Der Heilige Johannes Maria Vianney – eine hohe Messlatte für mich als Mutter

Heute ist auf der fb Site folgendes Zitat vom Heiligen Johannes Maria Vianney:

Der liebe Gott ist ebenso bereit, uns zu verzeihen, wenn wir ihn darum bitten, wie eine Mutter bereit ist, ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen. 

“Ich habe so viel Böses getan, dass mir Gott nicht mehr verzeihen kann”. Meine Kinder, das ist eine große Gotteslästerung. 
Hier wird der göttlichen Barmherzigkeit eine Grenze gesetzt, und sie ist doch grenzenlos und unendlich. D
er liebe Gott verzeiht, wenn ihr aufrichtig beichtet, es von Herzen bereut und den Vorsatz habt, es nicht wieder zu tun. 

Unsere Fehler sind Sandkörner im Vergleich zu dem mächtigen Berg der göttlichen Barmherzigkeit. 

Leichter ist es, in den Himmel zu kommen als in die Hölle, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.

 

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Also, mal ganz ehrlich…. Klar verzeihe ich meinen Kindern. Aber wenn ich das dann in einem Atemzug mit der Barmherzigkeit Gottes lese, dann muss und darf ich für mich immer wieder neu prüfen, wie groß denn meine mütterliche Barmherzigkeit ist. Sicher bin ich genauso arm vor Gott. Und nur durch seine Barmherzigkeit kann auch ich Barmherzig sein. Aber, und dann kommt das große “Aber”. Wie sehr mühe ich mich darum, mich fest zu machen am Herrn. Oder wie oft geht mir einfach mal der Gaul durch, reisst mir der Geduldsfaden, und aus ist es mit der Barmherzigkeit.

Daher heute mein Vorsatz, da ein bisserl an mir zu arbeiten.

 

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Den Horizont weiten oder “über den Tellerrand hinaus schauen”

… das ist etwas, was mich der liebe Heilige Pfarrer von Ars immer mehr lehrt.

Er, der seinen Blick immer auf die Ewigkeit gerichtet hat. Dessen focus so sehr darauf lag, in dieser Welt so zu leben, wie es sich im Blick auf die Ewigkeit gebietet.

Und doch bedeutet dies für mich auch den Horizont hier in meinem Leben zu weiten.

Über den Tellerrand hinaus zu schauen. Das betrifft sowohl die Situation der Kirche, als auch meine ganz persönliche.

Wenn ich wieder einmal unglücklich über unseren Pfarrer bin, so darf ich nicht vergessen, wie glücklich ich sein darf, und vor allem dankbar, dass ich offen glauben darf – ohne Weiteres in eine Heilige Messe gehen kann.

Wenn ich einmal unzufrieden bin, und voller Neid auf das blicke was ich gerne hätte, aber nicht haben kann, so muss ich mir immer in Erinnerung rufen, wieviel ich habe. Mehr als genug. Angefangen bei den materiellen Dingen, aber auch was Kinder, Familie und Gesundheit angeht.

Es ist die Herzenshaltung. Ob ich mich um mich kreise, oder das alles etwas weiter sehe.

Und meistens muss ich gar nicht soweit schauen….

So hilft mir diese Grundeinstellung des Heiligen Pfarrers oft.

Denn letztendlich läuft es auf dasselbe hinaus.

Ich lebe nicht hier um Reichtum, Geld anzuhäufen. Ich lebe auch nicht, um eine besonders tolle Predigt zu hören, oder den Pfarrer so zu mögen.

Es geht immer um MEHR. Um Dankbarkeit, Demut, Liebe.

Immer um die Dinge, die wirklich zählen. Und so unterschiedlich ist das gar nicht – im hier und in der Ewigkeit.

Ob ich nun beliebt bin oder nicht, ob ich nun das tolle smartphone habe, oder nicht. Der Herr fragt eh nicht danach. Und die Menschen, auf die es ankommt hier auf Erden auch nicht.

Hier wie da geht es um soziale Verantwortung, Gerechtigkeit und wie immer Liebe.

Das haben mir die letzten Tage einmal wieder gezeigt. Und ohne den Pfarrer von Ars im Herzen hätte ich wohl noch mehr Probleme gehabt, mich all den Angriffen, Verwirrungen und Verlockungen zu widersetzen. Es hat nicht immer geklappt, aber so wie ich den Blick geweitet habe, und damit auch mein Herz ist es leichter geworden. Hat sich mein Gefühl und mein Umgang mit anderen verändert.

