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Stabilitas- Stabilitas loci – mein benediktinischer für 2015 sein wird.Jahresrückblick

Also die Stabilitas ist vielleicht das Wort, das ich rückblickend auf 2014 für mich am meisten “verändert” hat :-)

Also eine “veränderte Stabilitas” *g*

Am Anfang hat mich das irre abgeschreckt, die stabilitas loci im benediktinischen Sinne.

Ich konnte mir gut vorstellen, benediktinisch zu leben, aber vielleicht in einer benediktinischen Familie, ähnlich er Form der franziskanischen Familie, nur eben benediktinisch.

ALs ich gestern in Niederaltaich war ist mir klar geworden, wie wichtig die stabilitas loci für mich im vergangenen Jahr geworden ist.

Ein “bleiben” – nicht wegrennen, wenns mal schwieriger wird….

Ein mich fest machen.Am Herrn, an der Regel, aber auch an einer Gemeinschaft. Heimisch werden, vertraut werden. Verwurzelt werden. Ich kann mir das nirgens anders mehr vorstellen, das wurde mir im letzten Jahr ganz klar.Und mir wurde auch bewusst, wie wichtig auch der Ort dafür ist.

Wenn ich von der A3 aus die beiden Türme sehe, dann hat das was von “Heimkommen”…

Un dann das Kloster… erst mal “luft holen”….

Mhhhhhhh

Stabilitas loci. – Ein Wort, das ich hier in der Gemeinde brauche. Und was wohl mit eine Herausforderung  für 2015 wird.

Will ich das wirklich? Also hier leben? Ja klar, denn wenn ich mich auf diese Regel verpflichte, dann ganz. Und dann heisst es “ernst meinen”. Im Alltag. Immer schön mit “Maß” – das ist wohl das andere aus dem benediktinischen, was mich immer wieder bewegt hat 2015….

Aber zurück zur stabilitas….

Stabilitas auch in dem was ich TUE. Die Novitiatszeit war und ist eine Zeit des “Ausprobierens”. In vieler Hinsicht. Mich einlassen, auf etwas, was ganz neu für mich ist, mit meinen charismatischen Wurzeln….

Mit blog, mit Tagebuch, mit Stundengebet. Sicher wird es immer ein Weg bleiben, und doch ist es für mich im letzten Jahr wichtig gewesen zu probieren, was hilft, wie ist es lebbar, usw.

Da muss ich dran arbeiten. Mehr dran zu bleiben. also wieder “bleiben”. Das Lesen der Regel, die lectio, das Gebet.Alles Dinge, die mal mehr, mal weniger funktionieren, aber doch noch mehr Kern und Mittelpunkt werden dürfen…..

Stabilitas… mit meiner Vorgeschichte und Diagnose absolut das, was ich brauche. Und die ultimative Therapie.

Und eigentlich ist es ein anderes Wort für “Treue”.

Immer noch unsortierte Gedanken, die aber im Herzen langsam wirksam werden und weiter wachsen dürfen.

Stabilität geben – Rahmen geben. passt ja auch gut zum morgigen Abschnitt der regula :-)

Soweit für heute, denn ein anderer “Rahmen” beginnt morgen wieder -Schulalltag :-)

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RB DIENEN. Abt. Regel

7.Januar – 8.Mai – 7. September

 

RB 1, 1-5

 

Wir kennen vier Arten von Mönchen.

Die erste Art sind die Koinobiten: Sie leben in einer klösterlichen Gemeinschaft und dienen unter Regel und Abt.

Die zweite Art sind die Anachoreten, das heißt Einsiedler. Nicht in der ersten Begeisterung für das Mönchsleben, sondern durch Bewährung im klösterlichen Alltag

und durch die Hilfe vieler hinreichend geschult, haben sie gelernt, gegen den Teufel zu kämpfen.

