Thomas von Aquin ~Tantum ergo sacramentum

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Heute ist der Gedenktag des Hl. Thomas von Aquin.Ein Großer Heiliger. Und doch ist das, was ich immer mit ihm verbinde dieser Hymnus der sich so tief von Kindesbeinen an in mein Herz eingeprägt hat.

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Apophthegmata Patrum, Band I,11

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“Er sagte wiederum: Wer in der Wüste wohnt und die Stille sucht (hesychazein), der ist von drei Dämofen befreit, vom Ungehorsam, von der Geschwätzigkeit und von der Gafferei.(…)

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Gebete für Nordkorea

Ich habe heute Gebete für Nordkorea eingestellt und lade Euch alle ein, mitzubeten.

Märtyrer Tokwon

Gebet von P.Beda

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Vater oder Lehrer, Westlich & östlich,katholisch oder orthodox, apostolisch oder auch nicht??? Eine Versuch aus dem Definitionswirrwarr

Im Moment beschäftige ich mich wieder etwas intensiver mit den Vätern.

Dazu wird es auch hier auf dem Blog den einen oder anderen Beitrag geben.

So möchte ich erst einmal den Begriff Kirchenvater definieren.

Die Angaben stammen aus heiligenlexikon.de

Da das alles recht umfangreich ist lohnt sich auch ein Blick auf wiki

Zu den Kirchenvätern zählen traditionell in der katholischen Kirche die

westlichen, von 1295 von Papst Bonifatius VIII ernannt (1-4), sowie die 4 östlichen,diese wurden 1568 von Papst Pius V. zu Kirchenlehrern erklärt.

Kirchenvaeter

(Bild: die vier westlichen Kircheväter)

  1. Ambrosius
  2. Augustinus
  3. Papst Gregor I.
  4. Hieronymus
  5. Athanasios von Alexandria,
  6. Basilius der Große
  7. Johannes Chrysostomos
  8. Gregor von Nazianz

Nach Jean Mabillon gehört auch noch

Bernhard von Clairveaux

dazu als der zeitlich letzte Kirchenvater.

Kirchenväter sind Männer, die vier Kriterien erfüllten: Sie mussten in früher christlichen Zeit gelebt und ein frommes Leben geführt haben, ihre Schriften mussten die christliche Lehre in hervorragender Weise verteidigen oder erklären und von der Kirche gebilligt worden sein. Ihre Lehren gelten als unfehlbar.

 

So kennt die katholische Kirche also insgesamt 8 (9) Kircheväter

Als Kirchenväter gelten in der Orthodoxen Kirche die wichtigsten Schriftsteller der jungen Christenheit bis ins 8. Jahrhundert hinein – wobei der Maßstab der Rechtgläubigkeit großzügig bemessen wird. Ihre Lehrmeinungen gelten nicht automatisch als Lehren der Kirche, Maßstab der Lehre sind allein die sieben ökumenischen Konzilien. Als Kirchenvätrer werden bezeichnet:

      1. Ignatius von Antiochia († vor 117)
      2. Athenagoras († im 2. Jahrhundert)
      3. Melitos († im 2. Jahrhundert)
      4. Tatianus der Syrer († im 2. Jahrhundert)
      5. Theophilos von Antiochia († um 186)
      6. Hermas († um 150)
      7. Justinus der Märtyrer († um 165)
      8. Polycarp von Smyrna († 155 / 156)
      9. Hippolyt von Rom († 236 ?)
      10. Julius Africanus († um 240)
      11. Cyprian von Karthago († 258)
      12. Dionysius von Alexandria († 265)
      13. Firmillian († 268)
      14. Gregor Thaumaturgus († um 270)
      15. Archelaus († 282)
      16. Methodius († 311)
      17. Eustachius von Antiochia († um 325)
      18. Aphraates († im 4. Jahrhundert)
      19. Serapion der Scholastiker († 362)
      20. Caesarius of Nazianz († um 368)
      21. Athanasios von Alexandria († 373)
      22. Basilius der Große († 379)
      23. Cyrill von Jerusalem († 386)
      24. Gregor von Nazianz († um 390)
      25. Diodoros von Tarsus († 390)
      26. Makarius der Ägypter († um 390)
      27. Gregor von Nyssa († 394)
      28. Epiphanius von Konstantia († 403)
      29. Johannes Chrysostomos († 407)
      30. Nilus der Ältere (von Ankara) († 430)
      31. Isidor von Pelusium († 431 / 451)
      32. Cyrill von Alexandria († 444)
      33. Proclus von Konstantinopel († 446)
      34. Theodoret von Zypern († 460)
      35. Gennadius I. († 471)
      36. Dionysius der Pseudo-Areopagite († um 500)
      37. Leontius von Byzanz († 543)
      38. Johannes Klimakos († nach 600)
      39. Isidor von Sevilla († 636)
      40. Sophronius von Jerusalem (560-638)
      41. Maximus († 662)
      42. Anastasius vom Sinai († um 700)
      43. Andreas von Kreta († 740 / 720)
      44. Germanus I. († um 733)
      45. Johannes von Damaskus († um 750)
        Gelegentlich werden auch noch hinzugezählt:
      46. Clemens von Alexandria († 215)
      47. Tertullian (nach 220)
      48. Origenes († 254)
      49. Eusebius von Cäsarea († 339)
      50. Didymus der Blinde († 398)
      51. Theodor von Mopsuetia († 428)
      52. Socrates Scholastikos († nach 439)

