RB, Prolog 1: Benedikt für Schüler: Gebet

 

Pirke Awot 1

Zu Prol.,1
1. Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!

Gebet:

Himmlischer Vater,
hilf uns, denjenigen zuzuhören, die uns helfen können,
auch denjenigen, denen wir vielleicht nciht so gern zuhören wollen,
denen wir aber zuhören sollten.
Hilf uns vor allem, deine leise, feine Stimme zu hören,
die zu allen Zeiten und an allen Orten zu uns spricht, wenn wir nur auf die hören.
AMEN

Benedikt für Schüler, Vena Eastwood © Vier-Türme Verlag,
1. Auflage 2006

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Rosenkranz für Nordkorea

Man kann den Rosenkranz mit folgenden Einfügungen beten:

  1. der das nordkoreanische Volk durch sein kostbares Blut aus Feindes Hand befreien wolle
  2. der über dem nordkoreanischen Volk die Macht der Finsternis brechen wolle
  3. der das nordkoreanische Volk mit dem Licht des Evangeliums erleuchten wolle
  4. der das nordkoreanische Volk auf den Weg des Friedens führen wolle
  5. der das nordkoreanische Volk mit geistlichen Berufungen segnen wolle

 

 

Pater Willibrord Driever OSB
Missionsbenediktiner von St. Ottilien

Quelle:Die Märtyrer von TokwonRosenkranz-a18962118

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Aus der Vigil, Benediktinisches Lektionar LJ I, 1. Band: 4. Woche Fastenzeit Mittwoch

Die erste Lesung war aus dem Hebräerbrief(9,1-14)

 

Die zweite Lesung aus einer Predigt des Heiligen Augustinus.

Er schreibt:

“Auch wir wollen uns des Kreuzes rühmen”

und etwas weiter der Satz, der mich wieder einmal ehr zum Nachdenken gebracht hat:

Unser war, wovon er starb, sein ist, wovon wir leben”

 

Das ist für mich mal wieder so ein typischer “ausgustinus satz”.

Davon gibts bei ihm ja viel, fast könnte man sagen: “Wortspiele”.

 

Die mich aber dann oft jahrelang immer wieder begleiten.

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Das Gleichnis des Barmherzigen Vaters in der Catena Lk 15,11-32

Der Text aus der Catena Aurea

Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.

Lukas stellt drei Gleichnisse hintereinander: Das verlorene Schaf, das wiedergefunden wurde; die verlorene Drachme, die wiedergefunden wurde; der Sohn, der tot war und wieder zum Leben zurückgekehrt ist; so werden wir durch ein dreifaches Heilmittel aufgerufen, unsere Sünden zu heilen. Christus trägt dich als Hirt mit seinem Leib, die Kirche sucht dich als Mutter, Gott nimmt dich auf als Vater. (Ambrosius)

Dieser Mann also hatte zwei Söhne. Das bedeutet: Gott hat zwei Völker, gleichsam zwei Sprosse des menschlichen Geschlechts: der eine blieb bei der Verehrung des einen Gottes, der andere verließ Gott, bis dahin, daß er Götzen verehrte. (Augustinus)

Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.

Du siehst aber, daß das göttliche Erbe den Bittenden gegeben wird; denke nicht, es sei die Schuld des Vaters, daß er dem jüngeren [seinen Teil] gab: kein Lebensalter ist zu schwach für Gottes Reich, und der Glaube wird mit den Jahren nicht leichter. (Ambrosius)

Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

Der jüngere Sohn reiste in ein fernes Land, aber nicht dadurch daß er räumlich von Gott wegging, der überall ist, sondern durch seinen freien Willen: Denn der Sünder flieht vor Gott, um möglichst weit entfernt von ihm zu sein. (Chrysostomus)

Wie könnte man nämlich weiter weggehen, als dadurch daß man sich von seiner Heimat nicht durch den Ort, sondern durch sein Verhalten trennt? Denn wer sich von Christus trennt, ist fern der Heimat und ein Bürger der Welt. Zu Recht heißt es, daß derjenige, der die Kirche verläßt, das väterliche Vermögen verschwendet. (Ambrosius)

