Von Skills Koffer zu Katholischem Schatzkästchen….

Schon lange habe ich das irgendwie auf dem Zettel einen Artikel zu dem Thema zu schreiben und es irgendwie immer wieder “geschoben”.

Ein lieber FB Freund hat ein Kommentar an seine Pinnwand geopstet:

“Wenn die Menschen wüssten wie schön eine eucharistische Anbetung ist würden Sie nie mehr Yoga machen, verrückte Figuren beim Tai Chi üben oder im Schneidersitz Zen-Meditationen praktizieren. Leider hat mir es auch niemand gesagt als ich früher all den Mist gemacht habe.”

Ja, das ist einfach DIE Gelegenheit, etwas darüber zu schreiben.

Ich habe jahrelang DBT gemacht, gepflegt, gefördert, mit weiter entwickelt und weiterempfohlen.

Als ich das Borderline-Netzwerk e.V. gegründet habe entstand dies aus der Idee, virtuelle “Skills Gruppen” anzubieten, da es zu der Zeit kaum lokale Angebote gab.

Ich habe mehr als 15 Jahre Therapieerfahrung und in dem zusammenhang von Muskelrelaxion über “innerer sicherer Ort” und irgendwelchen anderen Verrenkungen so ziemlich alles gemacht.

Selbstwert bekommen, und im gleichen Atemzug immer zu hören “man müsse an sich arbeiten” – schon logisch oder?

Ich bin gut, so wie ich bin,und drum muss ich auch immer was ändern….

Ich bin meine innere Mitte suchen gegangen, bin zurück in irgendwelche Traumatas und habe mir ausserhalb des Körpers bei sonst was zugeschaut….

Ja, und da erzähle mir einer ich sei verrückt, wenn Gott mir antwortet, oder der Hl. Geist was zeigt. Wow, da hab ich in der “anerkannten und von der krankenkasse bezahlten” Therapie schon wesentlich abgefahrenere Dinge erlebt……

In der Therapie gab es einen sogenannten “Skills Koffer” (Skills=Fertigkeiten), die in bestimmten Situationen helfen sollte.

Von Igelball über Amoniak zu “Gefühlsprotokoll” und was weiss ich für ein schnickschnack war da alles mit dabei.

Atemübungen und irgendwelche imaginäen “was weiss ich wer”.

Wie gut bin ich doch jetzt dran.

Ich muss mich nicht mehr erlösen. Ich muss meine innere Mitte nicht suchen, muss mich nicht verbiegen und bekäpfen.

Klar, Nachfolge ist auch nicht unbedingt ein Spaziergang, aber ich muss das ja nicht aus mir alleine heraus tun.Oder mit irgendwelchen Energien und “Techniken” was “erreichen” oder schlimmer noch “verdienen”.

Auch “Kontrolle behalten” muss ich nicht mehr….

Und mein alter Skills Koffer kann getrost verschwinden, denn wenn dort Dinge von kurzem Nutzen und “von dieser” Welt ware… Gegenstände, Techniken, usw. dann mache ich nun mein “Katholisches Schatzkästchen auf”.

Und das ist, als würden neben alten Steinen funkelnde Edelsteine liegen.

Am hellsten leuchten die Sakramente, das Wort Gottes. Ich finde dort den Rosenkranz, Weihwasser, Heilige, Ablässe und noch vieles, vieles mehr. Und wenn es mal heftig wird, dann gibt es da ja immer noch die “Waffenrüstung” :-)

Das nenne ich wahrlich eine “Hausapotheke”.

Und helfen tuts auch, und kosten tuts nichts :-)

Angesichts dieser Tatsachen ist es sehr unverständlich, dass die menschen Unsummen für Reiki, Qui Gong, Zen und sonst irgendwas ausgeben und unsere Kirchen so leer sind…..

 

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