Die Liebe (Benedikt XVI)

“Ich möchte, daß jeder sich geliebt fühlt von jenem Gott, der seinen Sohn für uns hingegeben und uns seine grenzenlose Liebe gezeigt hat. Ich möchte, daß jeder die Freude empfindet, Christ zu sein. In einem schönen Gebet, das man jeden Morgen beten sollte, heißt es: „Ich bete dich an, mein Gott, und ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich danke dir, daß du mich erschaffen hast und mich hast Christ werden lassen …“ Ja, seien wir froh über das Geschenk des Glaubens; es ist das kostbarste Gut, das niemand uns nehmen kann! Danken wir dem Herrn jeden Tag dafür, mit dem Gebet und mit einem kohärenten christlichen Leben. Gott liebt uns, aber er erwartet, daß auch wir ihn lieben!”

(Benedikt XVI, Generalaudienz 27. Februar 2013)

Als geistliches Vermächtnis wird dies auf einem blog bezeichnet.

Ich möchte dem noch hinzufügen, dass es für mich auch die Tiefe der Theologie von Benedikt XVI spiegelt

Der große Kirchenlehrer, der Professor auf dem Stuhl Petri.

Und eine der letzten Worte sind so schlicht, so einfach. Bei all seiner Lehre hat er immer den Blick auf Christus gerichtet, der die Liebe ist.

Neben dem ganzen Reichtum an Schriften, die er uns geschenkt hat, ist dies für diesen großen Gelehrten damit auch das absolutes Zeugnis seiner Kenntnis der Schrift.

“Hättet Ihr aber die Liebe nicht”

“In allem zuerst strebt nach der Liebe”

Liebe – Geschenk – Freude am Glauben

Als die wesentlichen Botschaften, dieses Theologiepapstes.

Das IST Theologie auf den Punkt gebracht.

Ein wahrhafter Kirchenlehrer, der das Innere und Wesentliche mit dem Herzen erfasst.

Danke, Benedikt XVI

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Der wiedergefundene Vater Lukas 15,1-3.11-32

Evangelium nach Lukas 15,1-3.11-32. 
Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und ißt sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

 

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013
Enzyklika „Deus Caritas est“ § 12-13 (© Liberia Editrice Vaticana)

 

„Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn“

Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, dass Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf“, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19,37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: “Gott ist Liebe“ (1 Joh 4,8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden. Und von dort her ist nun zu definieren, was Liebe ist. Von diesem Blick her findet der Christ den Weg seines Lebens und Liebens.

Diesem Akt der Hingabe hat Jesus bleibende Gegenwart verliehen durch die Einsetzung der Eucharistie während des Letzten Abendmahles. Er antizipiert seinen Tod und seine Auferstehung, indem er schon in jener Stunde den Jüngern in Brot und Wein sich selbst gibt, seinen Leib und sein Bluts… Die Eucharistie zieht uns in den Hingabeakt Jesu hinein… Die ,,Mystik“ des Sakraments, die auf dem Abstieg Gottes zu uns beruht,… führt höher, als jede mystische Aufstiegsbegegnung des Menschen reichen könnte.

Quelle: Evangelium Tag für Tag)

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Denn sie waren wie Schafe ohne Hirten

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Danke Heiliger Vater – Glocken des Petersdom



 

 

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Benedikt XVI und Benedikt von Nursia

 

Die erste Stufe der Demut: Der Mensch achte stets auf die Gottesfurcht und hüte sich, Gott je zu vergessen.

Die zweite Stufe der Demut: Der Mönch liebt nicht den eigenen Willen und hat deshalb keine Freude daran, sein begehren zu erfüllen.

Die dritte Stufe der Demut: Aus Liebe zu Gott unterwirft sich der Mönch dem Oberen in vollem Gehorsam. 

Die vierte Stufe der Demut: Der Mönch übt diesen Gehorsam auch dann, wenn es hart und widrig zugeht. 

Die fünfte Stufe der Demut: Der Mönch bekennt demütig seinem Abt alle bösen Gedanken, die sich in sein Herz schleichen, und das Böse, das er im Geheimen begangen hat, und er verbirgt nichts.

Die siebte Stufe der Demut: Der Mönch erklärt nicht nur mit dem Mund, er sei niedriger und geringer als alle, sondern glaubt dies auch aus tiefstem Herzen.

Die achte Stufe der Demut: Der Mönch tut nur das, wozu ihn die gemeinsame Regel des Klosters und das Beispiel der Väter mahnen.

Die neunte Stufe der Demut: Der Mönch hält seine Zunge vom Reden zurück, verharrt in der Schweigsamkeit und redet nicht, bis er gefragt wird.

