Wasserweihe vs. “Weihe am Fließband”

 

Wir im lateinischen Ritus feiern ja am 12. Taufe des Herrn, aber die Wasserweihe findet traditionell zu Epiphanie statt. Denn auch bei uns war es früher üblich, an diesem Tag Epiphanie, Taufe und die Hochzeit zu Kanaa zu feiern, Heute wird am 6. Epiphanie gefeiert und an den beiden darauffolgenden SOnntagen dann das Hochfest der Taufe des Herrn.

Theophanie bedeutet die Erscheinung des Herrn im Jordan, Epiphanie die Erscheinung des Herrn im Zusammenhang mit der Huldigung der drei Weisen.

Wiki sagt hierzu:

“Das Fest wird bei den Westkirchen denWeisen aus dem Morgenland zugeordnet, in den Ostkirchen jedoch als Tag der Taufe Jesu und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen.”

In der lateinischen Kirche ist das “Dreikönigswasser” oftmals ein hochgeweihtes Wasser. Heute gibt es eigens einen Text im Benediktionale dazu, der recht kurz ist. Ich kann mich an manche Dreikönigswasserweihe erinnern, an dem die Litanei gebetet wurde, und verschiedene andere Gebete dazu gesprochen worden sind.

Hier der Link zum Text der Wasserweihe im ausserordentlichen Ritus – wunderschön.

Heute ist das alles sehr “dünn”

Wie schön ist doch das Gebet zur Wasserweihe des Patriarchen Sophronius. Wunderbar. Das ist Liturgie in Worten, in Zeichen und auch erlebbar.

Keine Weihe wie am Fließband, so wie heute nacheinander Kreide, Salz und Wasser geweiht wurden (Weihrauch wurde eben mal unter den Tisch fallen gelassen)

Gebet zur Wasserweihe

 

Bildquelle: Abtei Niederaltaich

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Der Herr ist heute erschienen – Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen orthodoxen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Weihnachtsfest. Beten wir in der Osternacht: “Der ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden”, so können wir heute sagen: ” Der Herr ist geboren und wahrhaft erschienen”

Iconnativity

Wir glauben (Ich glaube) an den einen Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,

die sichtbare und die unsichtbare Welt.

 

Und an den einen Herrn Jesus Christus,

Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:

Gott von Gott, Licht von Licht,

wahrer Gott vom wahren Gott,

gezeugt, nicht geschaffen,

eines Wesens mit dem Vater;

durch ihn ist alles geschaffen.

Für uns Menschen und zu unserem Heil

ist er vom Himmel gekommen,

hat Fleisch angenommen

durch den Heiligen Geist

von der Jungfrau Maria

und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,

hat gelitten und ist begraben worden,

ist am dritten Tag auferstanden

nach der Schrift

und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters

und wird wiederkommen in Herrlichkeit,

zu richten die Lebenden und die Toten;

seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

 

Wir glauben an den Heiligen Geist,

der Herr ist und uns lebendig macht,

der aus dem Vater [und dem Sohn] hervorgeht,

der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,

der gesprochen hat durch die Propheten.

Und an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Wir erwarten die Auferstehung der Toten

und das Leben der kommenden Welt.

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Singen – Segnen – Sammeln -oder um was geht es beim Sternsingen eigentlich?

Unter dieser Überschrift hat der Pfarrer heute gepredigt.

Darum geht es. – Eigentlich.

Das Jahresmotto der Sternsingeraktion lautet

Dioezesane-Eroeffnung-der-Sternsingeraktion-2014-in-Ottobeuren_w233

Theoretisch. Und eigentlich? In der Predigt hat sich das ja alles ganz nett angehört. Aber geht es darum? In erster Linie?

Ich gestehe, mit letzterem kann ich wenig anfangen, also mit dem Sammeln, da meinereiner nicht so sehr ein Unterstützer von diversen großen Hilfsorganistationen ist.

Eigentlich müsste den drei “S” auch noch ein Viertes angehören: “Süßigkeiten”.

Ich glaube schon, dass es den Kindern um Gemeinschaft geht, und auch um das Sammeln von Geld für die armen Kindern.

Aber das, was der Pfarrer so sehr betont hat, dass Sternsinger auch Missionare sind, ich denke, das muss wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen und der Kinder gebracht werden.

Diesen Segen, der in die Häuser gebracht wird, auf den kommt es an. Und diesen Segen zu empfangen und weiterzugeben. Ganz konkret, in dem wir zum Segen für die Armen werden, und den Kindern etwas geben, um ihnen zu danken, dass sie diesen Segen gebracht haben.

Früher wurde um Neujahr herum das Haus ausgesegnet. Das tut heute keiner mehr. Manchen Menschen ist es noch sehr wichtig, dass die Sternsinger dann mit Weihrauch durch die Wohnung gehen.

Umso schlimmer, dass die Kinder oft zu wenig davon dabei haben, nicht wissen, wie damit umgehen, und schon gar nicht, was er bedeutet.

Ich durfte dieses Jahr eine Gruppe begleiten, und mein persönliches Highlight war es, für die Menschen in unserem Dorf zu beten. Bei jedem Segen an jeder Tür habe ich die Segensworte gesprochen.

Christus + Mansionem + Benedicat.

Das ist das worauf es ankommt.

Der Segen des Herrn, der an Weihnachten Mensch geworden ist, und heute allen Menschen erschienen ist, er soll in den Häusern wohnen.

 

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Epiphanie – Erscheinung des Herrn -ökumenisch

Ich wünsche meinen katholischen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Epiphanie Fest, möge der Herr in all den grossen und kleinen Herausforderungen des Alltags immer wieder erscheinen.
Und all meinen orthodoxen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Wenn wir an Ostern singen: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, so dürfen wir heute, römisch katholische und orthodoxe Christen gemeinsam singen:
“Der Herr ist uns erschienen, er ist wahrhaft erschienen- in der Menschwerdung des Wortes”

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