzeugt, ich hätte keinen Favouriten?

Naja, es ist mittlerweile offensichtlich, dass ich den habe.

ABER Gott handelt souverän.

Und hier wieder die gleiche Frage:

Bin ich bereit, da aus ganzem Herzen JA zu sagen?

Nehme ich mir das zu Herzen, was BXVI in seiner letzten Generalaudienz gesagt hat?

“Es ist nicht meine Kirche, es ist nicht unsere Kirche, es ist die Kirche Jesu Christi”

Das ist Herausforderung, Zusage, Sicheheit… alles in einem.

Letztendlich wird – so hoffe ich, der Glaube an diese Tatsache Oberhand gewinnen:

“Die Pforten der Unterwelt werden sie nicht bezwingen”

Ja, das ist Tröstlich, und doch eine Herausforderung für die eigene Demut, den eigenen Glauben, den eigenen Gehorsam.,…

Und auch die Emotionen, denn auch das ist es… ich muss gestehen, dass diese Wahl nicht unbedingt nur eine Frage von theologischen Standpunkten für mich ist, da spielen Emotionen und Sympathien eine Rolle.

 

Und deshalb können wir froh sein, dass wir nicht wählen, dass ich nicht wähle. Sondern die, die der Herr berufen hat, die auf den Heiligen Geist hören….

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