Die zehnte Stufe der Demut: Der Mönch ist nicht leicht und schnell zum Lachen bereit, 

Die elfte Stufe der Demut: Der Mönch spricht, wenn er redet, ruhig und ohne Gelächter, demütig und mit Würde wenige und vernünftige Worte und macht kein Geschrei,

Die zwölfte Stufe der Demut: Der Mönch sei nicht nur im Herzen demütig, sondern seine ganze Körperhaltung werde zum ständigen Ausdruck seiner Demut für alle, die ihn sehen.

….Wenn also der Mönch alle Stufen auf dem Wege der Demut erstiegen hat, gelangt er alsbald zu jener vollendeten Gottesliebe, die alle Furcht vertreibt.

Unser geliebter Heiliger Vater war und ist auch Benediktiner. Durch seine Namenwahl hat er sein Pontifikat unter das Patronat des Hl. Benedikt gestellt.

Scheint es mir doch so, dass unser geliebter Heiliger Vater sich nun, im Hören und Schweigen auf jeder letzten Stuife der Demut befindet, nachdem er, oft gegen seinen eigenen Willen gedient hat, ganz im Gehorsam zum Nachfolger Petri (JPII) und dem Herrn. Und dann, zum Schluss, wie er gestern selber gesagt hat- ohne Privatsphäre, weil “der Papst allen gehört”. Er, der den Hl. Benedikt als Patron für sein Pontifikat gewählt hat, der einfache Arbeiter im Weinberg Gottes, er hat sich diese Regel sicherlich sehr verinnerlicht und darf uns heute leuchtendes Beispiel sein für ein Leben nach der RB unter der Führung des Evangeliums

Und nun, am Ende seines Pontifikates kehrt er zu dem zurück, was Ursprung und Quelle des christlichen Glaubens ist: Zum Hören auf Gott. Ganz in die Beziehung mit IHM, in die Kontemplation.

Danke Heiliger Vater Benedikt XVI – Du wirst mir immer leuchtendes Beispiel sein. Für mein Leben als Katholikin, für mein “benediktinisches” Leben. 

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“Mein” Heiliger Vater

… warum weinst Du?

das wurde ich oft gefragt in den letzten zwei Wochen.

Die Tränen, die auf soviel Unverständnis gestossen sind, die fliessen reichlich, seit der Heilige Vater auf sein Amt verzichtet hat.

Sie wurden nicht verstanden, sie wurden belächelt – und das darf ich nicht vergessen- sie wurden auch zusammen geweint. Mit meinem lieben Bruder J. gleich nach der Bekanntgabe in der Kapelle in Niederaltaich. Mit vielen, vielen Freunden auf fb. -Ich danke Euch von Herzen…

Warum aber weine ich?

Ich weine, weil “mein” Heiliger Vater” geht.Ich habe Verständnis und Respekt für diesen Schritt. Ich weiss, er ist nicht tot. Und doch ist es ein Einschnitt in meinem Leben….

Warum?

Das ist nicht so einfach, es gibt viele Gründe. Verständliche und weniger verständliche. Gesunde und vielleicht nicht ganz so gesunde. Das mag sein. Aber es sind meine Gefühle dazu…

JPII

Als JPII starb, da war ich der Kirche sehr fern. Doch das war nicht immer so. Ich bin sehr katholisch aufgewachsen, mit einer grossen Liebe zu JPII. Schon in Teenagerjahren habe ich den KKK gelesen und die Enzykliken von JPII. Daher hat mich sein Sterben und sein Tod, trotz der Kirchenferne sehr berührt. Der Papst meiner Kindheit und Jugend war tot. Der lächende Papst. Der charistamtische papst. Der Jahrtausendpapst. Mein Papst. Ich dachte, es kann keinen besseren geben. Nie werde ich einen Papst so sehr lieben wie ihn. Bis vor ca. 5 Jahren hing sein Bild auch immer über dem  von BXVI. Dann war es umgekehrt. Als er Selig gesprochen wurde habe ich das Bild wieder drüber gehängt. Heute hängen meine beiden Päpste an verschiedenen Stellen, denn so unterschiedlich sie waren und sind, so unterschiedlich ist auch die Bedeutung für mein Leben.

Ratzinger? – Ich glaub ich trete aus

Das, genau das war meine erste Reaktion. Ich muss gestehen – aus den Medien geformt und nicht aufgrund eigener Recherchen. Ich hörte Panzerkardinal – ich glaubte es. Meine schmalen Versuche, eines seiner Bücher zu lesen scheiterte an dem hohen Niveau derselben. Und – immer noch sehr kirchenfremd -konnte ich auch einfach recht wenig mit seiner Theologie anfangen.

