Danke Jesus

GOTT suchen… GOTT ersehenen…

Oh ja mein Herr, wie verzweifelt bin ich durchs Dunkel gegangen… durch die Wüste…. nicht mehr diese brennende Sehnsucht in mir.

Der Sonntagsgottesdienst – nicht Sehnsucht, Quelle und Mittelpunkt…eine eher lästige Pflicht. Aber doch noch ein Stück Treue, den Bund, den Du geschlossen hat mit mir ist stärker als alles andere.

Liebe ist eben mehr entscheidung und nicht wirklich immer himmelhochjauchzend.

Und nun?

Das, was immer gesagt wird in  der Theorie, dass das Wort Gottes verändert… ich spüre, wie es beginnt, mich zu wärmen.

Waren es die (gefühlten) 30 Lesungen? Oder das besondere in Niederaltaich, oder aber meine verzweifelte Suche?

Ich wollte Dich in meinem Leben haben, DU hast mir gefehlt…

Vielleicht war es hardcore Beziehungspflege in Niederaltaich…

Aber letztendlich ist es Gnade.

Ich danke Dir,ich komme wieder zu Kräften….

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Tagesimpuls Opus Dei

 

Von der Opus Dei homepage

10.01.2014

 

“Iesus Christus, perfectus Deus, perfectus Homo” – Jesus Christus, vollkommener Gott und vollkommener Mensch. Unter den Christen in der Nachfolge des Herrn gibt es viele, die von seiner Göttlichkeit ehrfurchtsvoll ergriffen sind, aber seine Menschlichkeit vergessen. Sie bemühen sich nicht um die menschlich-natürlichen Tugenden. Deshalb scheitern sie – trotz des ganzen Aufwands an äußeren Frömmigkeitsformen -, wenn es darum geht, die übernatürlichen Tugenden zu leben. (Die Spur des Sämanns 652)

 

 

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Josefmaria Escrivá – Nachtrag zum 10.Jahrestag der Heiligsprechung

Gestern war der 10. Jahrestag der Heiligsprechung des Gründers von Opus Dei.

Der Hl. Josefmaria ist einer meiner Lieblingsheiligen.

Ist doch neben der Eucharistieverehrung die Heiligung des Alltags ein wesentlicher, wenn nicht gar DER wesentliche Bestandteil der Spiritualität.

Wenn man “Opus Dei”hört mögen da im Hinterkopf noch manchmal irgendwelche dubiosen und seltsamen Gedanken sein, wer sich aber mit der Spiritualität auseinandersetzt wird vielleicht merken, wie “modern” dieser Weg ist.

Ja, in manchen Punkten erinnert er mich sogar an den Weg der Therese von Lisieux. Denn es geht um die kleinen Dinge im Alltag.

Die Berufung zur Heiligung des Alltags und der Arbeit, auf der Grundlage des Gebetes.

Hier muss ich spontan an das Ora und Labora denken.

Die Regel des Heiligen Benedikt von Nursia ist alt, hat sich bewährt und ist heute so aktuell wie eh und je. Der kleine Weg der Heiligen Therese ist ein Weg, der die Heilige selber zur Kirchenlehrerin erhoben hat.

Das was mir an Josefmaria so sehr gefällt, ist, dass ich all das, was meine eigene Spiritualität ausmacht, dass ich dort viele ganz praktische Beispiele bekomme, in einer relativ einfachen und modernen Sprache.

So kann mir die Lektüre von Josefmaria auch helfen, den benediktinischen Weg im Alltag konkret werden zu lassen.

Einen guten Artikel über den Heiligen erschien gestern auf kath.net

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Der Heilige Johannes Maria Vianney – eine hohe Messlatte für mich als Mutter

Heute ist auf der fb Site folgendes Zitat vom Heiligen Johannes Maria Vianney:

Der liebe Gott ist ebenso bereit, uns zu verzeihen, wenn wir ihn darum bitten, wie eine Mutter bereit ist, ihr Kind aus dem Feuer zu ziehen. 