Nicht nach vielen Tagen ist es geschehen, daß er alles genommen und in ein fernes Land gereist ist, d. h. daß er Gott vergessen hat. Das bedeutet, daß nicht lange nach der Erschaffung des Menschengeschlechts die Seele mit ihrem freiem Willen beschloß, eigenmächtig zu existieren, so als ob sie über ihre Natur verfügen könnte, den zu verlassen, von dem sie erschaffen worden ist, und auf ihre eigenen Kräfte zu vertrauen. Diese Kräfte verbrauchte sie umso schneller, je weiter sie sich von dem entfernte, der sie ihr gegeben hatte [...] Verschwenderisch oder üppig nennt er einen Lebensstil, der in äußerer Pracht schwelgt, innerlich aber leer ist. (Augustinus)

Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.

Der Hunger ist der Mangel am Wort der Wahrheit. (Augustinus)

Es trat aber in jenem Land nicht eine Hungersnot an Nahrung ein, sondern an guten Werken und Tugenden, was ein noch bedauernswerterer Mangel ist. (Ambrosius)

Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.

Die Schweine hüten bedeutet das tun, worüber die unreinen Geister sich freuen. (Beda)

Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Die Futterschoten sind eine Art Hülsen, die innen leer, aber äußerlich dick sind. Durch sie wird der Leib nicht genährt, sondern nur gefüllt, so daß sie mehr lästig als nützlich sind. (Ambrosius)

Die Futterschoten also, mit denen er die Schweine fütterte, sind die weltlichen Lehren. Sie sind unfruchtbar und gehaltlos [...] Als er sich daher zu sättigen wünschte und darin etwas verläßliches und richtiges finden wollte, das ihn zu einem glücklichen Leben führt, konnte er es nicht finden. (Augustinus)

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.

Er kehrt wohl zu sich selbst zurück, nachdem er sich selbst verlassen hatte. Denn wer zu Gott zurückkehrt, kehrt zu sich selbst zurück; und wer von sich von Christus entfernt, der entfernt sich von sich selbst. (Ambrosius)

Es gibt drei verschiedene Arten von Gehorsam: Entweder wir meiden das Böse aus Angst vor der Strafe – dann sind wir Knechte; oder wir halten uns an die Vorschriften, um dafür Lohn zu erlangen – dann sind wir Tagelöhnern ähnlich; oder wir dienen dem Gesetz um des Guten selbst willen und aus Liebe zu dem, der es gegeben hat – so sind wir zu Söhnen geworden. (Gregor von Nazianz)

Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

Er kehrte aber nicht eher zu seinem früheren Glück zurück, als bis er in sich ging, das Gewicht seines niederdrückenden Elends fühlte und über die Worte der Umkehr nachdachte. (Gregor von Nyssa)

Wie barmherzig ist der [Vater], der beleidigt worden ist! Er weigert sich nicht, den väterlichen Namen zu hören. Dies ist das erste Sündenbekenntnis beim Schöpfer der Welt, dem Herrn der Barmherzigkeit und dem Richter über die Schuld. Auch wenn Gott alles weiß, wartet er dennoch auf das Bekenntnis aus deinem Mund: Das ausdrückliche Bekenntnis nämlich gereicht zum Heil, denn es nimmt das Gewicht des Irrtums hinweg, mit dem sich ein jeder belastet; und wer dem Ankläger mit seinem Bekenntnis zuvor kommt, entgeht einer schwerwiegenden Anklage. Vergeblich willst du vor dem etwas verbergen, der nicht getäuscht werden kann. Du kannst ohne Gefahr das preisgeben, wovon du weißt, daß es schon bekannt ist. Bekenne vielmehr, damit Christus für dich eintritt, die Kirche für dich bittet, das Volk für dich weint; und befürchte nicht, daß du nicht erhört wirst. Der Fürsprecher verheißt Vergebung, der Beschützer verspricht Gnade, der Retter sichert dir die Versöhnung durch die väterliche Güte zu. (Ambrosius)

