Lectio Divina, Laudes 8.11.- Jesus, lebe Du in mir

lectio

 

Kurzlesung zur Laudes

2 Kor 12,9b-10

9b Ich will mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.
10 Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark

Ich will mich rühmen meiner Schwachheit. Rühmen der Schwachheit. Damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Die Kraft Christi kommt auf mich herab. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht. Ich bejahe meine Ohnmacht. Ich rühme mich meiner Schwachheit und bejahe meine Ohnmacht. Ich rühme mich und bejahe, dass ich schwach und ohnmächtig bin. Denn dann kommt die Kraft Christi auf mich herab. Ich bejahe alle Misshandlungen und Nöte, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, bin ich stark. Ich ertrage für Christus. Ich bejahe, was ich für Christus ertrage. Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark

meditatio

Ich bin stark in Christus. Denn nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Meine Kraft ist Christus. ER ist in meiner Schwachheit stark. Welch wunderbarer Tausch. Gebe ich mich hin? Lasse ich zu? Bin ich schwach? Bin ich demütig? Erkenne ich meine Ohnmacht? Nehme ich sie an?

oratio

Jesus, ich darf schwach sein.

Mich ganz fallen lassen.

In Dir. In Dich hinein. In Deine Liebe. In die liebenden Arme des Vaters.

Ich danke Dir, dass Du alles für mich erlitten und erkämpft hast.

Ich danke Dir, dass Du durch Deinen Kreuzestod alles Leid auf Dich genommen hast.

Ich danke Dir, dass Du dort am Kreuz den Sieg errungen hast.

Für mich.

Damit ich leben kann, damit ich stark sein kann, und hocherhobenen Hauptes als Dein geliebtes Kind der Auferstehung entgegensehen darf.

Alle Schwachheit, alle Schuld hast Du getragen.

Oh Herr, wie groß bist Du.

Ehre sei Dir, Ehre, Dank und Lobpreis.

Jetzt und immerdar.

AMEN.

contemplatio

Schwach sein, loslassen… Tragen lassen… Lieben lassen….
<-> Gott groß sein lassen
actio
Bewusst werden. Meiner Schwachheit. Annehmen. Hinschauen auf die Schwachheiten und die Ohnmachten meines Lebens. Die liebe Gottes annehmen.
Diese Liebe weitergeben, diese Zuversicht und Zusage…
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Mein Wort für heute:
Mich selber nicht so wichtig nehmen. Jesus in mir wirken lassen. Stark sein in Jesus Christus.
JESUS, LEBE DU IN MIR

 

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Lectio Divina 7. November Lk 15,1-10

 

Lk 15,1-10

 

meditatio

” lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück 
   und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? “

Ich muss an den wiedergefundenen Sohn denken, an den Neid des Bruders…

An das Gefühl, zurückgelassen zu werden.

An den eigenen Ego.

“Ebenso wird auch im Himmel 
   mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, 
   als über neunundneunzig Gerechte, 
   die es nicht nötig haben umzukehren. “

HAlte ich mich für gerecht? Habe ich es nötig umzukehren? Stehe ich da und bin neidisch, weil der Herr dem einen nachrennt? Ist das nicht Hochmut? Habe ich es denn nicht nötig umzukehren? Ist die Annahme falsch, dass dieses Umkehren immer eine große Sache im menschlichen Ermessen ist? Muß und darf nicht jeder jeden Tag neu umkehren?

“Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes 
   Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt. “

Gebe ich Anlass zu dieser Freude?

oratio

Mein Herr und mein Gott, wie gross bist Du

Und wie gross ist Deine Liebe zu jedem Einzelnen, auch zu mir.

Manchmal bin ich wie ein Schaf.

Manchmal ein ziemlich bockiges.

Doch Du, der große Gott, Herrscher des Himmel und der Erde, Du schaust auf mich. Du schaust nach mir. Du hast mich im Blick.

Du läufst mir sogar hinterher. Suchst mich. DU suchst MICH.

Ansonsten heisst es immer: ICH suche DICH mein Herr.

Doch auch DU, der grosse Gott SUCHST mich, willst mich bei Dir haben.

Du hast Freude an mir.

Wie unfassbar.

Und doch wahr.

Ich kann es nicht fassen, ich kann es kaum glauben.

