Apophthegmata Patrum, Band I,11

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“Er sagte wiederum: Wer in der Wüste wohnt und die Stille sucht (hesychazein), der ist von drei Dämofen befreit, vom Ungehorsam, von der Geschwätzigkeit und von der Gafferei.(…)

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Vater oder Lehrer, Westlich & östlich,katholisch oder orthodox, apostolisch oder auch nicht??? Eine Versuch aus dem Definitionswirrwarr

Im Moment beschäftige ich mich wieder etwas intensiver mit den Vätern.

Dazu wird es auch hier auf dem Blog den einen oder anderen Beitrag geben.

So möchte ich erst einmal den Begriff Kirchenvater definieren.

Die Angaben stammen aus heiligenlexikon.de

Da das alles recht umfangreich ist lohnt sich auch ein Blick auf wiki

Zu den Kirchenvätern zählen traditionell in der katholischen Kirche die

westlichen, von 1295 von Papst Bonifatius VIII ernannt (1-4), sowie die 4 östlichen,diese wurden 1568 von Papst Pius V. zu Kirchenlehrern erklärt.

Kirchenvaeter

(Bild: die vier westlichen Kircheväter)

  1. Ambrosius
  2. Augustinus
  3. Papst Gregor I.
  4. Hieronymus
  5. Athanasios von Alexandria,
  6. Basilius der Große
  7. Johannes Chrysostomos
  8. Gregor von Nazianz

Nach Jean Mabillon gehört auch noch

Bernhard von Clairveaux

dazu als der zeitlich letzte Kirchenvater.

Kirchenväter sind Männer, die vier Kriterien erfüllten: Sie mussten in früher christlichen Zeit gelebt und ein frommes Leben geführt haben, ihre Schriften mussten die christliche Lehre in hervorragender Weise verteidigen oder erklären und von der Kirche gebilligt worden sein. Ihre Lehren gelten als unfehlbar.

 

So kennt die katholische Kirche also insgesamt 8 (9) Kircheväter

Als Kirchenväter gelten in der Orthodoxen Kirche die wichtigsten Schriftsteller der jungen Christenheit bis ins 8. Jahrhundert hinein – wobei der Maßstab der Rechtgläubigkeit großzügig bemessen wird. Ihre Lehrmeinungen gelten nicht automatisch als Lehren der Kirche, Maßstab der Lehre sind allein die sieben ökumenischen Konzilien. Als Kirchenvätrer werden bezeichnet:

      1. Ignatius von Antiochia († vor 117)
      2. Athenagoras († im 2. Jahrhundert)
      3. Melitos († im 2. Jahrhundert)
      4. Tatianus der Syrer († im 2. Jahrhundert)
      5. Theophilos von Antiochia († um 186)
      6. Hermas († um 150)
      7. Justinus der Märtyrer († um 165)
      8. Polycarp von Smyrna († 155 / 156)
      9. Hippolyt von Rom († 236 ?)
      10. Julius Africanus († um 240)
      11. Cyprian von Karthago († 258)
      12. Dionysius von Alexandria († 265)
      13. Firmillian († 268)
      14. Gregor Thaumaturgus († um 270)
      15. Archelaus († 282)
      16. Methodius († 311)
      17. Eustachius von Antiochia († um 325)
      18. Aphraates († im 4. Jahrhundert)
      19. Serapion der Scholastiker († 362)
      20. Caesarius of Nazianz († um 368)
      21. Athanasios von Alexandria († 373)
      22. Basilius der Große († 379)
      23. Cyrill von Jerusalem († 386)
      24. Gregor von Nazianz († um 390)
      25. Diodoros von Tarsus († 390)
      26. Makarius der Ägypter († um 390)
      27. Gregor von Nyssa († 394)
      28. Epiphanius von Konstantia († 403)
      29. Johannes Chrysostomos († 407)
      30. Nilus der Ältere (von Ankara) († 430)
      31. Isidor von Pelusium († 431 / 451)
      32. Cyrill von Alexandria († 444)
      33. Proclus von Konstantinopel († 446)
      34. Theodoret von Zypern († 460)
      35. Gennadius I. († 471)
      36. Dionysius der Pseudo-Areopagite († um 500)
      37. Leontius von Byzanz († 543)
      38. Johannes Klimakos († nach 600)
      39. Isidor von Sevilla († 636)
      40. Sophronius von Jerusalem (560-638)
      41. Maximus († 662)
      42. Anastasius vom Sinai († um 700)
      43. Andreas von Kreta († 740 / 720)
      44. Germanus I. († um 733)
      45. Johannes von Damaskus († um 750)
        Gelegentlich werden auch noch hinzugezählt:
      46. Clemens von Alexandria († 215)
      47. Tertullian (nach 220)
      48. Origenes († 254)
      49. Eusebius von Cäsarea († 339)
      50. Didymus der Blinde († 398)
      51. Theodor von Mopsuetia († 428)
      52. Socrates Scholastikos († nach 439)

