65q-gott-liebt-mich-vollkommen-und-bedingungsl

Wie ist die Liebe Gottes erfahrbar…

…habe ich mich gefragt…

Zwischen wissen und glauben ist der bekannte Unterschied, aber auch zwischen glauben und spüren….

Gott liebt dich3
…weiterlesen…

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Links und likes zur Mediendikussion

  • Klar, da tobt die Menge! auf kath.net
    Super Beitrag :-) – und das noch von einer Frau… Das Problem an solchen Beiträgen ist meistens nur, dass sie niemand hören WILL – was mich schon sehr verwundert… Lieber geballter Mist als Erlösung?????….

wird erweitert

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“Homo Ehe” -über Freiheit, Toleranz und Liebe und eine frohe Botschaft

Ich beziehe mich auf einen Artikel bei kath net zum Thema Homo Ehe.

Es wurde viel in diversen Blogs darüber geschrieben. Aber bekanntlich ist eine “Analyse” oder ein “fachliches, sachliches Statement” ja nicht gerade meine Stärke und Ausrichtung des Blogs.

Ich beziehe mich insbesondere auf folgende Aussage:

…christliche Werte vertrat und sich gegen die “Homo”-Ehe aussprach.

Nun, hier ist für mich schon die Frage, wie das in aller Welt eine solche “Empörungswelle” schlagen kann….

Soweit ich das überblicke – man berichtige mich, wenn ich nicht alles gelesen und etwas verpeilt habe – geht es ja “nur” um eine Aussage zum Thema aus christlicher Sicht.
Da geht es nicht um “Bewertung” oder “Ablehnung” von Menschen im Allgemeinen.
Wo also liegt das Problem?

Dass die katholische Kirche den Standpunkt vertritt, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht in der christlichen Schöpfungsordnung vorgesehen sind?

Das ist ja durchaus ein Standpunkt, den auch “Nicht Katholiken” respektieren sollte.Kein Mensch zwingt diesen Standpunkt jemand auf. Aber in einem Land, in denen die Meinungsfreiheit gilt und Menschen über die Kirche herfallen können, da sollte es auch gestattet sein, sich zur Kirche zu bekennen…. – und damit letztendlich zu dem dreifaltigen Gott

Sind wir wirklich schon soweit, dass ich das nicht mehr darf?

Mein allerallerbester Freund, den ich seit jahren über alles (freundschaftlich) liebe ist schwul und seit 3 Jahren “offiziell verpartnert”.
Er weiss, dass ich – wenn man es so sagen möchte: “Gegen die Homoehe” bin. Ja, ich nenne das ja nicht mal Ehe….
Er weiss aber, dass ich IHN als Mensch von Herzen liebe.
Es ist nicht MEINE Entscheidung, wie ER lebt. Dazu hat Gott uns die Freiheit geschenkt.

Aber ich kann doch auch christliche Werte vertreten, mögen sie auch entgegen der öffentlichen Meinung stehen und sogar entschieden gegen das Lebensmodell meines besten Freundes und trotzdem den Menschen lieben.

Gott mag die Sünde nicht

- aber er LIEBT den Sünder

Was in aller Welt ist an dieser Einstellung so “falsch”… So falsch, dass es jemanden den Dozentenjob kosten kann?

Sind wir wirklich in einer Zeit des “modernen Martyriums”???

Wo bleibt denn von anderer Seite die so vehement eingeforderte Toleranz?

Gilt die Toleranz denn für alles, nur nicht fürs “katholisch” sein?

Wir treiben unsere Kinder ab, reden über Sterbehilfe – und all das soll toleriert werden???
Aber wehe, jemand schweigt darüber nicht – da hat die Toleranz dann doch ein Ende…

seeehr merkwürdig”

Und: ich bekenne mich zur katholischen Kirche, bin absolut pro life, usw. Aber bei allem dürfen wir doch nie vergessen, dass es unser Auftrag ist die Wahrheit zu verkünden, aber dass diese Wahrheit eine

FROHBOTSCHAFT

ist…

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Von Skills Koffer zu Katholischem Schatzkästchen….