Es ist die Frage, ob die Sünde “gegen den Himmel” dasselbe ist wie “gegen dich”, daß also entweder die Hoheit des Vaters selbst “Himmel” heißt, oder aber: ich habe gesündigt “gegen den Himmel”, d.h. gegen die heiligen Seelen, “gegen dich” aber im Innersten meines Gewissens. (Augustinus)

Oder aber mit der Sünde der Seele gegen den Himmel sind die verlorenen Gaben des Geistes gemeint; oder aber es heißt: er hätte sich nicht vom Schoß der Mutter Jerusalem, die im Himmel ist, entfernen dürfen. (Ambrosius)

Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.

Er beansprucht nicht das Recht des Sohnes, daß alles, was dem Vater gehört, auch ihm gehört; er denkt nicht einmal daran, danach zu verlangen; sondern er wünscht, ein Tagelöhner zu sein, der für Lohn arbeitet; aber auch das, bekennt er, kann ihm nur durch das väterliche Erbarmen zuteil werden. (Beda)

Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

So wollen auch wir es machen. Dabei soll uns die Länge des Weges nicht abschrecken: Denn wenn wir wollen, können wir schnell und leicht zurückkehren, wenn wir nämlich die Sünde zurücklassen, die uns aus dem väterlichen Haus herausgeführt hat. (Chrysostomus)

Der Vater spürte seine Umkehr; er wartete nicht auf die Worte seines Bekenntnisses, sondern kam der Bitte [des Sohnes] zuvor und erwies ihm Barmherzigkeit. (Chrysostomus)

Was bedeutet dieses Geschehen anderes, als daß wir, von unseren Sünden gelähmt, nicht aus eigener Kraft zu Gott gelangen konnten. Der Mächtige selbst aber stieg herab, um zu den Schwachen zu kommen. Der Mund wird geküßt, mit dem der Büßer sein von Herzen kommendes Bekenntnis aussprach, das der Vater freudig empfing. (Chrysostomus)

Er läuft dir also entgegen, weil er hört, was du im geheimen Inneren deines Herzens denkst; und da du noch weit entfernt bist, läuft er dir entgegen, damit dich nicht jemand aufhält. [...] und er fällt gleichsam im Gefühl väterlicher Liebe [dem Sohn] um den Hals, um den daniederliegenden aufzuheben und den mit Sünden beladenen und ins Irdische abgesunkenen wieder zum Himmel hin aufzurichten. (Ambrosius)

Um den Hals fallen, das heißt, in der Umarmung seinen Arm herabzustrecken; dieser Arm ist Jesus Christus. (Augustinus)

Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

[Der Sohn] fügt nicht hinzu, was er vorher überlegt hatte zu sagen: Mach mich zu einem deiner Tagelöhner! Denn weil er kein Brot hatte, wollte er ein Tagelöhner werden; aber nach dem Kuß des Vaters in seiner übergroßen Güte wollte er es nicht mehr. (Augustinus)

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.

Das beste Kleid ist die Würde, die Adam verlor; die Diener, die es herbeibringen, sind die Verkünder der Versöhnung. (Augustinus)

Der Ring ist Zeichen des reinen Glaubens und Ausdruck der Wahrheit. (Ambrosius)

Oder der Ring an der Hand ist das Unterpfand des heiligen Geistes, wegen der Teilhabe an der Gnade, die durch den Finger treffend bezeichnet wird. (Augustinus)

Oder er läßt ihm den Ring geben [...] als Zeichen der Verlobung und Unterpfand der Hochzeit, in der Christus sich die Kirche vermählt, wenn die zur Bekehrung bereite Seele sich durch den Ring des Glaubens mit Christus verbindet. (Augustinus)

Die Schuhe an den Füßen bedeuten die Vorbereitung zur Verkündigung des Evangeliums: [Sie schützen die Seele,] damit sie nichts Irdisches berühre. (Augustinus)

Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.