So kann die Zahl der Kircheväter also je nach Quelle und Zählung variieren. In den Ostkirchen begegnen uns manchmal auch Weisungen oder Weisheiten der Väter. Väter sind nicht zwangsläufig jene, die als Kirchenväter bezeichnet werden, sondern auch große Heilige / Starzen neuerer Zeiten.

Und um das Ganze noch etwas komplizierter zu machen kennt die katholische Kirche auch die Bezeichnung Kirchenlehrer

—–>kurzer Exkurs

Die traditionellen Kirchenlehrer – auch Kirchenväter genannt – sind in der westlichen Kirche Ambrosius von Mailand, Augustinus, Hieronymus und Papst Gregor I., die 1295 von Papst Bonifatius VIII. zu großen Kirchenlehrern ernannt wurden. 1597 wurde zusätzlich Thomas von Aquin zum Kirchenlehrer ernannt. Papst Pius V. ernannte 1568 vier weitere Kirchenlehrer des Ostens: Athanasios von Alexandria, Basilius der Große, Johannes Chrysostomos und Gregor von Nazianz.

Inzwischen gibt es in der katholischen Kirche mehr als 30 als Kirchenlehrer verehrte Heilige; zu den genannten kamen hinzu:

(Johannes) Bonaventura, ernannt 1588 Anselm von Canterbury, ernannt 1720 Isidor von Sevilla, ernannt 1722 Petrus Chrysologus, ernannt 1729 Papst Leo der Große, ernannt 1754 Petrus Damiani, ernannt 1828 Bernhard von Clairvaux, ernannt 1830 Hilarius von Poitiers, ernannt 1851 Alfons Maria von Liguori, ernannt 1871 Franz von Sales, ernannt 1877 Cyrill von Alexandria und Cyrill von Jerusalem, ernannt 1882 Johannes von Damaskus, ernannt 1890 Beda Venerabilis, ernannt 1899 Ephraem der Syrer, ernannt 1920 Petrus Canisius, ernannt 1925 Johannes vom Kreuz, ernannt 1926 Roberto Bellarmin und Albertus Magnus, ernannt 1931 Antonius von Padua, ernannt 1946 Laurentius von Brindisi, ernannt 1959 Teresa von Ávila und Katharina von Siena, ernannt 1970 – die ersten weiblichen Kirchenlehrerinnen Thérèse von Lisieux, ernannt 1997 Johannes von Ávila und Hildegard von Bingen, ernannt am 7. Oktober 2012

 

Und wer noch nicht genug hat von dem Definitionswirrwarr, da gäbe es dann auch noch die -> apostolischen Väter :-)

—-> In meinen Betrachtungen möchte ich mich zunächst auf die “klassischen” 56 , bzw. 57 Kirchenväter beschränken.

Ausserdem die “Wüstenväter”

Eine Ausnahme mache ich allerdings : Der Heilige Benedikt von Nursia ist weder Kirchenvater, noch Kirchenlehrer, zumindest nicht offiziell, spielt für meine eigene Spiritualität jedoch die übergeordnete Rolle. Seine Regula greift in vielen Teilen auf die Erfahrungen und Weisheiten der Väter zurück und er empfiehlt in seiner Regula auch ausdrücklich das Studium der Väter.

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Als Quelle dienen mir einige Bücher, die ich von den Vätern im einzelnen habe (vor allem von den lateinischen Vätern habe ich einige komplette Werke)

Ausserdem die Philokalie und die Buchreihe Weisungen der Väter (Apophthegmata Patrum), sowie die Collationes

Zwar keine Väter, aber in ihren Texten viel darauf hinweisend sind weitere Quellen der russische Pilger und einige Bücher von Emmanuel Junclaussen (OSB)

 

 

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Aus der Vigil, Benediktinisches Lektionar LJ I, 1. Band: 4. Woche Fastenzeit Mittwoch

Die erste Lesung war aus dem Hebräerbrief(9,1-14)

 

Die zweite Lesung aus einer Predigt des Heiligen Augustinus.

