“Mein” Heiliger Vater

… warum weinst Du?

das wurde ich oft gefragt in den letzten zwei Wochen.

Die Tränen, die auf soviel Unverständnis gestossen sind, die fliessen reichlich, seit der Heilige Vater auf sein Amt verzichtet hat.

Sie wurden nicht verstanden, sie wurden belächelt – und das darf ich nicht vergessen- sie wurden auch zusammen geweint. Mit meinem lieben Bruder J. gleich nach der Bekanntgabe in der Kapelle in Niederaltaich. Mit vielen, vielen Freunden auf fb. -Ich danke Euch von Herzen…

Warum aber weine ich?

Ich weine, weil “mein” Heiliger Vater” geht.Ich habe Verständnis und Respekt für diesen Schritt. Ich weiss, er ist nicht tot. Und doch ist es ein Einschnitt in meinem Leben….

Warum?

Das ist nicht so einfach, es gibt viele Gründe. Verständliche und weniger verständliche. Gesunde und vielleicht nicht ganz so gesunde. Das mag sein. Aber es sind meine Gefühle dazu…

JPII

Als JPII starb, da war ich der Kirche sehr fern. Doch das war nicht immer so. Ich bin sehr katholisch aufgewachsen, mit einer grossen Liebe zu JPII. Schon in Teenagerjahren habe ich den KKK gelesen und die Enzykliken von JPII. Daher hat mich sein Sterben und sein Tod, trotz der Kirchenferne sehr berührt. Der Papst meiner Kindheit und Jugend war tot. Der lächende Papst. Der charistamtische papst. Der Jahrtausendpapst. Mein Papst. Ich dachte, es kann keinen besseren geben. Nie werde ich einen Papst so sehr lieben wie ihn. Bis vor ca. 5 Jahren hing sein Bild auch immer über dem  von BXVI. Dann war es umgekehrt. Als er Selig gesprochen wurde habe ich das Bild wieder drüber gehängt. Heute hängen meine beiden Päpste an verschiedenen Stellen, denn so unterschiedlich sie waren und sind, so unterschiedlich ist auch die Bedeutung für mein Leben.

Ratzinger? – Ich glaub ich trete aus

Das, genau das war meine erste Reaktion. Ich muss gestehen – aus den Medien geformt und nicht aufgrund eigener Recherchen. Ich hörte Panzerkardinal – ich glaubte es. Meine schmalen Versuche, eines seiner Bücher zu lesen scheiterte an dem hohen Niveau derselben. Und – immer noch sehr kirchenfremd -konnte ich auch einfach recht wenig mit seiner Theologie anfangen.

Die Umkehr

Die Umkehr, wieder zurück zum katholischen Glauben, heim in den Schoß der Mutter Kirche hat mich geprägt. Kritisch, immer mit dem Katechismus in der Hand habe ich die Lehre der Kirche in Exerzitien gesagt bekommen und penibel überprüft und hinterfragt. Allein durch die Gnade Gottes habe ich heimgefunden, weil ER sich an mich gezogen hat.

Doch der Verstandesmensch blieb. Trotz allem Heiligen Geist habe ich immer alles hinterfragen wollen und wissen wollen, verstehen wollen. Und welch ein Segen: Es saß da einer auf dem Stuhl Petri, der wohl ohne Übertreibung der brillianteste Theologe unserer Zeit ist. Oft mühsam und mit vielen Lexika bewaffnet machte ich mich auf die Suche. Auf die Suche nach Glaube, Wahrheit und Lehre.

Ich bin nicht studiert oder so. Aber mit meinem begrenzten Verstand, da war alles sehr schlüssig. Und ich erkannte: Diesem Hirten, diesem Heiligen Vater kannst Du vertrauen. Aus seiner Theologie spricht nicht nur eine unheimliche Weisheit, ein scharfer Verstand, sondern eine grosse Demut und Liebe zu Christus und seiner Kirche.

Das Schlüsselerlebnis

…war sicher die Annullierung meiner ersten Ehe. Nicht hier über die Bistümer, sondernüber Rom. “Zugunsten des Glaubens”.