Das gemästete Kalb ist unser Herr Jesus Christus; er wird “Kalb” genannt wegen der Opfergabe seines unbefleckten Leibes; “gemästet” bedeutet, daß es so groß und so vorzüglich ist, daß es für das Heil der ganzen Welt ausreichend ist. Aber der Vater brachte nicht selbst das Mastkalb als Opfer dar, sondern übergab es anderen zur Opferung: denn der Vater ließ zu und der Sohn willigte ein, von den Menschen gekreuzigt zu werden. (Chrysostomus)

[Laßt uns essen:] wohl das Fleisch des Lammes, weil es das priesterliche Opfer ist, das für die Sünden dargebracht wurde. Er lädt zur Freude ein, wenn er sagt: Laßt uns fröhlich sein, um zu zeigen, daß die Speise des Vaters unser Heil und die Erlösung von unseren Sünden die Freude des Vaters ist. (Ambrosius)

Jeder, der zurückkehrt, von seinen Vergehen gereinigt wird und am Mastkalb Anteil erhält, ist ein Grund zur Freude für den Vater und seine Diener, die Engel und die Priester. (Theophylactus)

Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

Die Heiden werden, wenn sie zum Glauben kommen, durch die Gnade lebendig gemacht; wer aber gefallen ist, wird durch die Umkehr wieder zum Leben erweckt. (Ambrosius)

Dieses festliche Mahl wird jetzt gefeiert: Die Kirche ist auf dem ganzen Erdkreis verbreitet: Jenes Mastkalb nämlich wird im Leib und Blut des Herrn dem Vater dargebracht und nährt das ganze Haus. (Augustinus)

Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.

Weil die Schriftgelehrten und die Pharisäer über die Aufnahme der Sünder murrten, legte der Erlöser der Reihe nach drei Gleichnisse dar. In den ersten beiden deutet er an, wie er sich mit den Engeln über das Heil der Bekehrten freut; in diesem dritten aber zeigt er nicht nur seine Freude und die Freude der Seinigen, sondern tadelt auch das Murren der Neider. (Beda)

Israel, gleichsam der ältere Bruder, beneidete den jüngeren Sohn, d. h. das Heidenvolk, weil der Vater gütig gegen ihn gehandelt hat. (Ambrosius)

Er ist auch jetzt noch zornig, und will bis heute nicht eintreten. Wenn also die Gesamtheit der Heidenvölker eingetreten ist, wird zur rechten Zeit sein Vater herauskommen, damit auch ganz Israel gerettet wird. (Augustinus)

Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der unverschämte Sohn gleicht dem Zöllner, der sich selbst rechtfertigt, weil er das Gesetz dem Buchstaben nach einhält; schonungslos klagt er den Bruder an, daß er das väterliche Vermögen mit Dirnen verschwendet hat. (Ambrosius)

Die Dirnen aber bedeuten den Aberglauben der Heiden, mit dem er das Vermögen verschwendet: Sie verließen die Ehe mit dem wahren Gott und trieben in schändlichem Begehren mit dem Dämon Unzucht. (Augustinus)

Wenn er aber sagt: Du hast für jenen das Mastkalb schlachten lassen, bekennt er, daß Christus gekommen ist, aber aus Neid will er nicht gerettet werden. (Hieronymus)

 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Der Vater jedoch wies ihn [sc. den älteren Bruder] nicht wie einen Lügner zurück, sondern erachtet dessen Ausdauer als etwas Gutes und lädt ihn zur Vollkommenheit eines noch höheren und freudigeren Lobpreises ein. (Augustinus)

Wenn er nämlich aufhört zu beneiden, ist alles sein, indem er entweder als Jude die Sakramente des alten Bundes oder als Getaufter auch die des neuen Bundes besitzt. (Ambrosius)

 
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Wo ist Dein Herz? zum Evangelium vom verlorenen Sohn

Diese Frage ist es, die hängenblieb von der Predigt am heutigen Tage.

Die Frage an den älteren Sohn.

Ja, ich bin ja da… irgendwie…

Gehe zur Messe, lese christliche Literatur.