Er schreibt:

“Auch wir wollen uns des Kreuzes rühmen”

und etwas weiter der Satz, der mich wieder einmal ehr zum Nachdenken gebracht hat:

Unser war, wovon er starb, sein ist, wovon wir leben”

 

Das ist für mich mal wieder so ein typischer “ausgustinus satz”.

Davon gibts bei ihm ja viel, fast könnte man sagen: “Wortspiele”.

 

Die mich aber dann oft jahrelang immer wieder begleiten.

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Das Gleichnis des Barmherzigen Vaters in der Catena Lk 15,11-32

Der Text aus der Catena Aurea

Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.

Lukas stellt drei Gleichnisse hintereinander: Das verlorene Schaf, das wiedergefunden wurde; die verlorene Drachme, die wiedergefunden wurde; der Sohn, der tot war und wieder zum Leben zurückgekehrt ist; so werden wir durch ein dreifaches Heilmittel aufgerufen, unsere Sünden zu heilen. Christus trägt dich als Hirt mit seinem Leib, die Kirche sucht dich als Mutter, Gott nimmt dich auf als Vater. (Ambrosius)

Dieser Mann also hatte zwei Söhne. Das bedeutet: Gott hat zwei Völker, gleichsam zwei Sprosse des menschlichen Geschlechts: der eine blieb bei der Verehrung des einen Gottes, der andere verließ Gott, bis dahin, daß er Götzen verehrte. (Augustinus)

Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.

Du siehst aber, daß das göttliche Erbe den Bittenden gegeben wird; denke nicht, es sei die Schuld des Vaters, daß er dem jüngeren [seinen Teil] gab: kein Lebensalter ist zu schwach für Gottes Reich, und der Glaube wird mit den Jahren nicht leichter. (Ambrosius)

Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

Der jüngere Sohn reiste in ein fernes Land, aber nicht dadurch daß er räumlich von Gott wegging, der überall ist, sondern durch seinen freien Willen: Denn der Sünder flieht vor Gott, um möglichst weit entfernt von ihm zu sein. (Chrysostomus)

Wie könnte man nämlich weiter weggehen, als dadurch daß man sich von seiner Heimat nicht durch den Ort, sondern durch sein Verhalten trennt? Denn wer sich von Christus trennt, ist fern der Heimat und ein Bürger der Welt. Zu Recht heißt es, daß derjenige, der die Kirche verläßt, das väterliche Vermögen verschwendet. (Ambrosius)

Nicht nach vielen Tagen ist es geschehen, daß er alles genommen und in ein fernes Land gereist ist, d. h. daß er Gott vergessen hat. Das bedeutet, daß nicht lange nach der Erschaffung des Menschengeschlechts die Seele mit ihrem freiem Willen beschloß, eigenmächtig zu existieren, so als ob sie über ihre Natur verfügen könnte, den zu verlassen, von dem sie erschaffen worden ist, und auf ihre eigenen Kräfte zu vertrauen. Diese Kräfte verbrauchte sie umso schneller, je weiter sie sich von dem entfernte, der sie ihr gegeben hatte [...] Verschwenderisch oder üppig nennt er einen Lebensstil, der in äußerer Pracht schwelgt, innerlich aber leer ist. (Augustinus)

Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.

Der Hunger ist der Mangel am Wort der Wahrheit. (Augustinus)

Es trat aber in jenem Land nicht eine Hungersnot an Nahrung ein, sondern an guten Werken und Tugenden, was ein noch bedauernswerterer Mangel ist. (Ambrosius)

Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.

Die Schweine hüten bedeutet das tun, worüber die unreinen Geister sich freuen. (Beda)

Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Die Futterschoten sind eine Art Hülsen, die innen leer, aber äußerlich dick sind. Durch sie wird der Leib nicht genährt, sondern nur gefüllt, so daß sie mehr lästig als nützlich sind. (Ambrosius)

Die Futterschoten also, mit denen er die Schweine fütterte, sind die weltlichen Lehren. Sie sind unfruchtbar und gehaltlos [...] Als er sich daher zu sättigen wünschte und darin etwas verläßliches und richtiges finden wollte, das ihn zu einem glücklichen Leben führt, konnte er es nicht finden. (Augustinus)

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.