“Ich habe so viel Böses getan, dass mir Gott nicht mehr verzeihen kann”. Meine Kinder, das ist eine große Gotteslästerung. 
Hier wird der göttlichen Barmherzigkeit eine Grenze gesetzt, und sie ist doch grenzenlos und unendlich. D
er liebe Gott verzeiht, wenn ihr aufrichtig beichtet, es von Herzen bereut und den Vorsatz habt, es nicht wieder zu tun. 

Unsere Fehler sind Sandkörner im Vergleich zu dem mächtigen Berg der göttlichen Barmherzigkeit. 

Leichter ist es, in den Himmel zu kommen als in die Hölle, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.

 

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Also, mal ganz ehrlich…. Klar verzeihe ich meinen Kindern. Aber wenn ich das dann in einem Atemzug mit der Barmherzigkeit Gottes lese, dann muss und darf ich für mich immer wieder neu prüfen, wie groß denn meine mütterliche Barmherzigkeit ist. Sicher bin ich genauso arm vor Gott. Und nur durch seine Barmherzigkeit kann auch ich Barmherzig sein. Aber, und dann kommt das große “Aber”. Wie sehr mühe ich mich darum, mich fest zu machen am Herrn. Oder wie oft geht mir einfach mal der Gaul durch, reisst mir der Geduldsfaden, und aus ist es mit der Barmherzigkeit.

Daher heute mein Vorsatz, da ein bisserl an mir zu arbeiten.

 

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Müttertagebuch – welcome back im Alltag

Der Alltag hat uns wieder.

Nachdem wir wirklich chilligen Ferienwochen verbracht haben seit gestern also wieder “Tagesgeschäft”.

Ich frage mich wirklich, was das mit einem so macht…

Ich hatte in den Ferien weit weniger ausgekippte Milch und Gestreite am Frühstückstisch, als in den zwei Tagen jetzt.

Und wir haben wirklich viel Zeit. Meinereiner steht um 5:00 mit meinem Mann auf, die kids um kurz vor 6. Dann haben sie zwischen 1 – 1 1/2 Stunden Zeit. Also kann man ja nicht behaupten, dass es an der Hetze liegt.

Macht dieser blöde Wecker wirklich einen so großen Unterschied?

Dieser Druck im Hinterkopf?

Wir hatten in den Ferien auch einige Termine.

Ist es vielleicht die Uhrzeit? Andererseits gehen wir ja alle auch wesentlich früher ins Bett…

Ich bin etwas ratlos…

 

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Der Herr ist heute erschienen – Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen orthodoxen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Weihnachtsfest. Beten wir in der Osternacht: “Der ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden”, so können wir heute sagen: ” Der Herr ist geboren und wahrhaft erschienen”

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Wir glauben (Ich glaube) an den einen Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,

die sichtbare und die unsichtbare Welt.

 

Und an den einen Herrn Jesus Christus,

Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:

Gott von Gott, Licht von Licht,

wahrer Gott vom wahren Gott,

gezeugt, nicht geschaffen,

eines Wesens mit dem Vater;

durch ihn ist alles geschaffen.

Für uns Menschen und zu unserem Heil

ist er vom Himmel gekommen,

hat Fleisch angenommen

durch den Heiligen Geist

von der Jungfrau Maria

und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,

hat gelitten und ist begraben worden,

ist am dritten Tag auferstanden

nach der Schrift

und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters

und wird wiederkommen in Herrlichkeit,

zu richten die Lebenden und die Toten;

seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

 

Wir glauben an den Heiligen Geist,

der Herr ist und uns lebendig macht,

der aus dem Vater [und dem Sohn] hervorgeht,

der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,

der gesprochen hat durch die Propheten.

Und an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Wir erwarten die Auferstehung der Toten

und das Leben der kommenden Welt.

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Müttertagebuch – Weihnachtswahnsinn

In einem Lied von DanielKallauch heisst es: “Der Adventskranz… bringt uns Adventskranz, die Adventskranzkerze erzählt-Jesus ist das Licht der Welt.