In der Reihe der Brüder wurden sie gut vorbereitet für den Einzelkampf in der Wüste. Ohne den Beistand eines anderen können sie jetzt zuversichtlich mit eigener Hand und eigenem Arm gegen die Sünden des Fleisches und der Gedanken kämpfen, weil Gott ihnen hilft.

 

Was heisst das heute für mich? 2015? Jetzt? Ein Jahr, nachdem ich für mich den ersten Impuls aufgeschrieben habe?

DIENEN, das ist das Wort, das mich aufrüttelt, und was ein bisserl zu kurz kam. Dienen in einer Gemeinschaft. Unter Regel und Abt. Wie also beeinflusst die regel meinen Dienst, bzw. das Wort Gottes?

Und ganz aktuell nehme ich nochmal Bezug zum Vorjahr, in dem ich dazu schrieb: “… Abt… kann auch Priester vor Ort sein…..”

Wie gut, dass es die Regel gibt, sie zeigt mir doch meine Schwachpunkte ganz deutlich auf.

In diesem Jahr möchte ich die RB etwas “weiter” lesen. Also für mich, was es für mich heisst, ganz persönlich, jetzt, hier und heute.

Im letzten Jahr war es eine Überlegung: “Was KANN” es heissen. In diesem Jahr dann mehr: Was mach ich jetzt konkret damit?

 

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Wow, fast ein Jahr Pause

… ist es tatsächlich schon wieder so lange her? Wahnsinn. Fast zeitgleich mit meinem Start bei Tupperware.

Da sehe ich mal, wieviel Zeit ich früher hatte :-)

Nun ja, vor lauter arbeiten kamen einige Dinge zu kurz im letzten Jahr und es darf wohl ein Vorsatz für 2015 sein, hier das “Maß” zu finden….

Nun habe ich ein Jahr in meine Karriere investiert.

Was hat es mir gebracht?

Viel …viel was mit Schwerkraft zu tun hat :-/

Große Erfolge, viel Bestätigung…

Und doch – irgendwas musste ja zu kurz kommen. Mal abgesehen vom blog, der nicht wirklich wichtig ist.

Die Kinder? ich hoffe, dass wir einen guten Weg gefunden haben miteinander, uns bestimmte highlights zu erhalten. Die Quantität ist vielleicht nicht mehr so gegeben, dafür hoffe ich, dass wir an Qualität gewonnen haben…

Was definitiv auf der Strecke geblieben ist ist Gott. Der unscheinbare Gott, der im verschwebenden Schweigen ist. Der Gott, der sich nicht aufdrängt….

Der Gott, von dem ich sicher sein darf, dass er trotz allem in diesem Jahr bei mir war.

Mein Gott, auf den ich wieder mehr schauen möchte.

Der Gott, der mir im letzten Jahr mehr Gewissheit denn gelebte Erfahrung war.

Der Gott, dem allein ich alles zu verdanken habe.

Ich habe gesehen, was geschieht, wenn ich meinen Blick nicht mehr gerade auf IHN zu habe, was Ablenkungen und Verlockungen der Welt mit sich bringen…

Es IST eine Versuchung und doch weiss ich im Innern, dass nur ER allein mein Heil ist.

Missachtung, Verletzungen und Differenzen, das war so im Großen und Ganzen das was an Gemeindearbeit rauskam.

Anerkennung, Lob und Spass war das was mein letztes Jahr geprägt hat. Natürlich auch aus Sorge um die Familie, aber der Nebeneffekt ist eben immer mehr aus dem “neben” in die Mitte gerückt.

Und es geht, vor allem für mich, als Kandidatin für die Oblatengemeinschaft darum, hier den Weg Benedikts neu zu erlernen… Das rechte Maß.