Er kehrt wohl zu sich selbst zurück, nachdem er sich selbst verlassen hatte. Denn wer zu Gott zurückkehrt, kehrt zu sich selbst zurück; und wer von sich von Christus entfernt, der entfernt sich von sich selbst. (Ambrosius)

Es gibt drei verschiedene Arten von Gehorsam: Entweder wir meiden das Böse aus Angst vor der Strafe – dann sind wir Knechte; oder wir halten uns an die Vorschriften, um dafür Lohn zu erlangen – dann sind wir Tagelöhnern ähnlich; oder wir dienen dem Gesetz um des Guten selbst willen und aus Liebe zu dem, der es gegeben hat – so sind wir zu Söhnen geworden. (Gregor von Nazianz)

Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

Er kehrte aber nicht eher zu seinem früheren Glück zurück, als bis er in sich ging, das Gewicht seines niederdrückenden Elends fühlte und über die Worte der Umkehr nachdachte. (Gregor von Nyssa)

Wie barmherzig ist der [Vater], der beleidigt worden ist! Er weigert sich nicht, den väterlichen Namen zu hören. Dies ist das erste Sündenbekenntnis beim Schöpfer der Welt, dem Herrn der Barmherzigkeit und dem Richter über die Schuld. Auch wenn Gott alles weiß, wartet er dennoch auf das Bekenntnis aus deinem Mund: Das ausdrückliche Bekenntnis nämlich gereicht zum Heil, denn es nimmt das Gewicht des Irrtums hinweg, mit dem sich ein jeder belastet; und wer dem Ankläger mit seinem Bekenntnis zuvor kommt, entgeht einer schwerwiegenden Anklage. Vergeblich willst du vor dem etwas verbergen, der nicht getäuscht werden kann. Du kannst ohne Gefahr das preisgeben, wovon du weißt, daß es schon bekannt ist. Bekenne vielmehr, damit Christus für dich eintritt, die Kirche für dich bittet, das Volk für dich weint; und befürchte nicht, daß du nicht erhört wirst. Der Fürsprecher verheißt Vergebung, der Beschützer verspricht Gnade, der Retter sichert dir die Versöhnung durch die väterliche Güte zu. (Ambrosius)

Es ist die Frage, ob die Sünde “gegen den Himmel” dasselbe ist wie “gegen dich”, daß also entweder die Hoheit des Vaters selbst “Himmel” heißt, oder aber: ich habe gesündigt “gegen den Himmel”, d.h. gegen die heiligen Seelen, “gegen dich” aber im Innersten meines Gewissens. (Augustinus)

Oder aber mit der Sünde der Seele gegen den Himmel sind die verlorenen Gaben des Geistes gemeint; oder aber es heißt: er hätte sich nicht vom Schoß der Mutter Jerusalem, die im Himmel ist, entfernen dürfen. (Ambrosius)

Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.

Er beansprucht nicht das Recht des Sohnes, daß alles, was dem Vater gehört, auch ihm gehört; er denkt nicht einmal daran, danach zu verlangen; sondern er wünscht, ein Tagelöhner zu sein, der für Lohn arbeitet; aber auch das, bekennt er, kann ihm nur durch das väterliche Erbarmen zuteil werden. (Beda)

Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

So wollen auch wir es machen. Dabei soll uns die Länge des Weges nicht abschrecken: Denn wenn wir wollen, können wir schnell und leicht zurückkehren, wenn wir nämlich die Sünde zurücklassen, die uns aus dem väterlichen Haus herausgeführt hat. (Chrysostomus)

Der Vater spürte seine Umkehr; er wartete nicht auf die Worte seines Bekenntnisses, sondern kam der Bitte [des Sohnes] zuvor und erwies ihm Barmherzigkeit. (Chrysostomus)

Was bedeutet dieses Geschehen anderes, als daß wir, von unseren Sünden gelähmt, nicht aus eigener Kraft zu Gott gelangen konnten. Der Mächtige selbst aber stieg herab, um zu den Schwachen zu kommen. Der Mund wird geküßt, mit dem der Büßer sein von Herzen kommendes Bekenntnis aussprach, das der Vater freudig empfing. (Chrysostomus)