So weit, so heilig, soooooo gut.

Ich versuche ja wirklich, jeden Tag den Adventskranz anzuzünden, aber sowohl das Anzünden, als auch das Auspusten hat immer Streit zur Folge – Wer, wann, wieso und überhaupt warum?

Und eigentlich ist alles gut – Solange nur die Kerze brennt und nicht der ganze Adventskranz…

Heute Rorategottesdienst. Mit den beiden großen und anschliessend Beichte.

“Müssen wir denn beichten?

“Ich hab doch nichts getan seit letzem mal ” (vor, keine Ahnung? 3 Monaten!!!- Halloooo? Schon mal nen Beichtspiegel angeguckt????)

 

Andere Mütter sind ja der Meinung, dass die Kinder nicht beichten gehen müssen und wenn, dann freiwillig.

Aber keine Ahnung, sie müssen ja auch Hausaufgaben machen und Vokabeln lernen.

Ich bin ja als Mutter dafür da, um für sie zu sorgen, und ich habe versprochen, bei der Taufe und Hochzeit, sie im Glauben zu erziehen… Naja, anderer Planet irgendwie. Also ich. Komme mir vor wie ein MArsmensch oder ein Relikt aus vergangenen Zeiten….

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Müttertagebuch – die erste

Meine Tage mit 4 Kindern waren bisher alle irgendwie suboptimal.

Da gabs die Vorstellung von Struktur, von Liebe, Sicherheit, Ritualen und Geborgenheit.

Klingt wunderbar, die Realität sieht leider anders aus.

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Morgens klingelt der Wecker um 5:05. Zeit zum Aufstehn… Kaffe,Kippchen und dann Laudes. Eigentlich ein wichtiger Ankerpunkt im Tag. Zu 80% hatte das in den letzten beiden Monaten nicht funktioniert… -> das Bett war einfach soooo schön. Und es ist halt anders als im Kloster : Da gehen alle hin, da lässt sich die Morgenhore auch nicht verschieben.

Zu Hause, da drehe ich mich mit einem frommen: “Ich bet die Laudes dann halt später” im Bett um… (Selbstverständlich bete ich das dann auch nicht später, weil… Jesus ist ja nicht derjenige, der seine Termine einfordert, und es ist ja auch niemand da, der da mitbetet, in Gemeinschaft ist alles irgendwie einfacher)

Dann die Kinder wecken. Vorsätzlich mit Liebe. Aber schon beim ersten Theater über, zieh ich mich an oder nicht. Und überhaupt: Was ziehe ich an? – Ach, schmeissen wir halt mal den halben Kleiderschrank auf den Boden – da hat sich die Liebe schon verwandelt in “ich muss mich zusammennehmen *grrrrr*”

Und dann am Frühstückstisch (mit mindestens 10 Minuten Verspätung) – Stress. Essen – bitte, Michelle, mach hin, Dein Bruder muss zur Schule… “Mama, ich muss aufs Klo”, “Ich kann die Schuhe nicht anziehen”. Und wenn dann noch die Smacks auf den Boden kippen ist Ende. Mutter motzt zum ersten Mal.

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Ich: “Kinder so, geht das nicht, kann da mal jemand ein Zewa holen, oder steht Depp auf meiner stirn. Wer auskippt kann wenigstens die Zewas holen. -Philipp, kannst Du bitte oben Dein Fenster zu machen…. Phiiiiiilippppp. Jetzt. Spielen ist später, Jackie, mach die Tür zu, wir heizen”

Luft holen. Denkste.

“Hört Ihr auf, Euch zu streiten?” – “Hallo…Ruhe jetzt, Michelle, jetzt iss endlich, Jackie, da liegt scho wieder alles aufm Boden, bitte heb as mal auf. Was Ihr nicht aufhebt schmeiss ich weg. ”

Jackie: “Immer ich, menno – brüll und fauch”

Philipp: “Ich mach doch auch – Rippenstoß”

Und dann geht das Theater los.