So kann die Zahl der Kircheväter also je nach Quelle und Zählung variieren. In den Ostkirchen begegnen uns manchmal auch Weisungen oder Weisheiten der Väter. Väter sind nicht zwangsläufig jene, die als Kirchenväter bezeichnet werden, sondern auch große Heilige / Starzen neuerer Zeiten.

Und um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen kennt die katholische Kirche auch die Bezeichnung Kirchenlehrer

—–>kurzer Exkurs

Die traditionellen Kirchenlehrer – auch Kirchenväter genannt – sind in der westlichen Kirche Ambrosius von Mailand, Augustinus, Hieronymus und Papst Gregor I., die 1295 von Papst Bonifatius VIII. zu großen Kirchenlehrern ernannt wurden. 1597 wurde zusätzlich Thomas von Aquin zum Kirchenlehrer ernannt. Papst Pius V. ernannte 1568 vier weitere Kirchenlehrer des Ostens: Athanasios von Alexandria, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos und Gregor von Nazianz.

Inzwischen gibt es in der katholischen Kirche mehr als 30 als Kirchenlehrer verehrte Heilige; zu den genannten kamen hinzu:

(Johannes) Bonaventura, ernannt 1588 Anselm von Canterbury, ernannt 1720 Isidor von Sevilla, ernannt 1722 Petrus Chrysologus, ernannt 1729 Papst Leo der Große, ernannt 1754 Petrus Damiani, ernannt 1828 Bernhard von Clairvaux, ernannt 1830 Hilarius von Poitiers, ernannt 1851 Alfons Maria von Liguori, ernannt 1871 Franz von Sales, ernannt 1877 Cyrill von Alexandria und Cyrill von Jerusalem, ernannt 1882 Johannes von Damaskus, ernannt 1890 Beda Venerabilis, ernannt 1899 Ephraem der Syrer, ernannt 1920 Petrus Canisius, ernannt 1925 Johannes vom Kreuz, ernannt 1926 Roberto Bellarmin und Albertus Magnus, ernannt 1931 Antonius von Padua, ernannt 1946 Laurentius von Brindisi, ernannt 1959 Teresa von Ávila und Katharina von Siena, ernannt 1970 – die ersten weiblichen Kirchenlehrerinnen Thérèse von Lisieux, ernannt 1997 Johannes von Ávila und Hildegard von Bingen, ernannt am 7. Oktober 2012

 

Und wer noch nicht genug hat von dem Definitionswirrwarr, da gäbe es dann auch noch die -> apostolischen Väter :-)

—-> In meinen Betrachtungen möchte ich mich zunächst auf die “klassischen” 56 , bzw. 57 Kirchenväter beschränken.

Ausserdem die “Wüstenväter”

Eine Ausnahme mache ich allerdings : Der Heilige Benedikt von Nursia ist weder Kirchenvater, noch Kirchenlehrer, zumindest nicht offiziell, spielt für meine eigene Spiritualität jedoch die übergeordnete Rolle. Seine Regula greift in vielen Teilen auf die Erfahrungen und Weisheiten der Väter zurück und er empfiehlt in seiner Regula auch ausdrücklich das Studium der Väter.