Schon lange habe ich das irgendwie auf dem Zettel einen Artikel zu dem Thema zu schreiben und es irgendwie immer wieder “geschoben”.

Ein lieber FB Freund hat ein Kommentar an seine Pinnwand geopstet:

“Wenn die Menschen wüssten wie schön eine eucharistische Anbetung ist würden Sie nie mehr Yoga machen, verrückte Figuren beim Tai Chi üben oder im Schneidersitz Zen-Meditationen praktizieren. Leider hat mir es auch niemand gesagt als ich früher all den Mist gemacht habe.”

Ja, das ist einfach DIE Gelegenheit, etwas darüber zu schreiben.

Ich habe jahrelang DBT gemacht, gepflegt, gefördert, mit weiter entwickelt und weiterempfohlen.

Als ich das Borderline-Netzwerk e.V. gegründet habe entstand dies aus der Idee, virtuelle “Skills Gruppen” anzubieten, da es zu der Zeit kaum lokale Angebote gab.

Ich habe mehr als 15 Jahre Therapieerfahrung und in dem zusammenhang von Muskelrelaxion über “innerer sicherer Ort” und irgendwelchen anderen Verrenkungen so ziemlich alles gemacht.

Selbstwert bekommen, und im gleichen Atemzug immer zu hören “man müsse an sich arbeiten” – schon logisch oder?

Ich bin gut, so wie ich bin,und drum muss ich auch immer was ändern….

Ich bin meine innere Mitte suchen gegangen, bin zurück in irgendwelche Traumatas und habe mir ausserhalb des Körpers bei sonst was zugeschaut….

Ja, und da erzähle mir einer ich sei verrückt, wenn Gott mir antwortet, oder der Hl. Geist was zeigt. Wow, da hab ich in der “anerkannten und von der krankenkasse bezahlten” Therapie schon wesentlich abgefahrenere Dinge erlebt……

In der Therapie gab es einen sogenannten “Skills Koffer” (Skills=Fertigkeiten), die in bestimmten Situationen helfen sollte.

Von Igelball über Amoniak zu “Gefühlsprotokoll” und was weiss ich für ein schnickschnack war da alles mit dabei.

Atemübungen und irgendwelche imaginäen “was weiss ich wer”.

Wie gut bin ich doch jetzt dran.

Ich muss mich nicht mehr erlösen. Ich muss meine innere Mitte nicht suchen, muss mich nicht verbiegen und bekäpfen.

Klar, Nachfolge ist auch nicht unbedingt ein Spaziergang, aber ich muss das ja nicht aus mir alleine heraus tun.Oder mit irgendwelchen Energien und “Techniken” was “erreichen” oder schlimmer noch “verdienen”.

Auch “Kontrolle behalten” muss ich nicht mehr….

Und mein alter Skills Koffer kann getrost verschwinden, denn wenn dort Dinge von kurzem Nutzen und “von dieser” Welt ware… Gegenstände, Techniken, usw. dann mache ich nun mein “Katholisches Schatzkästchen auf”.

Und das ist, als würden neben alten Steinen funkelnde Edelsteine liegen.

Am hellsten leuchten die Sakramente, das Wort Gottes. Ich finde dort den Rosenkranz, Weihwasser, Heilige, Ablässe und noch vieles, vieles mehr. Und wenn es mal heftig wird, dann gibt es da ja immer noch die “Waffenrüstung” :-)

Das nenne ich wahrlich eine “Hausapotheke”.

Und helfen tuts auch, und kosten tuts nichts :-)

Angesichts dieser Tatsachen ist es sehr unverständlich, dass die menschen Unsummen für Reiki, Qui Gong, Zen und sonst irgendwas ausgeben und unsere Kirchen so leer sind…..

 

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Gehorsam nicken – und nichts denken? -Oder steckt doch mehr dahinter…

Diese ganzen Diskussionen in den Medien über Kirche, Pille, Homo Ehe, Sexismus… nicht zu Vergessen den Missbrauchsskandal….

