Der Herr ist heute erschienen – Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen orthodoxen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Weihnachtsfest. Beten wir in der Osternacht: “Der ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden”, so können wir heute sagen: ” Der Herr ist geboren und wahrhaft erschienen”

Iconnativity

Wir glauben (Ich glaube) an den einen Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,

die sichtbare und die unsichtbare Welt.

 

Und an den einen Herrn Jesus Christus,

Gottes eingeborenen Sohn,

aus dem Vater geboren vor aller Zeit:

Gott von Gott, Licht von Licht,

wahrer Gott vom wahren Gott,

gezeugt, nicht geschaffen,

eines Wesens mit dem Vater;

durch ihn ist alles geschaffen.

Für uns Menschen und zu unserem Heil

ist er vom Himmel gekommen,

hat Fleisch angenommen

durch den Heiligen Geist

von der Jungfrau Maria

und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,

hat gelitten und ist begraben worden,

ist am dritten Tag auferstanden

nach der Schrift

und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters

und wird wiederkommen in Herrlichkeit,

zu richten die Lebenden und die Toten;

seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

 

Wir glauben an den Heiligen Geist,

der Herr ist und uns lebendig macht,

der aus dem Vater [und dem Sohn] hervorgeht,

der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,

der gesprochen hat durch die Propheten.

Und an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Wir erwarten die Auferstehung der Toten

und das Leben der kommenden Welt.

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Meine Anleitung

hier abgelegt, dass ich sie nicht immer suchen muss

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Mal wieder – das rechte Maß (vgl. Johannes Cassian)

Gedanken zum Buch:

Frei werden – Der geistliche Weg des Johannes Cassian

…S.37… “Indem ich ausspreche, was in mir tobt, kann ich eine Klärung finden, Dazu ist das andere Heilmittel nötig.: Ich kann versuchen, die Situation so weit zu klären, dass ich das nächste Mal ruhiger reagiere. Denn die größte Falle ist ja, immer wieder wegen desselben Wortes in Zorn zu geraten, immer wieder mutlos und träge zu werden.”

Weiter oben steht ein Zitat eines Wüstenvaters: ”Ich habe mich nie zur Ruhe gelegt, so lange ich gegen einen etwas hatte. Ich liess aber auch keinen zur ruhe gehen, der etwas gegen mich hatte – soweit ich das vermochte” (M30)

Beides sehr ermutigend für mich. Nach jahrelanger Therapie, in der “Beziehung klären” das A & O war, da hatte ich die letzten Jahre mehr und mehr den Anspruch, Dinge auszuhalten, runterzuschlucken, um ja nicht unchristlich zu urteilen. Ja nicht zu sehr psychologisieren :-)

Wie immer macht es die Ausgewogenheit. Aber es ist dennoch gut zu lesen, dass das durchaus auch innerhalb christlicher Spiritualität Raum haben darf. Dass  ein “sich auseinandersetzen” sein darf.

Ich bin da schon von einer Gemeinschaft stark geprägt, in der viel über Vergebung geht. Vergebung ist wichtig, aber, wie johannes Cassian sagt, so wie ich kann.Mich nicht überfordern. Mich auch nicht zu unterfordern. Darin liegt die Herausforderung….

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