Sicher nimmt der Papst die Emfehlungen der Komission an, aber JA sagen und aufheben muss er die Ehe. “Für nichtig” erklären. Gemäß der Schrift: “Was Du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, was Du auf Erden lösen wirst, wird im Himmel gelöst sein.” Es ist eine “Auflösung durch Gnade”- nicht durch Rechtssprechung.

Und aus dieser Gnade lebe ich. Aus dieser Gnade zieht meine Ehe bis heute Kraft. Denn es war der Moment, in dem Gott durch den Heiligen Geist durch den Papst zu mir gesagt hat:

“Ja, ich schenke Dir die Freiheit. Und ich sage JA zu dieser Ehe mit Deinem Mann. Diese Ehe wird die sein, die ich für DICH möchte, und mein Segen liegt auf diesem Ehebund”

Der geistliche Vater

In den letzten Jahren habe ich mich immer tiefer mit den Schriften und Büchern des Heiligen Vaters beschäftigt. Sie haben mich geprägt und geformt. Und wenn ich sage, “ich bin papsttreu”, wenn ich zu manchen Dingen die so diskutiert werden sage: “Der heilige Vater wird schon wissen was er tut”. Dann ist das kein “Abnicken”, sondern eine Sicherheit in mir gewesen, dass ich diesem Heiligen Vater vertrauen kann.

Er war auch mein Rückhalt, wenn es die deutschen Bischöfe einmal wieder, naja… Wie auch immer. Ich war sicher in meiner Kirche. Wusste ich doch, dass ich dort in Rom einen Vater habe, dem ich folgen kann. Und dass es die Worte eben dieses vaters sind, die für mich ausschlaggebend sind. Und nicht die, die hier in diesen Landen oft verbreitet werden.

Freiburg

Der papst in Deutschland.

Aber es war viel mehr. Es war eine Begegnung mitten ins Herz. Als er im Papamobil vorbei gefahren ist. Als er den Segen gespendet hat, als er in die Menge geblickt hat… Das ist, wie manche sagen, siefühlen sich von seinen Worten so persönlich angesprochen.

ich habe mich da “angeschaut” gefühlt. Und es waren diese Augen, dieser liebevolle Blick. Da wurde es wahr. Ich hatte wirklich das Gefühl, das ist der Diener des Herrn, des es sind nicht seine Augen, die mich anblicken- er stellt seine Augen dem Herrn zur Verfügung. Es ist der Herr selber, der mich anschaut.

Selten habe ich mich so geliebt gefühlt, wie in diesen Sekunden,die ich für immer in meinem Herzen bewahren werde.

Der Fels

Das war er fürmich. In meinem ganz persönlichen instabilen Leben gibt es zwei Anker. Meinen Mann, die Familie und den Papst. Das waren die festen “Größen” in meinem Leben.

Sicher, ich solle nicht auf Menschen bauen, sondern allein auf den Herrn.

Das wäre toll, doch das kriege ich nicht hin. Nicht ausschliesslich. Das ist fact. Punkt.

Und nun, nun wankt dieser Fels – und wies im Leben so ist kommen ganz krasse Dinge in den letzten zwei Wochen auf mich zu – also für mich krasse Dinge – und meine ganze “stabilitas” scheint dahin….

Ich falle. Sicher, ich falle auf den Herrn – aber fallen ist einfach nicht schön.

Und ich mag keine Abschiede, keine Veränderungen,

Und schon gar keine Unsicherheiten.

Und davon gabs genug. Der Papst geht, die deutschen Bischöfe…, und meine geistliche Begleitung hier vor Ort….

*brrrrr* das wackelt alles…

 

Und darum weine ich

Trauer, Schmerz, Unsicherheit, Angst….

 

… Die wunderschöne Generalaudienz gestern, die vielen lieben Freunde…

Ja, und Jesus. Trotz allem hält er mich. Mein weltlicher Felsen wckelt ganz gewaltig.