Ich: “Leute, Ihr habt noch 10 Minuten, Michelli, essen, Du Trödellise”

Michelli heult: “Ich bin keine Trödellise und Du bist eine blöde Mama”.

“Wo sind Eure Schultaschen? Hab ich nicht gesagt, Ihr sollt sie abends richten?”

“Mama, ich find meine Busfahrkarte nicht, wir müssen und beeilen, ich komm zu spät”

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Okay, Timeout. Morgengebet. Das ist den Kids wichtig, ohne geht der Große nicht ausm Haus.

Wir zünden die Kerzen an. Beginnen… “Ordentlich beten”… “Aber der hat…” – “nein die hat”…

- “So nicht, wir beten, wir streiten nicht, okay? Also weiter”

Fürbitten: “Warum hat die die größte Kerze?” , “Mama, ich komm zu spät”….

Dann Segen – “Ich puste die Kerze aus” – “Nein ich”.

“Einer pustet die Große aus, die kleine macht die Mama” -Gerangel.

Puhhhh, erstes Kind aus dem Haus.

 

Soooo, die Mama raucht jetzt eine, dann machen wir weiter… -Pause – denkste, Gebrülle von drinnen…

“Hallo? Jetzt wird nicht gestritten, Michelli, iss bitte auf, und Ihr, habt Ihr schon Zähne geputzt?”

Ja, so geht das dann noch 30 Minuten mit Schuhe, anzieh und wer sitzt vorne und wer trägt den Rucksack Diskussionen.

- 8:00 Kinder im Kindergarten. Laut Plan nun Arbeitszeit. Hach, nein, erst mal Pause, Kraft schöpfen….

 

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———> Fortsetzung folgt

 

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Der Schuh passt nicht

… da war doch die Sache mit der Kommuniongruppe. Was habe ich mich zerfleischt, gehasst und mit mir gerungen. Mit meinem Gott, mit meiner Kirche. Habe gedacht, mein Glaube passt nicht, ist nicht gemeindetauglich und alles mögliche.

Warum? Weil eine Mama definitiv NICHT mit mir Kommunionmamma machen wollte.

Und jetzt? Jetzt erfahre ich, dass alle zwei Kommunonmamas alleine machen, was sonst unüblich ist.

Vielleicht, so habe ich mir überlegt, liegt es gar nicht an mir. Vielleicht sind andere doch nicht so teamfähig. Ich kenne meine Defizite sehr, sehr gut und daher würde ich das nicht alleine machen wollen, was ich auch so gesagt habe.

Aber vielleicht sehen andere mein katholisch sein eher als schwäche, als bedrohung. Vielleicht liegt es ja nicht an mir, dass ich dumm und in der Kirche falsch bin…

Vielleicht…

 

- ein sehr entlastendes vielleicht… eines, das einen ganz grossen Brocken von meinen Schultern und vor allem meinem Herzen nimmt…

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Be-Ruf-Ung

 
wastun2Beruf – Ruf – Berufung

 

Was ist das eigentlich? Was heisst das? Wie finde ich meine Berufung?

Ist Beruf = Berufung?

Erst einmal, in meiner Situation ist Berufung etwas passives… man “wird” berufen.

Aber wer ruft?

Und wie höre ich den Ruf?

Wie erkenne ich meine Berufung?

 

Berufung muss reifen, wachsen und vor allem erbeten werden.

Aber auch beantwortet.

Schwieriges Thema.

 

Ehefrau und Mutter, das sind sicher meine ersten Berufungen.

Was aber mache ich, wenn ein Beruf nicht ausfüllt?

Ist er dann noch Berufung?

 

Oder liegt der Unterschied zwischen Beruf und Berufung im “fiat”. Also nicht das, was ich gerade will, sondern den Willen Gottes hören und befolgen?

Also hat Berufung auch etwas mit Gehorsam zu tun.

Und dann sind wir beim nächsten Wort.

Gehorsam – Hören – Gehören….

Dazu demnächst mehr ;-)

 

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