RB Prol 45- 50 (6.Januar – 7.Mai- 6. September)

RB Prol 45-50

Wir wollen also eine Schule für den Dienst des Herrn einrichten.

Bei dieser Gründung hoffen wir, nichts Hartes und nichts Schweres festzulegen.

Sollte es jedoch aus wohlüberlegtem Grund etwas strenger zugehen, um Fehler zu bessern und die Liebe zu bewahren,

dann lass dich nicht sofort von Angst verwirren und fliehe nicht vom Weg des Heils; er kann am Anfang nicht anders sein als eng.

Wer aber im klösterlichen Leben fortschreitet, dem wird das Herz weit, und er läuft in unsagbarem Glück der Liebe den Weg der Gebote Gottes.

Darum wollen wir uns seiner Unterweisung niemals entziehen und in seiner Lehre im Kloster ausharren bis zum Tod. Wenn wir so in Geduld an den Leiden Christi Anteil haben, dann dürfen wir auch mit ihm sein Reich erben.

 

Amen.

Die Schule für den Dienst des Herrn. Das ist ein tröstlicher Begriff. Wir dürfen lernen, wir dürfen wachsen. Wir dürfen auch mal eine schlechte Note schreiben. Es gibt Zeiten, da fällt das Lernen schwerer, es gibt bestimmte „Fächer“, die uns schwerer Fallen. Doch Benedikt mahnt, keine Angst zu haben, weiter zu machen. Heute würde der Hl. Benedikt ein guter Pädagoge abgeben, der liebend mahnt und fordert.Lassen wir uns ein auf den „Unterrichtsstoff“, den die Regel unter der Führung des Evangeliums anbietet und lassen wir uns ausbilden zu wahren Christusnachfolgern.

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