Evangelii gaudium und die “neue” Volksfrömmigkeit – wie passt das zu Papst Franziskus?

Gestern erschien unter dem Titel “Die neue Volksfrömmigkeit” ein Artikel in der Tagespost.

-> gesamter Artikel

Sehr reflektiert wird über die Gründe für den Verlust der Volksfrömmigkeit, über die Versuche Paul VI, JPII und BXVI zur Rückkehr zur Volksfrömmigkeit berichtet.

Ich bin sehr gesegnet, in einem kleinen Dorf, am Rande Bayerns. Aber selbst hier bleibt die Zeit nicht stehen. Pfarreiengemeinschaft und pastorale Raumplanung tun hier ihr übriges dazu. Und Kirchenbauten, typisch nach konziliar sind sicherlich weniger geeignet eben diese Volksfrömmigkeit zu fördern. Während unsere “neue” Kirche mehr den Eindruck eines Versammlungssaales bietet, so ist die alte Kirche eine wunderschöne barocke Marien Wallfahrtskirche.

Maiandachten und Bittgänge haben in unserem Kirchenjahr ebenso ihren Platz wie Wetterkerzen und Wettersegen.

Und doch ist ein gefährlicher “frischer” Wind zu spüren, der durch unsere Kirchen zieht.

Ich kann mich gut erinnern, wie altmodisch ich bestimmte Bräuche selber als Jugendliche fand. Kinder sind sehr offen für alle Arten von Traditionen und Brauchtum.

Und auch mir als Erwachsene kommen wieder alte Traditionen in den Sinn, die ich als Kind so erleben durfte.

Und ich stelle für mich fest, dass dies eine Kirche zum “anfassen, schmecken, riechen, fühlen” war. Nicht trocken, sondern leidenschaftlich, emotional und lebendig. Aber mit einer tiefen Spiritualität und einem festen Glauben.

Ich denke, für meine Oma war Glaube nicht wirklich kompliziert, es wurde weniger hinterfragt, mehr vertraut. Heute sieht “man” erst einmal alles kritisch- meinereiner eingeschlossen.

Ich fand diesen Artikel sehr gut, hat er mich doch in etwas bestärkt, was ich spüre und eine innere Sehnsucht angesprochen. Ich tue mir allerdings schwer, das so in Verbindung mit Papst Franziskus zu bringen, wie es in dem Artikel steht. Denn sowohl JPII als auch BXVI lebten und leben diese Volksfrömmigkeit.

Ich weiss nciht, vielleicht liegt es dran, dass die Menschen Papst Franziskus zuhören, dass sie ihm vielleicht offener zuhören?

Denn zur Volksfrömmigkeit gehört für mich auch eine gewisse Ausformung der Liturgie. Marienlieder, Weihrauch,…. Und liturgischer Minimalismus ist sicher nicht das, was unbedingt ein Begriff ist, den ich in einem Atemzug mit Volksfrömmigkeit nennen würde. Dann schon eher die große Wasserweihe nach dem alten Ritus, oder auch die großen Ämter an Wallfahrtsorten.

altoetting_madonna03

Click on any of these buttons to help us to maintain this website.      

Ein Gebet an jedem Finger (Papst Franziskus)

Jorge Mario Bergoglio: Ein Gebet an jedem Finger

1. Der Daumen ist dir am nächsten. So fange damit an für die zu beten die dir am nächsten sind. Es sind die Personen an die du dich am leichtesten erinnerst. Für unsere Lieben zu beten ist “eine süße Pflicht”.

2. Der nächste Finger ist der Zeigefinger. Bete für die die lehren, anweisen und heilen. Das beinhaltet die Meister, die Lehrer, die Ärzte und die Priester. Diese brauchen Unterstützung und Weisheit um den anderen die richtige Richtung zu weisen. Habe sie immer gegenwärtig in deinen Gebeten.

3. Der nächste Finger ist der größte. Er erinnert uns an unsere Führer. Bete für den Präsidenten, die Kongressabgeordneten, für die Unternehmer und die Geschäftsführer. Diese Personen weisen das Schicksal unserer Heimat und leiten die öffentliche Meinung. Sie brauchen die Führung Gottes.

4. Der vierte Finger ist der Ringfinger. Auch wenn es viele überrascht, das ist unser schwächster Finger, wie dir jeder beliebige Klavierlehrer sagen wird. Das muss uns daran erinnern für die Schwächsten zu beten, mit vielen Problemen oder durch Krankheiten niedergedrückt. Sie brauchen dein Gebet Tag und Nacht. Es ist niemals zu viel, was du für sie betest. Auch muss es uns einladen, für die Ehen zu beten

5. Und zum Schluss ist da unser kleiner Finger, der kleinste von allen Fingern, der ist wie wir uns vor Gott und vor den Anderen sehen müssen. Wie die Bibel sagt “die Letzen werden die ersten sein”. Dein kleiner Finger muss dich erinnern, für dich zu beten. Wenn du schon für die ersten vier Gruppen gebetet hast, siehst du deine eigenen Bedürfnisse in der richtigen Perspektive und kannst so besser für die deinen beten.

Übersetzung: Silke Hüsges1337335037-256

Click on any of these buttons to help us to maintain this website.      
5344863-weisse-perle-in-einer-muschel

Franziskusperle von Armin Schwibach

5344863-weisse-perle-in-einer-muschel

 

Franziskusperle von Armin Schwibach, kath net.

“Jesus ist die einzige wahre Tür zum Reich Gottes. Das ist kein Fundamentalismus, sondern die eine Wahrheit des Herrn. Die Gnade, an die Tür klopfen zu können. Wider die ‘Geschäftemacherreligion’. ”

http://www.kath.net/news/41014

Alle Franziskusperlen findet Ihr über facebook

Franziskus Perlen

Click on any of these buttons to help us to maintain this website.