Er läuft dir also entgegen, weil er hört, was du im geheimen Inneren deines Herzens denkst; und da du noch weit entfernt bist, läuft er dir entgegen, damit dich nicht jemand aufhält. [...] und er fällt gleichsam im Gefühl väterlicher Liebe [dem Sohn] um den Hals, um den daniederliegenden aufzuheben und den mit Sünden beladenen und ins Irdische abgesunkenen wieder zum Himmel hin aufzurichten. (Ambrosius)

Um den Hals fallen, das heißt, in der Umarmung seinen Arm herabzustrecken; dieser Arm ist Jesus Christus. (Augustinus)

Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

[Der Sohn] fügt nicht hinzu, was er vorher überlegt hatte zu sagen: Mach mich zu einem deiner Tagelöhner! Denn weil er kein Brot hatte, wollte er ein Tagelöhner werden; aber nach dem Kuß des Vaters in seiner übergroßen Güte wollte er es nicht mehr. (Augustinus)

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.

Das beste Kleid ist die Würde, die Adam verlor; die Diener, die es herbeibringen, sind die Verkünder der Versöhnung. (Augustinus)

Der Ring ist Zeichen des reinen Glaubens und Ausdruck der Wahrheit. (Ambrosius)

Oder der Ring an der Hand ist das Unterpfand des heiligen Geistes, wegen der Teilhabe an der Gnade, die durch den Finger treffend bezeichnet wird. (Augustinus)

Oder er läßt ihm den Ring geben [...] als Zeichen der Verlobung und Unterpfand der Hochzeit, in der Christus sich die Kirche vermählt, wenn die zur Bekehrung bereite Seele sich durch den Ring des Glaubens mit Christus verbindet. (Augustinus)

Die Schuhe an den Füßen bedeuten die Vorbereitung zur Verkündigung des Evangeliums: [Sie schützen die Seele,] damit sie nichts Irdisches berühre. (Augustinus)

Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.

Das gemästete Kalb ist unser Herr Jesus Christus; er wird “Kalb” genannt wegen der Opfergabe seines unbefleckten Leibes; “gemästet” bedeutet, daß es so groß und so vorzüglich ist, daß es für das Heil der ganzen Welt ausreichend ist. Aber der Vater brachte nicht selbst das Mastkalb als Opfer dar, sondern übergab es anderen zur Opferung: denn der Vater ließ zu und der Sohn willigte ein, von den Menschen gekreuzigt zu werden. (Chrysostomus)

[Laßt uns essen:] wohl das Fleisch des Lammes, weil es das priesterliche Opfer ist, das für die Sünden dargebracht wurde. Er lädt zur Freude ein, wenn er sagt: Laßt uns fröhlich sein, um zu zeigen, daß die Speise des Vaters unser Heil und die Erlösung von unseren Sünden die Freude des Vaters ist. (Ambrosius)

Jeder, der zurückkehrt, von seinen Vergehen gereinigt wird und am Mastkalb Anteil erhält, ist ein Grund zur Freude für den Vater und seine Diener, die Engel und die Priester. (Theophylactus)

Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

Die Heiden werden, wenn sie zum Glauben kommen, durch die Gnade lebendig gemacht; wer aber gefallen ist, wird durch die Umkehr wieder zum Leben erweckt. (Ambrosius)

Dieses festliche Mahl wird jetzt gefeiert: Die Kirche ist auf dem ganzen Erdkreis verbreitet: Jenes Mastkalb nämlich wird im Leib und Blut des Herrn dem Vater dargebracht und nährt das ganze Haus. (Augustinus)

Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.

Weil die Schriftgelehrten und die Pharisäer über die Aufnahme der Sünder murrten, legte der Erlöser der Reihe nach drei Gleichnisse dar. In den ersten beiden deutet er an, wie er sich mit den Engeln über das Heil der Bekehrten freut; in diesem dritten aber zeigt er nicht nur seine Freude und die Freude der Seinigen, sondern tadelt auch das Murren der Neider. (Beda)

Israel, gleichsam der ältere Bruder, beneidete den jüngeren Sohn, d. h. das Heidenvolk, weil der Vater gütig gegen ihn gehandelt hat. (Ambrosius)

Er ist auch jetzt noch zornig, und will bis heute nicht eintreten. Wenn also die Gesamtheit der Heidenvölker eingetreten ist, wird zur rechten Zeit sein Vater herauskommen, damit auch ganz Israel gerettet wird. (Augustinus)

Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der unverschämte Sohn gleicht dem Zöllner, der sich selbst rechtfertigt, weil er das Gesetz dem Buchstaben nach einhält; schonungslos klagt er den Bruder an, daß er das väterliche Vermögen mit Dirnen verschwendet hat. (Ambrosius)

Die Dirnen aber bedeuten den Aberglauben der Heiden, mit dem er das Vermögen verschwendet: Sie verließen die Ehe mit dem wahren Gott und trieben in schändlichem Begehren mit dem Dämon Unzucht. (Augustinus)

Wenn er aber sagt: Du hast für jenen das Mastkalb schlachten lassen, bekennt er, daß Christus gekommen ist, aber aus Neid will er nicht gerettet werden. (Hieronymus)

 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Der Vater jedoch wies ihn [sc. den älteren Bruder] nicht wie einen Lügner zurück, sondern erachtet dessen Ausdauer als etwas Gutes und lädt ihn zur Vollkommenheit eines noch höheren und freudigeren Lobpreises ein. (Augustinus)

Wenn er nämlich aufhört zu beneiden, ist alles sein, indem er entweder als Jude die Sakramente des alten Bundes oder als Getaufter auch die des neuen Bundes besitzt. (Ambrosius)

 
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Evangelium nach Lukas 4,24-30 mit Kommentar Hl. Johannes Chrysostmos

Evangelium nach Lukas 4,24-30. 
Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.
Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam.
Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon.
Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.
Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.
Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen.
Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

 

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 – 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Predigt über Elija und die Witwe, und über das Fasten; PG 51, 348

 

Christus aufnehmen

Die Witwe von Sarepta nimmt den Propheten Elija überaus hochherzig auf; sie bietet, obwohl sie in Sidon fremd ist, ihm zu Ehren alles auf, was ihr in ihrer Armut noch verblieben ist. Sie hat niemals gehört, was Propheten über den verdienstvollen Wert von Almosen sagen, geschweige denn, was Christus dazu sagt: „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben“ (Mt 25,35).

Wenn es uns angesichts solcher Ermutigungen und solcher Belohnungen, angesichts der Verheißungen, das Himmelreich und seine Glückseligkeit zu besitzen, nicht gelingt, ebenso gutherzig zu sein wie diese Witwe – zu welcher Entschuldigung werden wir dann greifen? Eine Frau aus Sidon, eine Witwe, die ausgelastet ist mit der Betreuung einer Familie, die den Tod vor Augen hat, sie gewährt einem Unbekannten Einlass und gibt ihm das bisschen Mehl, das ihr noch geblieben ist… Und wir? Unterwiesen durch Propheten, belehrt von Christus, befähigt über Kommendes nachzudenken, unbehelligt von Hungersnot, viel begüterter als diese Frau – werden wir entschuldbar sein, wenn wir es nicht wagen, von unserem Besitz zu nehmen und zu verschenken? Gehen wir so leichtfertig mit unserem Heil um?

Beweisen wir also den Armen gegenüber unser großes Mitgefühl, damit wir würdig werden, in aller Ewigkeit die zukünftigen Güter zu besitzen, durch die Gnade und die Menschenliebe unseres Herrn Jesus Christus.

Quelle: Evangelium Tag für Tag

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Mt 21,33-42.45.46 mit Kommetar Irenäus von Lyon

Evangelium nach Matthäus 21,33-43.45-46. 
Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, daß er von ihnen sprach.
Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.

Hl. Irenäus von Lyon (ca. 130 – ca. 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Irrlehren IV 36, 2-3; SC 100

Der Weinberg des Herrn

Gott hat Adam aus Erde geformt (Gen 2,7) und die Patriarchen erwählt: so hat er den Weinberg des Menschengeschlechts angelegt. Dann hat er ihn Winzern anvertraut, und zwar durch sein von Mose überbrachtes Geschenk des Gesetzes. Er hat ringsherum einen Zaun gezogen, das heißt: er hat ein Stück Land markiert, das sie bestellen sollten. Er hat einen Turm gebaut, das heißt: er hat Jerusalem erwählt. Er hat eine Kelter ausgehoben, das heißt:  er hat Männer zubereitet, die den Geist der Prophetie empfangen sollten. Er hat den Winzern Propheten geschickt, vor der Babylonischen Gefangenschaft und nachher und zwar in noch größerer Zahl. Sie sollten die Früchte einfordern und den Winzern sagen…: „Bessert euer Verhalten und euer Tun (Jer 7,3); „Haltet gerechtes Gericht, jeder zeige seinem Bruder gegenüber Güte und Erbarmen, und unterdrückt nicht die Witwen und Waisen, die Fremden und Armen und plant in eurem Herzen nichts Böses gegeneinander“ (Sach 7,9-10)…; „Wascht euch, reinigt euch, lasst ab von eurem bösen Treiben… Lernt, Gutes zu tun, sorgt für das Recht, helft den Unterdrückten“ (Jes 1,16-17)…