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Als Quelle dienen mir einige Bücher, die ich von den Vätern im einzelnen habe (vor allem von den lateinischen Vätern habe ich einige komplette Werke)

Ausserdem die Philokalie und die Buchreihe Weisungen der Väter (Apophthegmata Patrum), sowie die Collationes

Zwar keine Väter, aber in ihren Texten viel darauf hinweisend sind weitere Quellen der russische Pilger und einige Bücher von Emmanuel Junclaussen (OSB)

 

 

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Der Heilige Johannes Maria Vianney – eine hohe Messlatte für mich als Mutter

Heute ist auf der fb Site folgendes Zitat vom Heiligen Johannes Maria Vianney:

Der liebe Gott ist ebenso bereit, uns zu verzeihen, wenn wir ihn darum bitten, wie eine Mutter bereit ist, ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen. 

“Ich habe so viel Böses getan, dass mir Gott nicht mehr verzeihen kann”. Meine Kinder, das ist eine große Gotteslästerung. 
Hier wird der göttlichen Barmherzigkeit eine Grenze gesetzt, und sie ist doch grenzenlos und unendlich. D
er liebe Gott verzeiht, wenn ihr aufrichtig beichtet, es von Herzen bereut und den Vorsatz habt, es nicht wieder zu tun. 

Unsere Fehler sind Sandkörner im Vergleich zu dem mächtigen Berg der göttlichen Barmherzigkeit. 

Leichter ist es, in den Himmel zu kommen als in die Hölle, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.

 

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Also, mal ganz ehrlich…. Klar verzeihe ich meinen Kindern. Aber wenn ich das dann in einem Atemzug mit der Barmherzigkeit Gottes lese, dann muss und darf ich für mich immer wieder neu prüfen, wie groß denn meine mütterliche Barmherzigkeit ist. Sicher bin ich genauso arm vor Gott. Und nur durch seine Barmherzigkeit kann auch ich Barmherzig sein. Aber, und dann kommt das große “Aber”. Wie sehr mühe ich mich darum, mich fest zu machen am Herrn. Oder wie oft geht mir einfach mal der Gaul durch, reisst mir der Geduldsfaden, und aus ist es mit der Barmherzigkeit.

Daher heute mein Vorsatz, da ein bisserl an mir zu arbeiten.

 

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Den Horizont weiten oder “über den Tellerrand hinaus schauen”

… das ist etwas, was mich der liebe Heilige Pfarrer von Ars immer mehr lehrt.

Er, der seinen Blick immer auf die Ewigkeit gerichtet hat. Dessen focus so sehr darauf lag, in dieser Welt so zu leben, wie es sich im Blick auf die Ewigkeit gebietet.

Und doch bedeutet dies für mich auch den Horizont hier in meinem Leben zu weiten.

Über den Tellerrand hinaus zu schauen. Das betrifft sowohl die Situation der Kirche, als auch meine ganz persönliche.

Wenn ich wieder einmal unglücklich über unseren Pfarrer bin, so darf ich nicht vergessen, wie glücklich ich sein darf, und vor allem dankbar, dass ich offen glauben darf – ohne Weiteres in eine Heilige Messe gehen kann.

Wenn ich einmal unzufrieden bin, und voller Neid auf das blicke was ich gerne hätte, aber nicht haben kann, so muss ich mir immer in Erinnerung rufen, wieviel ich habe. Mehr als genug. Angefangen bei den materiellen Dingen, aber auch was Kinder, Familie und Gesundheit angeht.

Es ist die Herzenshaltung. Ob ich mich um mich kreise, oder das alles etwas weiter sehe.

Und meistens muss ich gar nicht soweit schauen….

So hilft mir diese Grundeinstellung des Heiligen Pfarrers oft.

Denn letztendlich läuft es auf dasselbe hinaus.

Ich lebe nicht hier um Reichtum, Geld anzuhäufen. Ich lebe auch nicht, um eine besonders tolle Predigt zu hören, oder den Pfarrer so zu mögen.

Es geht immer um MEHR. Um Dankbarkeit, Demut, Liebe.

Immer um die Dinge, die wirklich zählen. Und so unterschiedlich ist das gar nicht – im hier und in der Ewigkeit.

