Christenverfolgung nimmt zu : Gedanken zum Weltverfolgungsindex 2014

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Heute wurde der Weltverfolgungsindex von Open Doors veröffentlicht.

Open Doors listet die 50 Länder auf, in denen die Christen verfolgt werden.

Dies wird über ein bestimmtes Punktesystem ermittelt.

Genaueres dazu -> hier.

Erschreckend ist, dass die Punkte im Allgemeinen höher liegen, was nichts anderes heisst, als dass sich die Situation für Christen im Ganzen weiter verschlimmert hat.

Trauriger Spitzenplatz seit 12 Jahren: Nordkorea. Und leider ist keine große Veränderung in naher Zukunft absehbar. Christ sein ist immer noch nahezu vergleichbar mit einem Todesurteil, mindestens aber Arbeitslager.

-> Hier gelangen Sie zum ausführlichen Bericht über die Situation in Nordkorea.

Erschreckend ist, dass Syrien seit 2013 von Platz 11 jetzt auf Platz 3 steht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir in den Medien nicht die schrecklichen Bilder von Hinrichtungen sehen.

 

Als Hauptgründe hat Open Doors “gescheiterte Staaten” und extreme Islamisierung ermittelt.

In Nordkorea ist der Hintergrund sicherlich ein anderer, der, dass der Diktator neben sich “keinen anderen Gott” duldet.

 

Besonders der islamische Extremismus ist ein Grund, der mich besonders nachdenklich macht. Von den 50 aufgeführten Ländern ist dies in 36 Fällen der Hauptgrund der Verfolgung. Es ist und bleibt einfach nur traurig, dass Religion solche Konsequenzen haben kann. Sicherlich wird Religion dort missbraucht. Aber es ist einfach nur erschreckend.

Etwas ganz anderes macht mich in Blick auf die Christenverfolgung immer nachdenklich. Wir hier, in Europa dürfen weitgehenst frei unseren Glauben ausüben. Sicher gibt es in Deutschland bedenkliche Tendenzen, die jedoch lange nicht mit dieser Art von Christenverfolgung zu vergleichen sind.

Wir haben hier wirkliche “Luxusproblemchen”.

Und bei allen Debatten um verschiedene Aspekte von Glaube und Kirche bleibt für mich unterm Strich eine tiefe Dankbarkeit, dass wir hier so glauben dürfen. Und dann kann ich bestimmte Dinge vielleicht etwas gelassener sehen….

Das ist ein Punkt, den ich persönlich umsetzen kann. In meinem Umfeld. Und daneben gilt es immer wieder zu beten, zu beten, und zu beten. Ergreifende Berichte von verfolgten Brüder und Schwestern zeigen immer wieder, wie sehr unser Gebet Stütze, Kraft und Trost ist. Beten wir und opfern wir unsere kleinen Luxusproblemchen auf für die Brüder und Schwestern, die um ihres Glaubens willen verfolgt, bedroht und ermordet werden.

 

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