Aber wo ist mein Herz? Worauf hin lebe ich?

Das ist eine Frage, die mir mein Patron, der Hl. Johannes Maria Vianney immer wieder stellt.

Wo ist mein Herz?

Im www? Bei dem was ich “habe”, oder bei dem “was ich darstelle”?

Asche über mein Haupt – ja manchmal.

Und wie glücklich bin ich, wenn ich die kleine schlichte Medaille an meiner Kette spüre. Das erste mal, dass ich überhaupt etwas zu meinem Kommunionkreuz dazu gehängt habe.

Immer wieder frage ich mich- was ist wichtig im Leben. In meinem Leben.

Und diese Frage heute: “Wo ist dein Herz”, die lässt das Ganze nochmal eine Schicht tiefer beleuchten.

Ich bin beim Herrn. Mit dem was ich tue, mit dem was ich lese, mit meinem Mund…

Aber bin ich dort, wo es drauf ankommt, mit dem Herzen bei IHM?

Heute in der heiligen Messe war einmal wieder so ein Moment.

Da Habe ich mich gefühlt, wie der verlorene Sohn bei Rembrandt. Ist ja egal, welcher Sohn nun. Aber mit dem Kopf am Herzen des Vaters. Die Hände des Vaters auf der Schulter.

Vaterbeziehung ist schwer für mich. Und doch hat diese Predigt heute eine andere Sichtweise ermöglicht.

Ich darf das Fest versöhnt mit ihm feiern. Darf versöhnt Eucharistie feiern.

Ich sehe den Vater nicht. Aber durhc das Opfer des Sohnes darf ich in der Eucharisie auch dem Vater begegnen.

Was bisher pure Theologie war, das durfte ich ansatzweise erahnen. Dank der wunderbaren Predigt, die dem voranging, und vor allem dank des Opfers des Sohnes und der Gnade des Vaters.

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Psalm 122 (121) mit Kommentar Augustinus

Ein Lied zur Wallfahrt nach Jerusalem

1 [Ein Wallfahrtslied Davids.] Ich freute mich, als man mir sagte: «
Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.»
2 Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:1
3 Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt.
4 Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, wie es Israel geboten ist, den Namen des Herrn zu preisen.
5 Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, die Throne des Hauses David.
6 Erbittet für Jerusalem Frieden! Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
7 Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit.2
8 Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen: In dir sei Friede.
9 Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen.
Hl. Augustinus (354 – 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Erklärung zu Psalm (122)
121
 

„Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf…“

In den „Wallfahrtspsalmen“ verlangt es den Psalmisten nach Jerusalem und er sagt, dass er hinaufsteigen möchte. Wohin hinaufsteigen? Will er die Sonne erreichen, den Mond, die Sterne? Nein. Im Himmel ist das Himmlische Jerusalem, in dem die Engel wohnen, unsere Mitbewohner (vgl. Hebr 12,22). Hier auf Erden leben wir in der Fremde, weit weg von ihnen. Auf der Straße der Fremde stöhnen wir; in der Stadt jedoch werden wir erzittern vor Freude.
Auf unserer Reise treffen wir Begleiter, die diese Stadt schon gesehen haben und die uns ermutigen, dorthin zu laufen. Sie sind es, die dem Psalmisten den Freudenschrei entlockten: „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir gehen!“ (Ps 121,1)… „Zum Haus des Herrn wollen wir gehen“: laufen wir also, laufen wir, denn wir werden zum Haus des Herrn kommen. Laufen wir, ohne müde zu werden. Dort wird es keine Müdigkeit mehr geben. Laufen wir zum Haus des Herrn und erschauern wir vor Freude mit denen, die uns gerufen haben, die als erste unsere Heimat schauen durften. Sie rufen von fern denen zu, die ihnen folgen: „Wir gehen zum Haus des Herrn. Macht euch auf, lauft!“ Die Apostel haben dieses Haus gesehen und rufen uns zu: „Lauft, setzt euch in Bewegung, folgt uns! Wir gehen zum Haus des Herrn!“
Und was wird ein jeder von uns antworten? „Wie freute ich mich, als man mir sagte: Wir gehen zum Haus des Herrn“. Ich freute mich an den Propheten, ich freute mich an den Aposteln, denn sie alle haben uns gesagt: „Wir gehen zum Haus des Herrn.“

