RB 7,56-58: Die neunte Stufe der Demut (6.Februar, 7.Juni, 7. Oktober)

Kapitel 7 – Die Demut

  1. Die neunte Stufe der Demut: Der Mönch hält seine Zunge vom Reden zurück, verharrt in der Schweigsamkeit und redet nicht, bis er gefragt wird.
  2. Zeigt doch die Schrift: “Bei vielem Reden entgeht man der Sünde nicht.”
  3. “Der Schwätzer hat keine Richtung auf Erden.”
Wie gut kenne ich das von mir… “Mitteilungsbedürfnis”… Vielleicht auch: “Ich bin wer,ich habe was zu sagen”…
Und wie oft denke ich hinterher: “Da hätte ich lieber mal meinen Mund gehalten”.
Worte haben Kraft und Macht. Sowohl im Positiven, als auch im Negativen Sinn.
Dieser Abschnitt der Regel lädt mich ein, innezuhalten.
Ein Sprichwort sagt: “Erst denken, dann reden”.
Oder “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold”….
Ein wichtiger Aspekt daran ist für mich das Schweigen vor Gott.
Ich war hier in der Pfarreiengemeinschaft in der ewigen Anbetung.Die ging von 16:30 bis 19:00.
Es gab keine 10 Minuten Stille in der Zeit. Sicher, es wurden Andachten gebetet, Rosenkranz gebetet, alles schön und gut.
Aber es war keine Zeit, mit Gott ins Gespräch zu kommen.
Mein geistlicher Begleiter hat einmal in einer Predigt gesagt, wir sollen lerne, auf die Stille zu hören, und wir werden Dinge hören, die wir noch nie gehört haben.
Ein weiser Ratschlag. Wann immer ich es schaffe, in der Stille vor Gott auszuharren beschenkt er mich so reich. Aber dazu muß ich erst einmal mein Herz und meine inneren Ohren öffnen.
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