Live Übertragungen aus Rom für heute Dienstag

Auflistung derÜbertragungen

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Ablauf des Konklaves heute, Dienstag

Dienstag, 12. März 2013

vormittags um 10:00 Uhr:
Hl. Messe Pro Eligendo Romano Pontifice”- “Für die Wahl des Römischen Pontifex” im Petersdom; Zelebrant wird Angelo Card. Sodano sein

15:45 – Transfer von der Domus Sanctae Marthae zur Capella Paolina
16:30 – Prozession von der Capella Paolina zur Sixtinischen Kapelle
16:45 – Eid der Kardinäle und “Extra omnes!” („Alle draußen!“); ab diesem Zeitpunkt müssen alle nicht Wahlberechtigten die Kapelle verlassen. Es folgt eine Meditation von Kardinal Prosper Grech OSA
Erster Wahlgang.
19:15 – Vesper
19:30 – Kardinäle kehren zur Domus Sanctae Marthae zurück
20:00 – Abendessen

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Mitfeiern der Missa Pro eligendo Pontifice

Service der Vatikanseite Das missale Pro eligendo pontifice (pdf)

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Es wird spannend…. eine chance auf weltkirche hautnah

Soviel wird geschrieben…

Selten war die katholische Kirche so “in” wie in den letzten Wochen.

Da kamen am Rande die Reizthemen auf, einschägige Sender und Blätter mussten immer wieder diese Dinge hochziehen und wiederkäuen.

Doch der Eindruck der für mich bleibt ist ein reges Interesse an dem, was in Rom vor sich geht.

Die ganze Welt sieht zu.

Und, obwohl dieses viele Gerede und die Spekulationen auch kritisch gesehen werden -selten haben wir Normalos doch die Möglichkeit, soviel “Weltkirche” mitzuerleben.

Wann werden die ganzen Kardinäle einmal (in deutscher Sprache) so ausführlich vorgestellt?

Wann wird so deutlich, wie gering die Prozentzahl der Deutschen für die Katholiken weltweit ist.

Mir persönlich Tut das gut, und es weitet meinen Blick.

Raus aus der Deutschen Depression- hin auf die blühende Weltkirche.

Da ist mehr Hoffnung, wie hier in meinem direkten Blickfeld. Da bekomme ich wieder Freude am katholisch sein.

Ich gehöre eben nicht zur katholischen Kirche in Deutschland, sondern zur römisch katholischen Kirche, die den ganzen Globus umfast.

Ein schönes Gefühl….

 

 

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Gebet für eine gute Wahl, lateinisch by Gero Weishaupt

Domine, emitte Spiritum Sanctum super Cardinales, ut eum elegant, quem esse Papam Tu iam noscis.

Gero Weishaupt

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Kardinal Luis Tagle

 

 

 

Ob er papabile ist? Ich habe keine Ahnung – nur,ich schau ihn sooo gern an.

Das ist sicher nicht das Kriterium , und soll auch kein “Wen wünsche ich mir als Papst” sein, das überlasse ich mal dem Heiligen Geist.

Aber mein Herz, das schlägt doch höher, wenn ich in dieses lächelnde, asiatische Gesicht blicke.

 

Der Kardinal, der nicht Papst werden will (Paul Badde, Welt)

Am letzten Samstag, als in Rom das heimliche Beraten der Kardinäle schon im vollen Gange war, machte Tagle sich deshalb im Vatikan noch einmal rar und begab sich stattdessen allein auf eine Pilgerreise zum Grab Pater Pios nach San Giovanni Rotondo in Apulien, um dort den größten Volksheiligen Italiens um seine Fürsprache für die Wahl des nächsten Papstes anzurufen und bei den himmlischen Mächten auch ein Wort für sich selbst einzulegen, dass er nicht zum Nachfolger Petri gewählt werden wird.