Ob ich nun beliebt bin oder nicht, ob ich nun das tolle smartphone habe, oder nicht. Der Herr fragt eh nicht danach. Und die Menschen, auf die es ankommt hier auf Erden auch nicht.

Hier wie da geht es um soziale Verantwortung, Gerechtigkeit und wie immer Liebe.

Das haben mir die letzten Tage einmal wieder gezeigt. Und ohne den Pfarrer von Ars im Herzen hätte ich wohl noch mehr Probleme gehabt, mich all den Angriffen, Verwirrungen und Verlockungen zu widersetzen. Es hat nicht immer geklappt, aber so wie ich den Blick geweitet habe, und damit auch mein Herz ist es leichter geworden. Hat sich mein Gefühl und mein Umgang mit anderen verändert.

 

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Meine Jahresheilige – Therese von Lisieux

Als ich dieses Jahr meine Jahresheilige gezogen habe, da dachte ich: “Mist. Nie krieg ich einen Heiligen, den ich mag.”

Es ist ja nicht so, dass Therese eine Unbekannte wäre.Ich habe auch Bücher über sie. Aber so richtig “warm” bin ich nicht mit ihr geworden. Weil sie eine “unbequeme und anstrengende” Heilige ist. Andererseits – als ich so darüber nachgedacht habe – mein persönlicher Patron, der Heilige Johannes Maria Vianney ist jetzt ja auch nicht unbedingt “bequem”. – Welcher Heilige ist das überhaupt?

Diese Jahresheilige ist wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Nach einem eher “flachen” Jahr, was Glaube und Spiritualität angeht ist diese Heilige eine Herausforderung, im nächsten Jahr wieder konkreter zu werden. Nägel mit Köpfen zu machen.

Und es passt auch ganz gut zu dem vielleicht beginnenden Probejahr als Benediktineroblatin.

Nix mehr Ausreden, nix mehr schummeln. Konkret durch die Führung des Evangeliums leben. Das ist der Auftrag eines Benediktineroblaten. Und das ist das, was die Hl. Therese – immerhin Kirchenlehrerin – gelebt hat.

So mache ich mich also auf den Weg der konkreten Nachfolge.

 

 

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Nikolausgedicht für die Kinder

Wir feiern in dieser Zeit den Heiligen Nikolaus von Myra, aus der Türkei.

Aus diesem Grund komm ich nun auch bei Euch vorbei.

Gelebt hat der Heilige um das Jahr 200 nach der Geburt des Herrn

Er hatte vor allem die Kinder sehr gern.

Ein großer Kirchenmann und Bischof war er.

Hat sich eingesetzt für die Schwachen und Armen gar sehr.

Wir wollen an den großen Heiligen denken

Und uns gegenseitig beschenken.

Knecht Rupprecht ist eine Erfindung unserer Tage

Und hat nichts zu tun, mit der echten Nikolaus Sage.

Der Nikolaus fragt immer, ob Ihr brav gewesen im letzten Jahr

Und alle Kinder antworten im Chor voller Innbrunst:  „Ja klar“.

Aber mit brav meint der Nikolaus nicht artig und nett,

auch wenn das die Mama wohl gerne so hätt.

Als Bischof sorgt er sich um Euch und Euer Herz

Bei Jesus im Himmel ist er Fürbitter in all Eurem Schmerz.

Und den hat es bei Euch allen genug gegeben

Leicht war es nicht im letzten Jahr, Euer aller Leben.

Drum komme ich nicht mit Ermahnungen und Rute

Sondern um mit Euch zu teilen all das Gute.

Nicht im Überfluss, wie mein Kollege, der rote Coca Cola Mann

Sondern mit Liebe, die so viel mehr bewirken kann.

Die wichtiger ist als Barbie, Nintendo und Co

Und Liebe, die wünsche ich Euch allen von Herzen so.

Seid dankbar dass Ihr beieinander seid.

Ich wünsche Euch eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit.

 

 

 

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Aufregung um St.Martin

 

 

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tztztz……St. Martin soll abgeschafft werden?