Meine Güte, in unserer schnellebigen Zeit da kommt wirklich einiges zusammen…

Ich habe bisher bewusst in meinem blog auf  Artikel zu solchen Themen verzichtet, da es eher um “Gaubenserfahrung” geht.

Ich habe nicht studiert, kann nicht wirklich Argumente bringen – es fehlt das Wissen, es fehlt das Vokabular.

Und doch schreibe ich jetzt etwas dazu.

Warum? Weil es mich hier berührt. Ganz nah. Selbst in unser kleines Dorf dringen die Medien? Und “man” -also “meinereiner fundi katholik” wird schon mal drauf angesprochen… weil ich ja soooooo katholisch bin (auch nicht schlecht, gibt schlimmere Komplimente *g*)…. was denn, wie kann ich noch zu DER Kirche halten… und überhaupt und sowieso. Ja, sogar bis in meine Familie ist dieses Thema schon gedrungen.

Für meinen Mann bin ich ja irgendwie schon anders katholisch, also nicht so katholisch wie 95% von der Bevölkerung… Aha….

1. dieses Urteil würdeich mir eher nicht erlauben

2. was ist denn “normal” katholisch?

Sicher, ich bin unnormal, weil ich den Papst mag. Und irgendwie glaube ich ja auch an die Realpräsenz. Und um das Fass zum Überlaufen zu bringen empfange ich die Eucharistie mit dem Mund – KNIEND ! (schreiendweglauf)

Das ist doch wirklich nicht normal, oder?

Und jetzt kommts – verhüten tu ich weder mit Pille, noch per OP… und das bei 4 Kinder…

ich bin nicht nur nicht normal, ich bin unverantwortlich, ich weiss schon. Und dumm auch, weil ich mich dran halt. Und selber schuld sowieso…..

Wie bitte kann ich denn sowas glauben, dass da richtig ist? Warum sind in meinem Vokabular Wörter wie: Demut, Gehorsam und sowas noch vorhanden ? Und was in aller Welt meine ich mit Nachfolge.

Letztens sagt mein Mann, ich solle aufpassen. Ich hatte irgendwie was erzählt (….) “Und irgendwie hat Gott gesagt”…

AHHHHHHHH, Stop Schild!!! Wie, was, wo – wer hat was gesagt…. ES LEBT – HILFE

Spätestens jetzt bin ich reif für die Klapse…. Im Ernst, mein Mann meinte, ich müsse aufpassen… Öhmmm…

Okay, weit vom Thema weg – wieder zurück auf Angang:

Ich wage zu behaupten, dass ich nicht ein “Dummnicker” bin (wobei das vielleicht nicht mal das Schlechteste ist). Ich denke durchaus nach, höre bei der Predigt zu, lese Bibel und auch diverse Literatur. Ich denke also nach,prüfe, hinterfrage.

Und – man mag es kaum glauben: Ich liebe meine Kirche immer noch.

Trotz und wegen allem.

Auf den Punkt gebracht:

Für mich gelten diese Argumente schon alle irgendwie aus der jeweiligen Position, und ich kann verstehen wie es zu solchen Meinungen kommt. ABER -ich bin nicht der Typ für Gegenargumente. Idealerweise sollte ich durch mein Leben Zeugnis geben, was wegs meiner ureigensten Sündhaftigkeit eben auch nicht immer klappt, ich bemühe mich… Aber wenn ich schon nicht immer durch mein Leben Zeugnis gebe, so kann ich es doch durch das, was ich erfahren habe.

Und bei all den Diskussionen in den letzten Wochen. Gegen Erfahrungen kann niemand was sagen. Ich kann zwar bis zu einem gewissen Grad argumentieren. Und Glaube und Vernunft passt zusammen, wie unser Papst so wunderbar erläutert. ABER – Glaube ist in erster Linie eine Begegnung mit dem lebendigen Gott für mich.

Und letztendlich kann ich nur einladen, diesem Gott zu begegnen. Mit Argumenten kommt man ab einem gewissen Punkt wohl eher nicht mehr weiter…..

Das ist wichtig und richtig, aber wir dürfen das Wesentliche nicht vergessen scheint mir irgendwie….

 

 

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