Herr, lass diese Wahrheit immer tiefer in mein Herz hinein fallen,damit ich in ewigem Dank und ewiger Umkehr Dir zur Freude werden darf.

AMEN

contemplatio

 

Gott sucht MICH. DU suchst MICH. Ich muss mich umdrehen, umkehren. Um DIR begegen zu können. Mich nicht verstecken, nicht weglaufen.MICH finden LASSEN.

actio

UMKEHREN.HEUTE.JETZT

Im Kleinen. In jeder Situation. Umkehren. Umdenken.

 

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Lectio Divina 5.11.

Aus dem Tagesevangelium

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Evangelium nach Lukas 14,15-24.

Als einer der Gäste das hörte, sagte er zu Jesus: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, es steht alles bereit!
Aber einer nach dem andern ließ sich entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muß jetzt gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich!
Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, sie mir genauer anzusehen. Bitte, entschuldige mich!
Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.
Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen herbei.
Bald darauf meldete der Diener: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; aber es ist immer noch Platz.
Da sagte der Herr zu dem Diener: Dann geh auf die Landstraßen und vor die Stadt hinaus und nötige die Leute zu kommen, damit mein Haus voll wird.

Das aber sage ich euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.

 

meditatio

 

Als einer der Gäste das hörte, sagte er zu Jesus: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.

…SELIG… im Reich Gottes teilnehmen
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, es steht alles bereit!

KOMMT.. alles steht bereit
Aber einer nach dem andern ließ sich entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muß jetzt gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich!
Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, sie mir genauer anzusehen. Bitte, entschuldige mich!
Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.
Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen herbei.
Bald darauf meldete der Diener: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; aber es ist immer noch Platz.

Es ist immer noch Platz
Da sagte der Herr zu dem Diener: Dann geh auf die Landstraßen und vor die Stadt hinaus und nötige die Leute zu kommen, damit mein Haus voll wird.

Das aber sage ich euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.

Keiner, der eingeladen war, wird teilnehmen.

 

Und ich ? Komme ich, wenn der Herr ruft?

Ganz konkret, sonntags, in die Messe, wenn er mich zum Mahl einlädt? Oder habe ich immer gute Entschuldigungen?

Wie ist das mit “Dem Gottesdienst nichts vorziehen”? Erst am WE war diese Frage aktuell….

oratio

 

Mein Herr und mein Gott, wie groß bist Du.

Du mein Gott lädst mich ein, zu Dir. Wer bin ich, das mir diese Ehre zuteil wird.

Ich danke Dir, dass Du mich so sehr liebst, mich nahe bei Dir, an Deinem Tisch haben möchtest.

Dass Du mich sättigen willst.

contemplatio

Mich willst Du bei Dir haben…mich stärken… Nähe…Mahl halten…Gemeinschaft…..

 

actio

Eingeladen zum Fest des Glaubens – andere mit einladen – die, die am Rand stehen einladen-gemeinsam feiern:

Konkret: Heute, Kindergebetskreis… auch wenn ich keine Lust habe, Gott nimmt sich Zeit. Wie antworte ich? Heute wird der Gebetskreis auf jeden Fall stattfinden und ich werde keine dumme Ausrede suchen :-)

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“Der Einladung Gottes HEUTE folgen”

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Lectio Divina

Nachdem ich mich nun lange mit dem Stundengebet befasst habe möchte ich nun auf die dritte Säule benediktinischer Spiritualität eingehen und mich in der Lectio Divina, dem “lege” widmen.
Ich bin erstaunt und dankbar über die Führung Gottes, der mit in der Einkehrzeit einen wunderbaren Vortrag geschenkt hat zu diesem Thema und nun auf der Fazienda wieder einmal mit einer alt bekannten Spiritualität in Berührung gebracht hat. Dem Wort des Lebens, das ich von den foccolari und von Aufhausen kenne, aber immer wieder aus meinem Alltag verschwunden ist.
Bisher habe ich mein Wort immer aus der Laudes ausgesucht, und meist bis 10:00 wieder vergessen, so möchte ich nun versuchen, das Wort wieder aufzuschreiben und über den Tag zu meditieren…
Denn, wir wissen ja, wieviel Kraft im Wort Gottes liegt.
Nur mir geht es immer wieder so, dass ich dies nicht nutze.
Eigentlich schade, denn Kraft brauche ich ja schon :-)
Nun, mal schauen…Altbekanntes und Bewährtes…

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