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Er war verloren und ist wiedergefunden worden, Lukas 15,1-3.11-32. Kommentar Johannes Maria Vianney

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786 – 1859), Priester, Pfarrer von Ars
1. Predigt über die Barmherzigkeit Gottes für den 3. Sonntag nach Pfingsten

 

„Er war verloren und ist wiedergefunden worden“

„Ich habe sehr schlecht gehandelt, als ich meinen Vater verließ, der mich so innig liebte; ich habe mein ganzes Vermögen verschleudert und ein schlechtes Leben geführt; ich bin in Lumpen gekleidet und voll Schmutz – wie kann mein Vater mich als seinen Sohn erkennen? Aber ich will mich ihm zu Füßen werfen und sie mit meinen Tränen benetzen; ich will ihn bitten, mich zu einem seiner Tagelöhner zu machen“… Sein Vater hatte schon seit langer Zeit Tränen vergossen, weil er ihn verloren hatte, und als er ihn von weitem kommen sah, dachte er nicht mehr an sein hohes Alter und an das Lotterleben seines Sohnes, er fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Das arme Kind, hocherstaunt, dass sein Vater ihn so liebte, sagte: „’Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein“. – „Nein, nein, mein Sohn“, ruft da der Vater,… „es ist alles vergessen; lasst uns nur noch fröhlich sein. Holt schnell sein bestes Gewand herbei und zieht es ihm an…; schlachtet das Mastkalb und lasst uns fröhlich sein; denn mein Sohn war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden“.

Was für ein schönes Bild, liebe Brüder, von der großen Barmherzigkeit Gottes gegenüber den erbärmlichsten Sündern… O mein Gott, welch schreckliche Sache ist doch die Sünde! Wie kann man sie nur begehen? Sobald wir jedoch – so erbärmlich wir auch seien, – den Entschluss fassen umzukehren, wird Gottes Herz von tiefem Mitleid erfasst. Der liebevolle Retter kommt den Sündern gnädig zuvor, er nimmt sie in den Arm und tröstet sie aufs Liebevollste… Welch wonnevoller Augenblick! Wenn wir das Glück hätten, das zu begreifen, wie froh wären wir da! Aber leider reagieren wir nicht entsprechend auf die Gnade, und schon sind die beglückenden Augenblicke verstrichen. Jesus lässt seine Diener zum Sünder sagen: „Man bekleide den Christen, der sich bekehrt hat, mit seinem Erstegewand, mit der Taufgnade, die er verloren hat; man bekleide ihn mit Jesus Christus, seiner Gerechtigkeit, seinen Tugenden und all seinen Verdiensten“ (vgl. Gal 3,27). So behandelt uns Jesus Christus, liebe Brüder, wenn es uns glückt, uns von der Sünde abzuwenden und uns ihm hinzugeben. Zu wissen, dass Gottes Barmherzigkeit grenzenlos ist – ist das nicht Grund genug, selbst für den größten Sünder, Vertrauen zu fassen!  

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Predigt von Padre Michael zu Papstwahl

Unser Pfarrer hat eine wunderschöne Predigt gehalten- an einem Werktag :-)

Kurz – prägnant und richtig gut

Ich möchte Euch hier den Sinn wiedergeben, an den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern.

 

“In Deutschland wird zur Zeit viel spekuliert. Wie soll er sein, der neue Papst. Die Deutschen vergessen hierbei nur, dass sie in der Weltkirche eine verschwindend geringen Prozentsatz ausmachen, und dass nicht die Kirche in Deutschland, sondern die Weltkirche im Blick steht.

Einen “Schwarzen” wünschen sich viele. Man ist ja soooo weltoffen und tolerant.

Aber : Wehe Euch, es wird ein Schwarzer.