Aber dieser Felsen steht auf gutem Grund.

Es ist erst mal leer, unsicher – aber der Grund bleibt.

ER, der Eckstein.

Und nun heisst es – wieder aufstehen, weitergehen…

Ich hätte nie geglaubt, nach JPII nochmals einen Papst lieben zu können.Und ich kann mir absolut nicht vorstellen, nach BXVI einen Papst so lieben zu können. Aber das muss ich auch nicht. Es wird anders. Aber es wird nicht unbedingt schlechter.

Und wenn ich lerne, das “anders” und die veränderung anzunehmen.

… dann weine ich vielleicht auch nicht mehr so viel.

Doch heute, hier und jetzt, da darf das Weinen sein.

 

Und wenn ich bete, dann darf ich wissen, dass ich mit der betenden Kirche, und mit “meinem” Heiligen Vater verbunden bin.

 

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Psalm in tiefster Verzweiflung

22.2.2013

Wie armselig bin ich vor dir

Mein herr und mein gott

DU sollst mein fels sein, meine sicherheit

Auf die ich baue und vertraue

Wie schwach ist mein glaube

Wie sehr bin ich doch an menschen gebunden

Mach mich doch frei mein gott

Der fels – petrus

Er wankt

Damit wankt mein gesamtes weltbild

Ich habe angst

Und doch verheisst du treue

Dass deine kirche nicht untergeht

Ach herr, warum nur ist mein glaube so schwach

Warum reicht mir dein wort nicht aus

Und dann, dann wird die ehe angezweifelt

Dieses allerletzte, was für mich noch sicherheit gibt auf dieser welt

Alles um mich herum scheint zu zerbrechen

Herr, stärke meinen glauben

Denn ich bin so schwach

Du sagst mir, dass du deinen bund geschlossen hast

Ich danke dir für deine verheissung

Könnt ich nur glauben wie abram es tat

Könnt ich nur mehr vertrauen

Du bist bei mir

Und doch fühl ich mich allein

Du bist treu

Und doch fühl ich mich unsicher

Ach herr, mein herr und mein gott

Mach mich wieder fest an dir

Dass ich nicht wanke, nicht zweifele nicht ringe.

Dass ich dich aus ganzem herzen preise

Gedenke des bundes

Gedenke der hilfe die du verheissen hast

Und lass mich nicht in der finsternis

Errette mich aus meiner dunkelheit

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Tagesimpuls? Tagesimpuls?

Herr mein Gott, zu Dir schreie ich

erhöre doch mein Flehen

Ich allein kann nichts

Meine Kraft ist zu Ende

Ach wär ich doch nie geboren

Des Alltags Last erdrückt mich

Doch Herr, wohin soll ich gehen?

Du allein hast Worte ewigen Lebens

Und scheint mit das Kreuz auch zu gross

Das Leben nicht mehr lebenswert

Du liebst mich und meinst es gut mit mir

Du hast Pläne des Heiles

Darauf bau ich

darauf vertrau ich

Dafür danke ich Dir

Du mein Herr und mein Gott

Soviel zum Thema Tagesimpuls.

Blöder Morgen heute, blöde Zeit, blöde Situation

Der Herr beschenkt mich so reich

und doch passt am Wesentlichen etwas nicht.

Was also kann ich tun?

Immer und immer wieder alles zu IHM bringen

Ich kann die Situation nicht ändern

Kann weder Gefühle backen noch Geld drucken

Ich kann nur das meine tun

und nicht einmal das gelingt im Moment

Ich kann nur wieder und wieder um Beistand flehen

Wie gut, dass ich nicht alleine bin……

Totz allem, und gerade weil.

CREDO

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statt Tagesimpuls: Standortbestimmung und Bestandsaufnahme

 

…immer mal wieder gut, immer mal wieder wichtig für mich.

Wenn ich jetzt also heute früh zusammenfassen sollte, was mir wichtig ist, was mich bewegt…

Ich bin Mutter. Zu allererst im Moment, das habe ich heute Nacht wieder sehr gespürt.