Die Umkehr

Die Umkehr, wieder zurück zum katholischen Glauben, heim in den Schoß der Mutter Kirche hat mich geprägt. Kritisch, immer mit dem Katechismus in der Hand habe ich die Lehre der Kirche in Exerzitien gesagt bekommen und penibel überprüft und hinterfragt. Allein durch die Gnade Gottes habe ich heimgefunden, weil ER sich an mich gezogen hat.

Doch der Verstandesmensch blieb. Trotz allem Heiligen Geist habe ich immer alles hinterfragen wollen und wissen wollen, verstehen wollen. Und welch ein Segen: Es saß da einer auf dem Stuhl Petri, der wohl ohne Übertreibung der brillianteste Theologe unserer Zeit ist. Oft mühsam und mit vielen Lexika bewaffnet machte ich mich auf die Suche. Auf die Suche nach Glaube, Wahrheit und Lehre.

Ich bin nicht studiert oder so. Aber mit meinem begrenzten Verstand, da war alles sehr schlüssig. Und ich erkannte: Diesem Hirten, diesem Heiligen Vater kannst Du vertrauen. Aus seiner Theologie spricht nicht nur eine unheimliche Weisheit, ein scharfer Verstand, sondern eine grosse Demut und Liebe zu Christus und seiner Kirche.

Das Schlüsselerlebnis

…war sicher die Annullierung meiner ersten Ehe. Nicht hier über die Bistümer, sondernüber Rom. “Zugunsten des Glaubens”.

Sicher nimmt der Papst die Emfehlungen der Komission an, aber JA sagen und aufheben muss er die Ehe. “Für nichtig” erklären. Gemäß der Schrift: “Was Du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, was Du auf Erden lösen wirst, wird im Himmel gelöst sein.” Es ist eine “Auflösung durch Gnade”- nicht durch Rechtssprechung.

Und aus dieser Gnade lebe ich. Aus dieser Gnade zieht meine Ehe bis heute Kraft. Denn es war der Moment, in dem Gott durch den Heiligen Geist durch den Papst zu mir gesagt hat:

“Ja, ich schenke Dir die Freiheit. Und ich sage JA zu dieser Ehe mit Deinem Mann. Diese Ehe wird die sein, die ich für DICH möchte, und mein Segen liegt auf diesem Ehebund”

Der geistliche Vater

In den letzten Jahren habe ich mich immer tiefer mit den Schriften und Büchern des Heiligen Vaters beschäftigt. Sie haben mich geprägt und geformt. Und wenn ich sage, “ich bin papsttreu”, wenn ich zu manchen Dingen die so diskutiert werden sage: “Der heilige Vater wird schon wissen was er tut”. Dann ist das kein “Abnicken”, sondern eine Sicherheit in mir gewesen, dass ich diesem Heiligen Vater vertrauen kann.

Er war auch mein Rückhalt, wenn es die deutschen Bischöfe einmal wieder, naja… Wie auch immer. Ich war sicher in meiner Kirche. Wusste ich doch, dass ich dort in Rom einen Vater habe, dem ich folgen kann. Und dass es die Worte eben dieses vaters sind, die für mich ausschlaggebend sind. Und nicht die, die hier in diesen Landen oft verbreitet werden.

Freiburg

Der papst in Deutschland.

Aber es war viel mehr. Es war eine Begegnung mitten ins Herz. Als er im Papamobil vorbei gefahren ist. Als er den Segen gespendet hat, als er in die Menge geblickt hat… Das ist, wie manche sagen, siefühlen sich von seinen Worten so persönlich angesprochen.

ich habe mich da “angeschaut” gefühlt. Und es waren diese Augen, dieser liebevolle Blick. Da wurde es wahr. Ich hatte wirklich das Gefühl, das ist der Diener des Herrn, des es sind nicht seine Augen, die mich anblicken- er stellt seine Augen dem Herrn zur Verfügung. Es ist der Herr selber, der mich anschaut.

Selten habe ich mich so geliebt gefühlt, wie in diesen Sekunden,die ich für immer in meinem Herzen bewahren werde.

Der Fels

Das war er fürmich. In meinem ganz persönlichen instabilen Leben gibt es zwei Anker. Meinen Mann, die Familie und den Papst. Das waren die festen “Größen” in meinem Leben.

Sicher, ich solle nicht auf Menschen bauen, sondern allein auf den Herrn.

Das wäre toll, doch das kriege ich nicht hin. Nicht ausschliesslich. Das ist fact. Punkt.

Und nun, nun wankt dieser Fels – und wies im Leben so ist kommen ganz krasse Dinge in den letzten zwei Wochen auf mich zu – also für mich krasse Dinge – und meine ganze “stabilitas” scheint dahin….

Ich falle. Sicher, ich falle auf den Herrn – aber fallen ist einfach nicht schön.