Ich gebe zu, ich habe mich an den Diskussionen beteiligt. Und ich bin empört. Da tun sich viele Fragen auf

  1. Warum müssen wir hier in Europa Rücksicht auf Menschen nehmen, die in dieses Land gekommen sind, warum müssen wir uns verstecken und verbiegen in unserer Heimat?
  2. Was ist mit all den anderen Festen, und Bräuchen, auf die Rücksicht genommen wird, und die nicht europäisches Kulturerbe sind?
  3. Warum feiern wir Halloween?
  4. Was wird aus Weihnachten und Ostern?

Ich denke, wir Christen sollen und dürfen auch Zeugnis abgeben über unseren Glauben.

ABER -> Darum geht es hier doch nicht wirklich, oder?
St. Martin, also da geht es um einen Mann, der geteilt hat. Um das mal auf ein Minimum runter zu brechen.
Und wo bitteschön soll das ein Ärgernis sein? Ich denke und hoffe, dass dies alle Weltreligionen aufm Zettel haben. Und noch mehr… dass das eigentlich ein absolut selbstverständliches pädagogisches Ziel sein sollte, fern ab von aller Religion.

Ich finde das schon ober kurios, um was wir uns so Gedanken machen und mit was wir so konfrontiert werden :-)

 

Und hier ein Artikel von jemandem, der das alles viel besser formulieren kann :-)
Bloggerkollege Peter Winnemöller für den Durchblick e.V.

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RB Prolog 3, Benedikt für Schüler

Prolog,3

3. An dich also richte ich jetzt mein Wort, wer immer du bist, wenn du nur dem Eigenwillen widersagst, für Christus, den Herrn und wahren König, kämpfen willst und den starken und glänzenden Schild des Gehorsams ergreifst

Gebet:

Jesus,
du bist Gottes Sohn.
Dennoch warst DU gehorsam.
Du hast getan, was von Dir verlangt wurde,
bis hin zum Erleiden eines qualvollen Todes.
Hilf uns, gehorsam zu sein, zu tun, was von uns verlangt wird. Und wenn wir von jemand etwas verlangen,
so lass es uns mit Respekt und Höflichkeit
und im Geist deiner Liebe und Stärke tun.

AMEN

Benedikt für Schüler, Vena Eastwood © Vier-Türme Verlag,
1. Auflage 2006

Kommentar:

Gehorsam als Schutz. Als Waffe. Das erfordert ein Vertrauen, dem gegenüber, dem wir gehorchen sollen.

Ob das nun Lehrer, Eltern oder aber in letzter Konsequenz immer Gott ist.

Da denke ich an das: “Höre Israel”.

“Der Herr uns Dein Gott, der Dich aus Ägypten hinausgeführt hat, der Herr und Dein Gott, der es gut mit Dir meint. Weil Du IHN liebst wirst Du seine Gebote halten.”

Also Liebe, Vertrauen als Basis für den Gehorsam. Nicht immer ganz einfach, und in der Erziehung eine große Herausforderung.

Denn wenn wir von unseren Kindern gehorsam erwarten schulden wir ihnen erst einmal die Liebe, damit ihr Vertrauen wachsen kann und sie uns dann gerne gehorsam sind, weil sie wissen, dass wir es gut mit ihnen meinen. Das wir sie schützen wollen.

Eine Herausforderung im Glauben  und sicher eine Stelle in der RB, die wunderbar im Familienalltag angewendet und gelebt werden kann.

 © VerenaMVianney

Gebet:

Allmächtiger Gott

Ich bitte Dich für alle Autoritätspersonen unserer Kinder.

Vor allem aber für uns Eltern.

Lass uns den Auftrag, den Du uns gegeben hast, die Kinder im christlichen Glauben zu erziehen stets ernst nehmen.

Hilf uns, unsere Kinder immer mehr zu lieben, dass sie uns gehorchen.

Hilf uns, ihnen stets zu zeigen, dass wir es gut mit ihnen meinen.

Schenke uns den Geist der Weisheit, sie so zu erziehen, dass Gebote und Verbote ein Liebesbeweis und keine Beschneidung der Freiheit sind, so dass sie einmal voll Freude und Vertrauen Deine Gebote befolgen.

Mache uns zu weisen Vorbildern und Wegbereitern für unsere Kinder.

Herr, ich rufe zu Dir, schenke uns allen die Liebe und die Unterscheidung, die wir brauchen.

AMEN

 © VerenaMVianney

 

 

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