Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 8.März 2013 : Ein “trinitarisches Gebet”

Das Vater unser – ein trinitarisches Gebet

 

“Wir beten zu dem Vater im Himmel, den wir durch seinen Sohn kennen; und so ist immer Jesus in den Bitten im Hintergrund”

“Schließlich – weil das Vaterunser ein Jesusgebet ist, ist es ein trinitarisches Gebet: Wir beten mit Christus durch den heiligen Geist zum Vater”

(vgl. S.169, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Alle drei gehören zusammen – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Sie sind untrennbar eins.

In diesem Vaterunser sind wir hineingenommen in die Dreifaltigkeit, in das Wirken und in die Realität dieses Geheimnisses.

Mit Jesus, zum Vater, im Heiligen Geist zu beten, das macht uns frei, das lässt uns ganz auf Gott schauen. Das ist Geschenk und Geheimnis. 

Etwas, das wir nie erfassen und verstehen können – da sind wir durch das Sprechen dieser Worte gleichsam mithineingenommen. Und haben so auch Anteil an dieser Liebe und Einheit. 


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 7.März 2013 : Die Bitten des Vaterunsers

Die Bitten des Vaterunsers

“In den ersten drei Bitten geht es um die Sache Gottes selbst in dieser Welt; in den vier folgenden Bitten geht es um unsere Hoffnungen, Bedürfnisse und Nöte”

“Man könnte das Verhältnis der beiden Bitten des Vaterunsers mit dem Verhältnis der beiden Tafeln des Dekalogs vergleichen”

“So wird auch im Vaterunser zunächst “der Primat Gottes” aufgerichtet.”

“Die Wahrheit ist das “zuerst Gott, Gottes Reich” (vgl. Mt 6,33)”"

“Zuerst müssen wir aus uns selbst herausgehen und uns Gott öffnen.Nichts kann recht werden, wenn wir mit Gott nicht in der rechten Ordnung stehen.”

(vgl. S.168, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

 

Eine sehr interessante Auslegung. Denn vor dem Dekalog steht zuerst einmal das “Höre Israel”. Die Zusage und Bekräftigung der Liebe Gottes…. 

So ist auch die Anrede, die den Bitten folgt erst einmal eine Zusage: “Ich der Herr Dein Gott, ich liebe Dich, Du bist mein geliebtes Kind, Du darfst mich Vater nennen”

Aus aktuellem Anlass gilt es noch eines zu bedenken.: Der Primat Gottes. Jetzt wenn es keinen Nachfolger des Petrus gibt, keinen römischen Primat, so dürfen wir uns ganz und gar auf den Primat Gottes hin ausrichten, denn ER, zuerst und vor allem und letztendlich ausschliesslich ist der “Primus”.


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 6.März 2013 : “Das Beten Jesu”

Das Beten Jesu -als Formen des “Seins”

“Der Kontext ist also die Begegnung mit dem Beten Jesu.”

“Jesu Wirken als Ganzes steigt aus seinem Beten auf, ist von ihm getragen”

“Er (Jesus) beteiligt uns damit an seinem eigenen Beten, er führt uns hinein in den inneren Dialog der dreifaltigen Liebe, zieht sozusagen unsere menschlichen Nöte hinauf ans Herz Gottes. Das bedeutet aber auch, dass die Worte des Vaterunser Wegweisungen ins innere Beten sind.”

“Es (das Vaterunser) will unser Sein formen, uns in der Gesinnung Jesu einüben (vgl. Phil 2,5)”

(vgl. S.1663, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)
Ich habe das im Tagesimpuls gestern schon geschrieben, wie sehr das Beten und das Sprechen der Bibel, der Worte Jesu uns durchdringen und verändern kann. Umso mehr, wenn das Vaterunser der Weg ins innere Beten ist und aus diesem inneren Beten eine innere Herzenshaltung wird.


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

Zum Abschluß:

“Vaterunser,……”

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 5.März 2013 : Aus Gott gegebenen Worten beten

Aus Gott gegebenen Worten beten
- benediktinisch beten

 

“…mens nostra concordet voci nostae -Unser Geist muss in Einklang stehen mit unserer Stimme” (RB 19,7)”

“Normalerweise geht der Gedanke dem Wort voran, sucht und formt das Wort. Aber beim Psalmengebet, beim liturgischen Gebet überhaupt ist es umgekehrt: Das Wort, die Stimme geht uns vorraus, und unser Geist muss sich dieser Stimme einfügen.”