Denn in den Meisten Teilen der Welt werden diese Themen, die hier so heiss in der Diskussion stellen überhaupt nicht in Frage gestellt.

Zölibat, Homoehe, Frauenpriestertum sind in den meisten Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas kein Thema.

Wehe Euch, es wird ein Schwarzer – der ist dann vielleicht sogar noch vermeintlich konservativer, als Benedikt der XVI.

In Afrika wird zum Teil noch mit Zelebrationshandschuhen die Mese gefeiert. Bei 30 Grad im Schatten. Und manchmal sogar noch im alten Ritus.

Beten wir lieber um den Heiligen Geist, für Benedikt XVI und für die Kardinäle, dass sie einen guten Nachfolger Petri für die Weltkirche wählen”

Da darf ich dankbar sein, in meiner Ortskirche einen Priester zu haben, der den Mut hat, solche klaren Worte zu sprechen .

Danke

 

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Evangelium nach Lukas 4,24-30 mit Kommentar Hl. Johannes Chrysostmos

Evangelium nach Lukas 4,24-30. 
Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.
Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam.
Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon.
Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.
Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.
Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen.
Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

 

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 – 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Predigt über Elija und die Witwe, und über das Fasten; PG 51, 348

 

Christus aufnehmen

Die Witwe von Sarepta nimmt den Propheten Elija überaus hochherzig auf; sie bietet, obwohl sie in Sidon fremd ist, ihm zu Ehren alles auf, was ihr in ihrer Armut noch verblieben ist. Sie hat niemals gehört, was Propheten über den verdienstvollen Wert von Almosen sagen, geschweige denn, was Christus dazu sagt: „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben“ (Mt 25,35).

Wenn es uns angesichts solcher Ermutigungen und solcher Belohnungen, angesichts der Verheißungen, das Himmelreich und seine Glückseligkeit zu besitzen, nicht gelingt, ebenso gutherzig zu sein wie diese Witwe – zu welcher Entschuldigung werden wir dann greifen? Eine Frau aus Sidon, eine Witwe, die ausgelastet ist mit der Betreuung einer Familie, die den Tod vor Augen hat, sie gewährt einem Unbekannten Einlass und gibt ihm das bisschen Mehl, das ihr noch geblieben ist… Und wir? Unterwiesen durch Propheten, belehrt von Christus, befähigt über Kommendes nachzudenken, unbehelligt von Hungersnot, viel begüterter als diese Frau – werden wir entschuldbar sein, wenn wir es nicht wagen, von unserem Besitz zu nehmen und zu verschenken? Gehen wir so leichtfertig mit unserem Heil um?

Beweisen wir also den Armen gegenüber unser großes Mitgefühl, damit wir würdig werden, in aller Ewigkeit die zukünftigen Güter zu besitzen, durch die Gnade und die Menschenliebe unseres Herrn Jesus Christus.

Quelle: Evangelium Tag für Tag

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Der wiedergefundene Vater Lukas 15,1-3.11-32

Evangelium nach Lukas 15,1-3.11-32. 
Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und ißt sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

 

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013
Enzyklika „Deus Caritas est“ § 12-13 (© Liberia Editrice Vaticana)

 

„Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn“

Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, dass Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf“, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19,37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: “Gott ist Liebe“ (1 Joh 4,8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden. Und von dort her ist nun zu definieren, was Liebe ist. Von diesem Blick her findet der Christ den Weg seines Lebens und Liebens.

Diesem Akt der Hingabe hat Jesus bleibende Gegenwart verliehen durch die Einsetzung der Eucharistie während des Letzten Abendmahles. Er antizipiert seinen Tod und seine Auferstehung, indem er schon in jener Stunde den Jüngern in Brot und Wein sich selbst gibt, seinen Leib und sein Bluts… Die Eucharistie zieht uns in den Hingabeakt Jesu hinein… Die ,,Mystik“ des Sakraments, die auf dem Abstieg Gottes zu uns beruht,… führt höher, als jede mystische Aufstiegsbegegnung des Menschen reichen könnte.

Quelle: Evangelium Tag für Tag)

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