Und dann -Kind Gottes

genauer: im Geiste des Heiligen Benedikts.

Und meine allererste Aufgabe ist es nun, diese Spiritualität auf mein Mutter sein zu übertragen. Die RB bieten eine Fülle von Anweisungen, die ich “nur” noch umsetzen muss :-/

Ich denke, mein ehrenamtliches Engagement hat sich etwas verlagert. Für mich steht mehr die eigene Spiritualität, der Alltag im Vordergrund, nicht mehr so sehr das nach aussen aktive. Helfen tut mir dabei mein lieber Pfarrer von Ars, um mich immer wieder daran zu erinnern, was wirklich zählt. Der Herr wird mich wohl eher nicht danach richten wie toll die Kindergottesdienste waren und wieviel… sicher ein wichtiger Dienst, wie auch der Lebensschutz. Und doch immer wieder zu der eigenen inneren Haltung zurückkehren, das ist mir manchmal in der Hektik verloren gegangen. Wie Benedikt immer so schön sagt: Das richtige Maß….

Und der liebe Gott hat mir einen Menschen über den Weg geschickt, der mich an etwas erinnert hat – an meine lieben Bordis :-)

Was ich aber lernen durfte ist, ein Stück Unsicherheit abzulegen. Nach so langem Suchen und Ringen habe ich für mich einen Weg gefunden. Sicher, die Schwerpunkte und die actio verlagern sich manchma, aber das Grunddingens steht für den Moment.

In allem Gott suchen. Unter der Führung des Evangeliums entlang der RB. Mit meinem charismatischen Touch.

Dienen in der Familie, in der Gemeinde, im Lebensschutz, und so Gott will auch einmal wieder mehr im BL Bereich.

Auf die Fürsprache des Hl. Johannes Maria Vianney, des Hl. Benedikt von Nursia, der Hl. Teresa von Avila und der Gottesmutter Maria.

In meiner geistigen Heimat und an der Hand meines lieben Padre.

Helfen dabei wird mir immer wieder das WDL, das Suscipe, und als zwei grosse Themen HÖREN und HINGABE.

Ja, es war eine reiche Woche

Danke Jesus.

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Den Glauben gelebt – danke Vater

Die Zeit, Gott zu suchen ist das Leben

Die Zeit, Gott zu finden ist der Tod

Die Zeit bei Gott zu sein, ist die Ewigkeit

(Franz von Sales)

Gestern durfte ich teilnehmen an einem wirklich starken und wunderbaren Zeugnis.

Ein katholischer Preister, der vor dem Sarg seines Vaters steht.

Zwischen persönlicher Trauer und festem Glauben.

Eine emotionalere und bewegendere Trauerfeier habe ich nie erlebt.

Als meine Oma starb, hat ihr Sohn, Pater Rudolf zwar konzelebriert, aber nicht alleine.

Nie in meinem Leben werde ich diesen Anblick vergessen.

Das ist gelebter Glaube.

Da zu stehen vor dem Sarg, am offenen Grab des eigenen Vaters.

Im Herzen mit Trauer, den Blick auf Jesus Christus.

Danke, lieber Padre, das ich da sein durfte.

Dies war ein Geschenk fürs Leben.

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Papa Benedikt – eine persönliche Erfahrung zum Rücktrittmoment

… aus dem Kloster….

Meine Welt stand still. Der Papst – MEIN Papst, mein geliebter Heiliger Vater, mein Hirte und Fels – tritt zurück?
JA, ich glaube an Jesus Christus, den Eckstein meines Lebens. Und doch ist und bleibt er eine Leuchtfigur.

Ein wahrer Hirte. Einen, an dem ich mich orientieren konnte.

Ein wirklicher Vater in der Sorge um seine Kirche, zu deren Familie ich gehören darf…

 

Es war schlimm, es war ein Schock…

Und ich habe mich so unendlich einsam gefühlt. Mit meinen Tränen…

Und da durfte ich eine der tiefgehensten Momente erleben. Durfte einem Bruer begegnen, dem es auch so ging.