Und ich mag keine Abschiede, keine Veränderungen,

Und schon gar keine Unsicherheiten.

Und davon gabs genug. Der Papst geht, die deutschen Bischöfe…, und meine geistliche Begleitung hier vor Ort….

*brrrrr* das wackelt alles…

 

Und darum weine ich

Trauer, Schmerz, Unsicherheit, Angst….

 

… Die wunderschöne Generalaudienz gestern, die vielen lieben Freunde…

Ja, und Jesus. Trotz allem hält er mich. Mein weltlicher Felsen wckelt ganz gewaltig.

Aber dieser Felsen steht auf gutem Grund.

Es ist erst mal leer, unsicher – aber der Grund bleibt.

ER, der Eckstein.

Und nun heisst es – wieder aufstehen, weitergehen…

Ich hätte nie geglaubt, nach JPII nochmals einen Papst lieben zu können.Und ich kann mir absolut nicht vorstellen, nach BXVI einen Papst so lieben zu können. Aber das muss ich auch nicht. Es wird anders. Aber es wird nicht unbedingt schlechter.

Und wenn ich lerne, das “anders” und die veränderung anzunehmen.

… dann weine ich vielleicht auch nicht mehr so viel.

Doch heute, hier und jetzt, da darf das Weinen sein.

 

Und wenn ich bete, dann darf ich wissen, dass ich mit der betenden Kirche, und mit “meinem” Heiligen Vater verbunden bin.

 

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Danke, Heiliger Vater

 

Unter diesem Menüpunkt werde ich Gebete, Bilder, Erinnerungen, Worte von unserem geliebten Heiligen Vater posten. Um All den Reichtum seiner Schriften auszuschöpfen wird es Generationen dauern. Für mich ist er heute schon einer der ganz Großen Kirchenlehrer.

Mein Dank gilt ihm für seine geradlinige Lehre, seine Liebe und Güte.

Er ist mir in den letzten Jahren wahrhaft Hirte und Fels geworden. Er hat meinen Glauben geprägt wie kaum ein anderer Mensch und die Schönheit des Glaubens erschlossen.

Er hat Verstand und Glaube als ein Miteinander betrachtet und so meine menschlichen Fragen mit Weite und Treue zur Kirche beantwortet.

Er hat mein Verständnis für Ökumene geprägt, in dem er anderen die Hand reichte und doch in der Tradition geblieben ist.

Mit seinen Katechesen hat er mir Heilige ,Väter und Kirchenlehrer nahegebracht, die meinen eigenen Glauben so sehr bereichern.

Ich könnte wohl noch endlos schreiben.

Es werden dies Tage und Woche des Erinnerns, der Trauer.

Es werden Monate und Jahre der “Ausschöpfens” kommen.

Danke, lieber Heiliger Vater für den reichtum, den Sie uns geschenkt haben und mir ganz persönlich

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Anstatt Tagesimpuls: Katheda Petri

Auf Heiligenlexikon.de lesen wir, dass dieser Gedenktag zurückgeht auf den Sitz von Aniochia.

Weiter lesen wir:

Das Fest dient in der katholischen Kirche heute aber dem Gedenken an die an die Übertragung des besonderen Hirtenamtes, des Papstamtes, an Petrus und an die Errichtung des Bischofsstuhles in Rom durch Petrus, es ist in Rom schon Mitte des 4. Jahrhunderts bezeugt und wurde damals auch noch am 18. Januar gefeiert.

(Zitat aus: Heiligenlexikon.de)

Denken wir heute insbesondere an unseren Papst:

Allmächtiger Gott. Du hast Deine Kirche gestiftet, und Petrus als den Fels eingesetzt, auf dem Du Deine Kirche bauen wirst.

Du hast verheissen, dass Du Deine Heilige Kirche beschützen wirst, und dass die Pforten der Unterwelt sie nicht bezwingen werden.

So bitten wir Dich heute ganz besonders für den Nachfolger des Hl. Petrus, unseren geliebten Heiligen Vater Benedikt XVI, der Deiner Kirche in den letzten Jahren wahrhaft Fels war. Voller Dank bringen wir diese Jahre mit der Bitte um reichen Segen für Deinen Diener vor Dich.

Wir vertrauen Dir heute auch diesen “Sitz Petri” an. Wir vertrauen auf Deine Verheissung und danken Dir schon heute für den neuen “Petrus”, den Du uns schenken wirst.Über den DU Deine Hand halten wirst, dass er DEINE Kirche leite.

Die Kirche, Deine Braut. Unsere Mutter. Herr, segne Deine Kirche, segne unsere Bischöfe, segne die Kardinäle.

Jesus, Du Haupt der Kirche: “Ich bete Dich an”

(VerenaMVianney)

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