Aus der Vigil, Benediktinisches Lektionar LJ I, 1. Band: 4. Woche Fastenzeit Mittwoch

Die erste Lesung war aus dem Hebräerbrief(9,1-14)

 

Die zweite Lesung aus einer Predigt des Heiligen Augustinus.

Er schreibt:

“Auch wir wollen uns des Kreuzes rühmen”

und etwas weiter der Satz, der mich wieder einmal ehr zum Nachdenken gebracht hat:

Unser war, wovon er starb, sein ist, wovon wir leben”

 

Das ist für mich mal wieder so ein typischer “ausgustinus satz”.

Davon gibts bei ihm ja viel, fast könnte man sagen: “Wortspiele”.

 

Die mich aber dann oft jahrelang immer wieder begleiten.

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Psalm 122 (121) mit Kommentar Augustinus

Ein Lied zur Wallfahrt nach Jerusalem

1 [Ein Wallfahrtslied Davids.] Ich freute mich, als man mir sagte: «
Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.»
2 Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:1
3 Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt.
4 Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, wie es Israel geboten ist, den Namen des Herrn zu preisen.
5 Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, die Throne des Hauses David.
6 Erbittet für Jerusalem Frieden! Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
7 Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit.2
8 Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen: In dir sei Friede.
9 Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen.
Hl. Augustinus (354 – 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Erklärung zu Psalm (122)
121
 

„Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf…“

In den „Wallfahrtspsalmen“ verlangt es den Psalmisten nach Jerusalem und er sagt, dass er hinaufsteigen möchte. Wohin hinaufsteigen? Will er die Sonne erreichen, den Mond, die Sterne? Nein. Im Himmel ist das Himmlische Jerusalem, in dem die Engel wohnen, unsere Mitbewohner (vgl. Hebr 12,22). Hier auf Erden leben wir in der Fremde, weit weg von ihnen. Auf der Straße der Fremde stöhnen wir; in der Stadt jedoch werden wir erzittern vor Freude.
Auf unserer Reise treffen wir Begleiter, die diese Stadt schon gesehen haben und die uns ermutigen, dorthin zu laufen. Sie sind es, die dem Psalmisten den Freudenschrei entlockten: „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir gehen!“ (Ps 121,1)… „Zum Haus des Herrn wollen wir gehen“: laufen wir also, laufen wir, denn wir werden zum Haus des Herrn kommen. Laufen wir, ohne müde zu werden. Dort wird es keine Müdigkeit mehr geben. Laufen wir zum Haus des Herrn und erschauern wir vor Freude mit denen, die uns gerufen haben, die als erste unsere Heimat schauen durften. Sie rufen von fern denen zu, die ihnen folgen: „Wir gehen zum Haus des Herrn. Macht euch auf, lauft!“ Die Apostel haben dieses Haus gesehen und rufen uns zu: „Lauft, setzt euch in Bewegung, folgt uns! Wir gehen zum Haus des Herrn!“
Und was wird ein jeder von uns antworten? „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Wir gehen zum Haus des Herrn“. Ich freute mich an den Propheten, ich freute mich an den Aposteln, denn sie alle haben uns gesagt: „Wir gehen zum Haus des Herrn.“

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Antwort?

Der dich gemacht hat, weiß auch, was er mit dir machen will.

(Augustinus)

…ob das meine Antwort ist?

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Welch schöner Trost

Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes,

auch ihre Irrwege und Fehler lässt Gott ihnen zum Guten werden.


(Aurelius Augustinus)

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Unruhig ist mein Herz…

Ja, unruhig ist mein Herz…
… bis es ruht in Christus

Wie es der Hl. Augustinus so schön beschreibt.
Ein Weg, ein Leben- mein Leben…

Immer wieder neu, immer wieder anders, immer wieder

- mit IHM
- auf IHN zu

ER mir entgegen

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