 

 


 Aus dem Artikel von Paul Badde:

Denn kein Mann von Verstand kann sich jemals wünschen, Papst zu werden. Menschlich gesehen ist die Position für jeden Kandidaten eine komplette Überforderung – und Tagle hat zu seinem scharfen Verstand und einem makellosen Charakter auch eine Demut, die der des letzten Papstes kaum nachsteht. Als Benedikt XVI. ihm am 24. November 2012 im Petersdom über dem Grab des Apostels das purpurrote Birett aufsetzte, brach der sonst so redegewandte Bischof nur noch in Tränen aus und geriet ins Stammeln, weil er sich “nicht würdig” fühlte für seine neue Aufgabe – während der alte Papst sein Gesicht wie ein Vater in beide Hände nahm, um ihn wie einen Sohn zu trösten. Im Himmel mag Pater Pio wohl für ihn eintreten, hier auf Erden hat er in Joseph Ratzinger immer seinen bedeutendsten Fürsprecher gehabt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Die Liebe (Benedikt XVI)

“Ich möchte, daß jeder sich geliebt fühlt von jenem Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben und uns seine grenzenlose Liebe gezeigt hat. Ich möchte, daß jeder die Freude empfindet, Christ zu sein. In einem schönen Gebet, das man jeden Morgen beten sollte, heißt es: „Ich bete dich an, mein Gott, und ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich danke dir, daß du mich erschaffen hast und mich hast Christ werden lassen …“ Ja, seien wir froh über das Geschenk des Glaubens; es ist das kostbarste Gut, das niemand uns nehmen kann! Danken wir dem Herrn jeden Tag dafür, mit dem Gebet und mit einem kohärenten christlichen Leben. Gott liebt uns, aber er erwartet, daß auch wir ihn lieben!”

(Benedikt XVI, Generalaudienz 27. Februar 2013)

Als geistliches Vermächtnis wird dies auf einem blog bezeichnet.

Ich möchte dem noch hinzufügen, dass es für mich auch die Tiefe der Theologie von Benedikt XVI spiegelt

Der große Kirchenlehrer, der Professor auf dem Stuhl Petri.

Und eine der letzten Worte sind so schlicht, so einfach. Bei all seiner Lehre hat er immer den Blick auf Christus gerichtet, der die Liebe ist.

Neben dem ganzen Reichtum an Schriften, die er uns geschenkt hat, ist dies für diesen großen Gelehrten damit auch das absolutes Zeugnis seiner Kenntnis der Schrift.

“Hättet Ihr aber die Liebe nicht”

“In allem zuerst strebt nach der Liebe”

Liebe – Geschenk – Freude am Glauben

Als die wesentlichen Botschaften, dieses Theologiepapstes.

Das IST Theologie auf den Punkt gebracht.

Ein wahrhafter Kirchenlehrer, der das Innere und Wesentliche mit dem Herzen erfasst.

Danke, Benedikt XVI

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Der wiedergefundene Vater Lukas 15,1-3.11-32

Evangelium nach Lukas 15,1-3.11-32. 
Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und ißt sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

 

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013
Enzyklika „Deus Caritas est“ § 12-13 (© Liberia Editrice Vaticana)

 

„Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn“

Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, dass Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf“, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19,37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: “Gott ist Liebe“ (1 Joh 4,8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden. Und von dort her ist nun zu definieren, was Liebe ist. Von diesem Blick her findet der Christ den Weg seines Lebens und Liebens.

Diesem Akt der Hingabe hat Jesus bleibende Gegenwart verliehen durch die Einsetzung der Eucharistie während des Letzten Abendmahles. Er antizipiert seinen Tod und seine Auferstehung, indem er schon in jener Stunde den Jüngern in Brot und Wein sich selbst gibt, seinen Leib und sein Bluts… Die Eucharistie zieht uns in den Hingabeakt Jesu hinein… Die ,,Mystik“ des Sakraments, die auf dem Abstieg Gottes zu uns beruht,… führt höher, als jede mystische Aufstiegsbegegnung des Menschen reichen könnte.

Quelle: Evangelium Tag für Tag)

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Denn sie waren wie Schafe ohne Hirten

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Danke Heiliger Vater – Glocken des Petersdom



 

 

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