Be-Ruf-Ung

 
wastun2Beruf – Ruf – Berufung

 

Was ist das eigentlich? Was heisst das? Wie finde ich meine Berufung?

Ist Beruf = Berufung?

Erst einmal, in meiner Situation ist Berufung etwas passives… man “wird” berufen.

Aber wer ruft?

Und wie höre ich den Ruf?

Wie erkenne ich meine Berufung?

 

Berufung muss reifen, wachsen und vor allem erbeten werden.

Aber auch beantwortet.

Schwieriges Thema.

 

Ehefrau und Mutter, das sind sicher meine ersten Berufungen.

Was aber mache ich, wenn ein Beruf nicht ausfüllt?

Ist er dann noch Berufung?

 

Oder liegt der Unterschied zwischen Beruf und Berufung im “fiat”. Also nicht das, was ich gerade will, sondern den Willen Gottes hören und befolgen?

Also hat Berufung auch etwas mit Gehorsam zu tun.

Und dann sind wir beim nächsten Wort.

Gehorsam – Hören – Gehören….

Dazu demnächst mehr ;-)

 

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Tagesimpuls: Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt (1.Kor.1)

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

26Seht auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme,

27sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.

28Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten,

29damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.

30Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.

31Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

Das Bild ist genau das, was die heutige Schriftlesung für mich bedeutet…

Ja, manchmal würde ich gerne viel, viel mehr machen… manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich” was erreichen will”, “anerkannt sein will”… Aber ist DAS dann das, was Gott von mir möchte? Ist das dann Dienst? Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass das oft mein Ego, mein Stolz ist. Eine Lesung wie die heutige ist für mich einmal wieder Einladung, darüber nachzudenken, mich mal wieder etwas an meine (leider meist zu wenig vorhandene *g*) Demut zu erinnern.Und an meine Berufung. Sicher hat Berufung etwas mit “Antwort” zu tun, die ich geben kann oder eben nicht. Aber letztendlich ist es der Platz, an den Gott mich gestellt hat… Und ich kann da entweder mein JA dazu sprechen, oder auch – leider immer wieder rebellieren….

Ich darf mich immer fragen… worum geht es bei dem was ich tue? Will ich “gut dastehen”, “anerkannt werden”… oder mich des Herrn rühmen (Vers 31)… Wenn ich mich des Herrn rühmen möchte, in seine Nachfolge treten möchte, dann brauche ich nur zu schauen, was ER getan hat… Wie ER anerkannt wurde… Und dann wird mir immer wieder klar, dass Nachfolge eben bedeutet… -nicht gehört zu werden…

Das ist eine bekannte Glaubenswahrheit, die ich auch so weiss- und trotzdem ist es etwas, was ich nur zu gern vergesse… Wie gerne hätte ich einen sehr harmonischen “Kuschelkatholizismus”… Und wie gerne schaue ich auf meinen Status in der Welt…

Genau aus diesem Grund hbe ich meinen persönlichen Patron gewählt… weil er mich immer wieder darauf hinweist, dass es auf die Ewigkeit ankommt… dass ich “niemand” sein darf…um “alles” zu gewinnen.

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