Durfte mit ihm weinen. Gemeinsam weinen um diesen Verlust. Sicher, es ist nicht so wie sonst -der Papst ist nicht tot – aber es ist dennoch ein tief empfundener Verlust.

Wir sind in die Kapelle gegangen und haben gebetet.

Dieses gemeinsame Gebet, dieses unter Tränen gebetete Vater Unser, das war die sicherlich tiefste Erfahrung geschwisterlichen Miteinanders und Getragen seins in diesen Tagen…

Danke Bruder

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Von Skills Koffer zu Katholischem Schatzkästchen….

Schon lange habe ich das irgendwie auf dem Zettel einen Artikel zu dem Thema zu schreiben und es irgendwie immer wieder “geschoben”.

Ein lieber FB Freund hat ein Kommentar an seine Pinnwand geopstet:

“Wenn die Menschen wüssten wie schön eine eucharistische Anbetung ist würden Sie nie mehr Yoga machen, verrückte Figuren beim Tai Chi üben oder im Schneidersitz Zen-Meditationen praktizieren. Leider hat mir es auch niemand gesagt als ich früher all den Mist gemacht habe.”

Ja, das ist einfach DIE Gelegenheit, etwas darüber zu schreiben.

Ich habe jahrelang DBT gemacht, gepflegt, gefördert, mit weiter entwickelt und weiterempfohlen.

Als ich das Borderline-Netzwerk e.V. gegründet habe entstand dies aus der Idee, virtuelle “Skills Gruppen” anzubieten, da es zu der Zeit kaum lokale Angebote gab.

Ich habe mehr als 15 Jahre Therapieerfahrung und in dem zusammenhang von Muskelrelaxion über “innerer sicherer Ort” und irgendwelchen anderen Verrenkungen so ziemlich alles gemacht.

Selbstwert bekommen, und im gleichen Atemzug immer zu hören “man müsse an sich arbeiten” – schon logisch oder?

Ich bin gut, so wie ich bin,und drum muss ich auch immer was ändern….

Ich bin meine innere Mitte suchen gegangen, bin zurück in irgendwelche Traumatas und habe mir ausserhalb des Körpers bei sonst was zugeschaut….

Ja, und da erzähle mir einer ich sei verrückt, wenn Gott mir antwortet, oder der Hl. Geist was zeigt. Wow, da hab ich in der “anerkannten und von der krankenkasse bezahlten” Therapie schon wesentlich abgefahrenere Dinge erlebt……

In der Therapie gab es einen sogenannten “Skills Koffer” (Skills=Fertigkeiten), die in bestimmten Situationen helfen sollte.

Von Igelball über Amoniak zu “Gefühlsprotokoll” und was weiss ich für ein schnickschnack war da alles mit dabei.

Atemübungen und irgendwelche imaginäen “was weiss ich wer”.

Wie gut bin ich doch jetzt dran.

Ich muss mich nicht mehr erlösen. Ich muss meine innere Mitte nicht suchen, muss mich nicht verbiegen und bekäpfen.

Klar, Nachfolge ist auch nicht unbedingt ein Spaziergang, aber ich muss das ja nicht aus mir alleine heraus tun.Oder mit irgendwelchen Energien und “Techniken” was “erreichen” oder schlimmer noch “verdienen”.

Auch “Kontrolle behalten” muss ich nicht mehr….

Und mein alter Skills Koffer kann getrost verschwinden, denn wenn dort Dinge von kurzem Nutzen und “von dieser” Welt ware… Gegenstände, Techniken, usw. dann mache ich nun mein “Katholisches Schatzkästchen auf”.

Und das ist, als würden neben alten Steinen funkelnde Edelsteine liegen.

Am hellsten leuchten die Sakramente, das Wort Gottes. Ich finde dort den Rosenkranz, Weihwasser, Heilige, Ablässe und noch vieles, vieles mehr. Und wenn es mal heftig wird, dann gibt es da ja immer noch die “Waffenrüstung” :-)

Das nenne ich wahrlich eine “Hausapotheke”.