Eines habe ich bei Tupperware gelernt: “Ziele öffentlich machen” – das hilft manchmal…

Und so ist mein Ziel für 2015 definitiv das “rechte Maß”……

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Einführung in die Benediktusregel, Aufgabe 1

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“Geben Sie ein Beispiel dafür, wie die Benediktusregel Ihnen persönlich geholfen hat, einen spirituellen Grundsatz / eine Auffassung / einen Wert zu formulieren, der / die einen praktischen Einfluss auf Ihr alltägliches Leben hat und einen Teil Ihres persönlichen monastischen Programms bildet.”

(Seite 26)
Direktlink zum Buch

Spontan fällt mir da eine Grundhaltung ein, die in der Regula im Kapitel über den Abt steht. Aber auch wenn es darum geht, die Älteren zu ehren.

Das ist etwas, was in Fragen des Respektes und des Gehorsams meinem Mann, meinem GB, meinem Pfarrer gegenüber doch ein Umdenken bewirkt hat, das spürbar ist.

Dann vor allem die Ordnung, die die Regel für den Alltag festlegt. Mit der Übersetzung auf den Familienalltag stehe ich am Anfang, aber ich sehe die Bereicherung eines mehr oder minder festgelegten Rhytmus des Tages zwischen Ora und labora. Und all den anderen Dingen, die notwendig sind.Kinder lieben Rituale, und eine gewisse REGEL MA(e)SS igkeit ist für den Alltag definitiv bereichernd.

Eine weitere ganz konkrete Umsetzung wird die Tischlesung sein.Bei den Mahlzeiten geht es bei uns immer recht lebendig zu, und die RB hatte mich auf die Idee gebracht ein Hörspiel einzulegen. Das ist etwas, was momentan bei uns in der Probephase ist, aber ganz gut funktioniert.

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Einführung in die Benediktusregel, Kapitel 1

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In Kapitel 1 geht es um die Prinzipien der Interpretation und Anwendung.

Und doch waren dort einige Gedanken aufgeführt, die ich gerne für mich festhalten würde.

  • Entscheidend ist nicht, dass wir tun, was die Regel sagt, sondern, dass wir auf sie hören. (S.23)
  • (…) Benedikts Eifer teilen, den Willen Gottes zu suchen und darauf antworten. Seiner Berufung nachspüren und praktische Schritte formulieren, wie diese umgesetzt werden kann (In eigenen Worten formuliert nach S 24)
  • Die Regel lesen in der traditionellen Praxis der Lectio divina (S. 25)

Direktlink zum Buch

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Allem voran und zuerst die Liebe

 

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Über 40 Mal kommt das Wort Liebe / lieben  in der Regula vor.

Ich habe den typischen benediktinischen “Schlagwörter”: ORA, LABORA, LEGERE auch im Menü das AMORE vorangesetzt.

Weil alles mit Liebe gemacht werden sollte. D

 

as Gebet, die Arbeit und die Lesung.

Ich habe beim Spazierengehen heute überlegt, wie schwer ich mir momentan mit dem ORA tue, mit dem vorgefertigten und vorgegebenen Gebet. Das Labora, gut, da muss ich meine Aufgabe erfüllen, manchmal eher schlecht als recht.

Wie also kann mein Gebet aussehen? Und da spürte ich im Herzen, dass jedesmal, wenn ich den Kindern Liebe gebe, auch wenn es mich manchmal eine Entscheidung für

 

die Liebe kostet, und gerade dann- dann mag dieser Akt der Liebe wohl genauso gelten wie ein Gebet.

Und das hat mir nochmal deutlich gemacht worauf es für mich ankommt. Die Regel im Alltag zu leben. Nicht darauf wieviel ich am Tag gebetet habe, auch nicht darauf, wie sauber oder schmutzig der Fussboden ist. Sicher sind das wichtige Bestandteile, die ich alle um der Liebe zu Christus willen erfüllen möchte.

Aber wie kann ich denn RB 4,21 “Der Liebe zu Christus nichts vorziehen” verwirklichen? Indem ich die Menschen liebe die Christus mir anvertraut hat.