“Wir beten mit von Gott gegebenen Worten, wenn wir das Vater unser Beten,sagt der Hl. Cyprian.”

(vgl. S.164 / 165, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Welche schöne Worte meines “benediktinischen” Papstes. 

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie das Lesen der Schrift selbst, das Beten der Psalmen mich unbewusst formt innerlich. Indem ich mein Blick und mein Denken und Sprechen ganz biblisch gestalte. Der Hl. Benedikt schreibt seine Regel mit dem Zusatz: “Unter der Führung des Evangeliums”. Und das Herzstück der Gebete, das “Herrengebet” ist das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Wenn wir dieses Gebet beten, dann sind es Jesu Worte, die wir aussprechen. Die er mit uns betet gleichsam. 

In diesem Bewusstsein das Vaterunser zu beten, das ist immer wieder eine tiefe Erfahrung. 

In den Benediktinerklöstern betet der Abt das Vaterunser und die Mönche verneigen sich. Ich durfte das erleben, es ist, als ob der Vater Abt dieses Gebet “über” uns spricht. So dass die Worte im Hören auf uns herab und in uns hineinfallen dürfen.

Ich behalte diesen Brauch manchmal auch in der Messe bei. Sicher ist es ein Gemeinschaftsgebet, aber es gibt Tage, an denen ich die Tiefe dessen als Geschenk sehe, wenn es der Pfarrer “über mich” betet. Das sind Tage, in denen ich diese Innerlichkeit vermisse, brauche. Und dieses Vaterunser richtet mich stets wieder auf

  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

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Tagesimpuls – Jesus von Nazareth BXVI – 4.März 2013 :”Gebetsworte”

“Gebetsworte”

 

“Wir brauchen immer wieder Anhalt an Gebetsworten”

“Denn ohne diese Gebetshilfen wird unser eigenes Beten und unser Gottesbild subjektiv und spiegelt zuletzt mehr uns selbst als den lebendigen Gott”

(vgl. S.164, Jesus von Nazareth BXVI, Band 1, HC)

Welch ein weiser Gedanke. Wie oft erwische ich mich beim “egoistischen Gebet”. Zwar versuche ich immer wieder abzuschliessen mit den Worten: “Dein Wille geschehe”. Und doch ist es doch etwas anderes, sich immer wieder “rückzubinden” an die biblischen Worte. An das Gebet, das Herr uns gelehrt hat. An Gebete, die uns die Väter und die Heiligen geschenkt haben. Wie weit wird das Herz, wie weit der Blick.

Ich denke hier nur an meine Lieblingsgebete:

“Mein Herr und mein Gott” (Klaus von der Flüe)

“Atme in mir, Du heiliger Geist” (Augustinus)

Oder etwa an den Rosenkranz, das Gebet zum Hl. Erzengel, die Benediktusnovene, das memorare, … Gebete, die schon so viele vor uns gesprochen haben, die eingebunden sind in die katholische Kirche und und “umfassen”, weil sie Gebet der gemeinschaft sind.


  Gebet:

  Versuchen wir, uns ganz durchdringen zu lassen von dem Gebet des Herrn und betrachten wir die jeweiligen     Abschnitte meditierend und immer wieder über den Tag hin. Bewegen wir diese Worte in unserem Inneren.

(Empfehlung: Beten wir an einem Rosenkranz oder an einer Gebetsschnur (Chotki / Komboskini))

 

 

Herr Jesus,lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn Davids, lehre uns beten

oder

Jesus, Sohn des Vaters, lehre uns beten im Heiligen Geist

(oder auch alles jeweils 10 Mal nacheinander)

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Aus der Einführung ins Vater Unser Seminar

 

… Beten ist für viele Menschen heute schwierig geworden. Wie geht das? – Beten? Wie können wir beten? Zwar haben die Meisten noch das Gebet Jesu, das Vaterunser, irgendwann gelernt. Aber wissen wir, was wir da sagen? (…) Und dann kommt als nächste die Frage: Meinen wir es wirklich ernst, was wir in diesem Gebet zu Gott sagen? (…)

Jesus wollte uns nicht ein Gebet geben, damit wir einen schönen Text zum Beten haben. Jesus wollte mehr. Er hat selber ganz aus dem Willen und der Nähe dieses Gottes, den er Abba, Vater, nannte, gelebt. (…) Jesus wollte dieses Glück mit allen Menschen teilen. (…) Er wollte sie einführen in ein befreites und befreiendes Menschsein, in einen neuen, versöhnten Lebensstil (…)

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