Und helfen tuts auch, und kosten tuts nichts :-)

Angesichts dieser Tatsachen ist es sehr unverständlich, dass die menschen Unsummen für Reiki, Qui Gong, Zen und sonst irgendwas ausgeben und unsere Kirchen so leer sind…..

 

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Das schwarze Tal, die dunkle Nacht

O Gott,komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen

Ich höre dein wort
doch es erreicht nicht mein Herz

Ich möchte mein Herz zu Dir erheben
doch ich liege am Boden.

Ich liege und flehe
eile mein Herr, eile mir zur Hilfe

Geist, Fleisch und Wille
alle drei sind schwach

Nur eine kleine Flamme der Sehnsucht
sie lodert in mir

Vereinzelt tritt sie nur zutage
doch der Funke, er springt nicht über

Wo bist Du hin

Zeit, als ich den Herrn aus ganzem Herzen pries

Als ich in Stille und Schweigen harrte
und den Worten des Herrn lauschte

Wo bist Du, großes Verlangen nach Gott
Du Durst nach der Quelle des Lebens?

Wie im Nebel ist meine Sehnsucht
verdunkelt von dieser Welt

Beten und bei Dir sein waren meine Freude mein Gott
Du schenktest meinem Herzen Ruhe

Nicht einmal in der Eucharistie kann ich Dich finden
der Du dort gegenwärtig bist

Das dunkle Tal, die schwarze Nacht
sie brechen über mir zusammen

Allein Dein Wort hält mich am Leben
Dein Versprechen dass Du mir gemacht hast

Denen, die glauben führst Du alles zum Heil
Ich glaube, ich glaube, ich glaube

Ich glaube weil Du schon Großes getan
Ich glaube, denn Du hast Worte ewigen Lebens

Ich elender Wurm, ich schwacher Mensch
wie sehr brauche ich Dich mein Herr und mein Gott

Ohne dich vermag ich nichts,nicht einmal zu beten

Ach Herr, schenk mir doch Gnade dazu.

Ich nenne Dich Vater und Du nennst mich Kind
gedenke doch meiner, verlasse mich nicht

Du bist mein Gott, nur Du allein
Nur Du bist mein retter und meine Freude

Der Satan er lauert, er lügt, er verführt
Und ich, ich bin schwach – erliege ich ihm?

Allein Du kannst mich retten, mache mich fest an Dir
lass mich nicht los in meiner Bedrängnis

Ich weiß er lügt, der ewige Versucher
ich weiß, nur DEIN Wort ist wahr

Ach Herr, sprich zu mir, verbirg Dich doch nicht
Schenke mir neu Deine Güte und Huld

Du Gott des Himmels, Du Gott der Erde
Du Herr über mich und über mein Leben

Ich kann nicht mehr kämpfen, kämpfe Du in mir
Ich gebe mich auf, geb mich hin DIR allein

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Narben auf der Seele

„Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor.
Die aller stärksten Charaktere sind mit Narben übersäht.“

Khalil Gibran

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Katholisch sein? Borderline?

Jetzt hab ich hin und her überlegt, ob ich in diesem Blog wohl was zum Thema Borderline schreiben soll.
Keine Ahnung, deshalb auch die ???
Aber wenn das ein Zeugnis sein soll für die Größe Gottes, ja, dann gehört das hier her…
Denn nur anhand dessen was war und was Gott mit meinem Leben angefangen hat wird die Größe dessen, was ER getan hat ein Stück sichtbar.
Und so ist das hier auch Zeugnis. Ich weiss nicht, ob ich die vergangenheit in der Vergangenheit lassen soll.
Andererseits hat sie mich geprägt, ich bin die, die ich bin auch wegen und gerade wegen all dieser Dinge.
Und vielleicht ist das der Ort, hin und wieder den Weg zu schildern.
Vor allem aber ist es eine Möglichkeit
“Was ER Dir Gutes getan hat, Seele vergiss es nie”

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