Ich denke, bevor ich mir Gedanken über gebetete oder nicht gebetete Psalmen machen sollte ich mir Gedanken um Momente machen, in denen ich geliebt habe, oder eben nicht. So ist das wohl auch ein focus in nächster Zeit für mich in der Umsetzung der RB. Lieben. Nicht lieben in Arbeit, nicht Lieben in Gebet- also schon, aber nicht primär.

Sondern lieben in der Familie. Geduldig und liebevoll sein mit den Kindern. Manchmal einen Ärger hinunterschlucken. Trotz des Alltagsstresses eben nicht die Nerven verlieren, sondern zuerst zu lieben. Meinen Mann zu lieben, nicht immer auf seinen “Macken” rumreiten. Ihm ein gutes Wort mehr schenken jeden Tag. All diese kleinen Blumen der Liebe sammeln zu einem Strauß. Und wenn ich am Abend dem

Herrn einen schönen Straß Liebe bringen kann, so mag das wohl genauso zählen wie ein Strauß Gebete

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Josefmaria Escrivá – Nachtrag zum 10.Jahrestag der Heiligsprechung

Gestern war der 10. Jahrestag der Heiligsprechung des Gründers von Opus Dei.

Der Hl. Josefmaria ist einer meiner Lieblingsheiligen.

Ist doch neben der Eucharistieverehrung die Heiligung des Alltags ein wesentlicher, wenn nicht gar DER wesentliche Bestandteil der Spiritualität.

Wenn man “Opus Dei”hört mögen da im Hinterkopf noch manchmal irgendwelche dubiosen und seltsamen Gedanken sein, wer sich aber mit der Spiritualität auseinandersetzt wird vielleicht merken, wie “modern” dieser Weg ist.

Ja, in manchen Punkten erinnert er mich sogar an den Weg der Therese von Lisieux. Denn es geht um die kleinen Dinge im Alltag.

Die Berufung zur Heiligung des Alltags und der Arbeit, auf der Grundlage des Gebetes.

Hier muss ich spontan an das Ora und Labora denken.

Die Regel des Heiligen Benedikt von Nursia ist alt, hat sich bewährt und ist heute so aktuell wie eh und je. Der kleine Weg der Heiligen Therese ist ein Weg, der die Heilige selber zur Kirchenlehrerin erhoben hat.

Das was mir an Josefmaria so sehr gefällt, ist, dass ich all das, was meine eigene Spiritualität ausmacht, dass ich dort viele ganz praktische Beispiele bekomme, in einer relativ einfachen und modernen Sprache.

So kann mir die Lektüre von Josefmaria auch helfen, den benediktinischen Weg im Alltag konkret werden zu lassen.

Einen guten Artikel über den Heiligen erschien gestern auf kath.net

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Meine Jahresheilige – Therese von Lisieux

Als ich dieses Jahr meine Jahresheilige gezogen habe, da dachte ich: “Mist. Nie krieg ich einen Heiligen, den ich mag.”

Es ist ja nicht so, dass Therese eine Unbekannte wäre.Ich habe auch Bücher über sie. Aber so richtig “warm” bin ich nicht mit ihr geworden. Weil sie eine “unbequeme und anstrengende” Heilige ist. Andererseits – als ich so darüber nachgedacht habe – mein persönlicher Patron, der Heilige Johannes Maria Vianney ist jetzt ja auch nicht unbedingt “bequem”. – Welcher Heilige ist das überhaupt?

Diese Jahresheilige ist wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Nach einem eher “flachen” Jahr, was Glaube und Spiritualität angeht ist diese Heilige eine Herausforderung, im nächsten Jahr wieder konkreter zu werden. Nägel mit Köpfen zu machen.

Und es passt auch ganz gut zu dem vielleicht beginnenden Probejahr als Benediktineroblatin.