 

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Er war verloren und ist wiedergefunden worden, Lukas 15,1-3.11-32. Kommentar Johannes Maria Vianney

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786 – 1859), Priester, Pfarrer von Ars
1. Predigt über die Barmherzigkeit Gottes für den 3. Sonntag nach Pfingsten

 

„Er war verloren und ist wiedergefunden worden“

„Ich habe sehr schlecht gehandelt, als ich meinen Vater verließ, der mich so innig liebte; ich habe mein ganzes Vermögen verschleudert und ein schlechtes Leben geführt; ich bin in Lumpen gekleidet und voll Schmutz – wie kann mein Vater mich als seinen Sohn erkennen? Aber ich will mich ihm zu Füßen werfen und sie mit meinen Tränen benetzen; ich will ihn bitten, mich zu einem seiner Tagelöhner zu machen“… Sein Vater hatte schon seit langer Zeit Tränen vergossen, weil er ihn verloren hatte, und als er ihn von weitem kommen sah, dachte er nicht mehr an sein hohes Alter und an das Lotterleben seines Sohnes, er fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Das arme Kind, hocherstaunt, dass sein Vater ihn so liebte, sagte: „’Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein“. – „Nein, nein, mein Sohn“, ruft da der Vater,… „es ist alles vergessen; lasst uns nur noch fröhlich sein. Holt schnell sein bestes Gewand herbei und zieht es ihm an…; schlachtet das Mastkalb und lasst uns fröhlich sein; denn mein Sohn war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden“.

Was für ein schönes Bild, liebe Brüder, von der großen Barmherzigkeit Gottes gegenüber den erbärmlichsten Sündern… O mein Gott, welch schreckliche Sache ist doch die Sünde! Wie kann man sie nur begehen? Sobald wir jedoch – so erbärmlich wir auch seien, – den Entschluss fassen umzukehren, wird Gottes Herz von tiefem Mitleid erfasst. Der liebevolle Retter kommt den Sündern gnädig zuvor, er nimmt sie in den Arm und tröstet sie aufs Liebevollste… Welch wonnevoller Augenblick! Wenn wir das Glück hätten, das zu begreifen, wie froh wären wir da! Aber leider reagieren wir nicht entsprechend auf die Gnade, und schon sind die beglückenden Augenblicke verstrichen. Jesus lässt seine Diener zum Sünder sagen: „Man bekleide den Christen, der sich bekehrt hat, mit seinem Erstegewand, mit der Taufgnade, die er verloren hat; man bekleide ihn mit Jesus Christus, seiner Gerechtigkeit, seinen Tugenden und all seinen Verdiensten“ (vgl. Gal 3,27). So behandelt uns Jesus Christus, liebe Brüder, wenn es uns glückt, uns von der Sünde abzuwenden und uns ihm hinzugeben. Zu wissen, dass Gottes Barmherzigkeit grenzenlos ist – ist das nicht Grund genug, selbst für den größten Sünder, Vertrauen zu fassen!  

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Nur kurz : Tagesimpuls…

Tagesimpuls?

Na ja, mein spontaner Impuls heute: Decke übern Kopf und weiterschlafen…

Irgendwie ist alles komisch…

Und dann? Dann denke ich an meinen lieben Johannes Maria Vianney. Nun, es ist so tröstlich, dass wir hier auf Erden nur ein “Gastspiel” haben, in dem wir unsere Aufgabe aber treu tun sollten. Im Blick auf die Ewigkeit.

So weitet der Gedanke an meinen Heiligen mein Blick erneut.

Hl. Johannes Maria Vianney – bitte für mich

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Johannes Maria Vianney II

Lange Zeit konnte ich so überhaupt nichts anfangen mit diesem Pfarrer von Ars..
Er begegnete mir als charismatischer Heiliger
Er begegnete mir als Patron der geistlichen Familie in Aufhausen
Er begegnete mir als Lieblingsheiliger meines geistlichen Vaters

… und irgendwann- da begegnete er mir.

Da spürte ich, wie das, was ich immer wieder gehört hab in meinem Herzen Widerhall fand…
Da erwischte ich mich dabei, wie ich im Alltag immer wieder Worte des Hl. Johannes Maria Vianney im Herzen hatte.
Da gab es Situationen, in denen ich mich erinnerte an das, was ich gelesen habe, und versucht habe, danach zu leben.

Es gibt viele grosse Heilige, viele Lieblingsheilige…
… Aber keiner beinflusst meinen Alltag so sehr wie der Hl.Pfarrer von Ars

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Johannes Maria Vianney, mein persönlicher Patron

Warum Vianney?
…eigentlich ist es Benedikt, der mein Leben seit Beginn an prägt?
Warum nicht Teresa von Avila, meine Lieblingsheilige?

Warum Vianney? Warum ist er einer meiner persönlichen Patrone?

Weil er vieles von dem was war, was ist, und was ich erhoffe in einer Person bündelt….

Er ist nah und fern
Er ist charismatisch, kontemplativ
Eucharistisch
Ein Beichtvater
Streng und barmherzig

…. seine zitate sind lebendig – für mich, heute verständlich…

Er ist vielseitig…
hat viele Ideen

und ruht in Gott, ganz in IHM…

Johannes Maria Vianney, mein heiliger für alle Lebenslagen…

Fürs jetzt, hier und heute….

Der mir immer wieder begegnet ist am Rande…
Nie so deutlich wie Benedikt, nie so faszinierend wie Teresa von Avila…

Leiste hat der kleine grosse Pfarrer von Ars mein Herz berührt, mein Leben berührt…..

Deshalb mein persönlicher Patron…

Wenn ich umschreiben sollte…

Benedikt ist Programm
Teresa ist Vorbild
Pfarrer von Ars ist Alltag

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