Lk 4,21 – 24, 28-30:Wort des Lebens für Dich: 3. Februar 2013 (4.So/C)

3. Februar 2013 (4.So/C)

 

Lk 4,21 – 24, 28-30

 

In jener Zeit begann Jesus in der Synagoge in Nazaret darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.

Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darüber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs?

Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat!

Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.

Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.

Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

 

 

Häufig meinen wir, die Menschen um uns herum gut zu kennen und sagen: „Der ist einer von uns. Der ist so wie wir.“

Und dann redet der auf einmal ganz anders, so als ob er die Vollmacht dazu hat.

Das denken auch die Menschen in der Synagoge, im Gotteshaus in Nazareth. Jesus ist da und erklärt ihnen, was ihm die Worte Gottes bedeuten.

Zunächst staunen die Menschen darüber. Doch dann sagen sie: „Den kennen wir doch. Das ist doch nur Jesus, Josefs Sohn. Was bildet der sich denn ein? Kommt wieder nach Hause und will hier große Reden schwingen?“

Jesus spürt:  Die wollen sich nichts von mir sagen lassen. Für die bin ich, egal was ich sage und tue, wohl immer nur der Schreinerssohn aus der Nachbarschaft.

Als er ihnen das sagt, werden sie wütend und wollen ihn verjagen.

Da geht Jesus weg; denn hier kann er nichts bewirken.

Schade, wenn Menschen immer nur das alt Bekannte wollen und sich nicht von neuem und anderem überraschen lassen können. So vieles Wichtige verpassen sie dann.(Norbert Koch)

 

Kein Prophet

wird in seiner Heimat anerkannt.

(Lk 4, 24)

 

-          Die Botschaft, die Jesus uns sagt ist auch heute neu und manchmal schwer für uns zu verstehen.

 

-          Bin ich offen für Jesus, und für das, was er mir zu sagen hat?

 

-          Bin ich mutig, für meinen Glauben, für die Wahrheit einzustehen, auch wenn es niemand hören will, wenn man mich vielleicht sogar davonjagen möchte deswegen?

 

 

Jesus, ich möchte mich immer mutiger zu Dir bekennen.

 

Jesus, DU bist die Wahrheit

 

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