Nix mehr Ausreden, nix mehr schummeln. Konkret durch die Führung des Evangeliums leben. Das ist der Auftrag eines Benediktineroblaten. Und das ist das, was die Hl. Therese – immerhin Kirchenlehrerin – gelebt hat.

So mache ich mich also auf den Weg der konkreten Nachfolge.

 

 

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Benediktineroblaten

Wenn man den Begriff Oblate hört, dann denkt man zunächst vielleicht an die kleinen runden Teile, die unter Kokosmakronen, Lebkuchen oder so zum Backen verwendet werden.

Siehe dazu auf wiki

Die nächste Assoziation mag vielleicht die Hostie sein, die in der Hl. Messe verwendet wird.

Hier kommt man dem Wort schon etwas näher.

Oblate kommt von oblatus = der Hingegebene, Aufgeopferte, Dargebrachte.

Das gilt in erster Linie natürlich für das Brot, das zum Opfer dargebracht wird.

Aber auch Menschen können sich Gott “darbringen”.

Es gibt folgende Oblaten:

(Quelle: wikipedia)

 

Auf dem Blog wird es um die Benediktineroblaten gehen.

Was ein Oblate ist, und wie man Oblate wird, das ist auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Benediktineroblaten zu lesen.

Ich denke seit einiger Zeit darüber nach diesen Weg zu gehen und möchte Teile dieses Prozesses hier teilen.

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Lectio Divina, Laudes 8.11.- Jesus, lebe Du in mir

lectio

 

Kurzlesung zur Laudes

2 Kor 12,9b-10

9b Ich will mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.
10 Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark

Ich will mich rühmen meiner Schwachheit. Rühmen der Schwachheit. Damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Die Kraft Christi kommt auf mich herab. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht. Ich bejahe meine Ohnmacht. Ich rühme mich meiner Schwachheit und bejahe meine Ohnmacht. Ich rühme mich und bejahe, dass ich schwach und ohnmächtig bin. Denn dann kommt die Kraft Christi auf mich herab. Ich bejahe alle Misshandlungen und Nöte, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, bin ich stark. Ich ertrage für Christus. Ich bejahe, was ich für Christus ertrage. Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark

meditatio

Ich bin stark in Christus. Denn nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Meine Kraft ist Christus. ER ist in meiner Schwachheit stark. Welch wunderbarer Tausch. Gebe ich mich hin? Lasse ich zu? Bin ich schwach? Bin ich demütig? Erkenne ich meine Ohnmacht? Nehme ich sie an?

oratio

Jesus, ich darf schwach sein.

Mich ganz fallen lassen.

In Dir. In Dich hinein. In Deine Liebe. In die liebenden Arme des Vaters.

Ich danke Dir, dass Du alles für mich erlitten und erkämpft hast.

Ich danke Dir, dass Du durch Deinen Kreuzestod alles Leid auf Dich genommen hast.

Ich danke Dir, dass Du dort am Kreuz den Sieg errungen hast.

Für mich.

Damit ich leben kann, damit ich stark sein kann, und hocherhobenen Hauptes als Dein geliebtes Kind der Auferstehung entgegensehen darf.

Alle Schwachheit, alle Schuld hast Du getragen.

Oh Herr, wie groß bist Du.

Ehre sei Dir, Ehre, Dank und Lobpreis.

Jetzt und immerdar.

AMEN.

contemplatio

Schwach sein, loslassen… Tragen lassen… Lieben lassen….
<-> Gott groß sein lassen
actio
Bewusst werden. Meiner Schwachheit. Annehmen. Hinschauen auf die Schwachheiten und die Ohnmachten meines Lebens. Die liebe Gottes annehmen.
Diese Liebe weitergeben, diese Zuversicht und Zusage…
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Mein Wort für heute:
Mich selber nicht so wichtig nehmen. Jesus in mir wirken lassen. Stark sein in Jesus Christus.
JESUS, LEBE DU IN MIR

 

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