Mit solchen mahnenden Worten forderten die Propheten die Früchte der Gerechtigkeit ein. Aber da diese Menschen in ihrem Unglauben verharrten, sandte ihnen Gott schließlich seinen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus, den diese bösartigen Winzer umbrachten und aus dem Weinberg hinauswarfen. Deshalb vertraute Gott den Weinberg – nicht mehr den von begrenztem Umfang, sondern den, der die ganze Welt umspannt – anderen Winzern an, die ihm Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Der Turm der Auserwähltheit erhebt sich überall  in seiner Pracht, denn die Kirche erstrahlt allenthalben. Überall auch ist die Kelter ausgehoben, denn überall sind die zu finden, die den Geist des Herrn empfangen…

Deshalb sagte der Herr zu seinen Jüngern, um aus uns gute Arbeiter im Weinberg zu machen: „Nehmt euch in Acht und wacht allezeit, dass nicht Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch verwirren“ (Lk 21,34.36)…; „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten“ (Lk 12,35-36)

Quelle:Evangelium Tag für Tag

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Mk. 3, 31-35 :29.1.2013 Evangelium des Tages mit Kommentar Irenäus

Evangelium nach Markus 3,31-35. 
Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben vor dem Haus stehen und ließen ihn herausrufen.
Es saßen viele Leute um ihn herum, und man sagte zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und fragen nach dir.
Er erwiderte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

 

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Irenäus von Lyon (ca. 130 – ca. 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Irrlehren III, 21.9-22.1; vgl. SC 211

 

Unsere Liebe Frau vom Ja: sie, die den Willen Gottes getan hat

Gott hatte geschworen, es werde aus dem Stammbaum Davids der ewige König hervorgehen, in dem alles vereint werde, was im Himmel und auf Erden ist (Ps 132,11; Eph 1,10). Gott hat also das Werk, das er im Anfang geschaffen hatte (Gen 2,7), weitergeführt… Und wie Adam, der erste Mensch, aus unberührter jungfräulicher Erde geformt wurde… und wie er durch die Hand Gottes seine Gestalt empfing – nämlich durch das Wort Gottes, „durch das alles geworden ist“ (Ijob 10,8; Joh 1,3) –, so ist das Wort aus der jungfräulichen Maria geboren worden, das Wort, das eine Art Neuauflage Adams darstellt… Warum hat Gott nicht wieder Lehm verwendet? Warum hat er sein Werk aus Maria hervorgehen lassen? Er wollte, dass das so entstandene Werk nicht anders, sondern genauso wie das erste sein sollte: zwar erlöst aber doch gleich, eine Neuauflage des ersten unter Wahrung der Abbildhaftigkeit.

Wer behauptet, dass Christus nichts von der Jungfrau geerbt hat, der irrt. Er will die Vererbung dem Fleisch nach verwerfen, aber nimmt damit auch das Sich-Änhlichsein nicht zur Kenntnis; man könnte dann nicht mehr sagen, dass Christus dem Menschen ähnele, der nach dem Bild und Gleichnis Gittes geschaffen ist (Gen 1,27). Das würde bedeuten, dass Christus nur scheinbar erschienen ist und nur vorgab, ein Mensch zu sein, oder dass er Mensch geworden ist, ohne etwas vom Menschen für sich zu übernehmen. Wenn er nicht das substantielle Fleisch eines menschlichen Wesens angenommen hat, dann ist er weder Mensch noch Menschensohn geworden. Und wenn er nicht das geworden ist, was wir sind, dann spielen seine Schmerzen und sein Leiden keine große Rolle… Das Wort Gottes ist also wirklich Mensch geworden, er hat in sich das Werk wieder aufgenommen, das er geschaffen hatte… Im Brief an die Galater stellt der Apostel Paulus in aller Klarheit fest: „Gott hat seinen Sohn gesandt, geboren von einer Frau“ (4,4).

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