Meine Jahresheilige – Therese von Lisieux

Als ich dieses Jahr meine Jahresheilige gezogen habe, da dachte ich: “Mist. Nie krieg ich einen Heiligen, den ich mag.”

Es ist ja nicht so, dass Therese eine Unbekannte wäre.Ich habe auch Bücher über sie. Aber so richtig “warm” bin ich nicht mit ihr geworden. Weil sie eine “unbequeme und anstrengende” Heilige ist. Andererseits – als ich so darüber nachgedacht habe – mein persönlicher Patron, der Heilige Johannes Maria Vianney ist jetzt ja auch nicht unbedingt “bequem”. – Welcher Heilige ist das überhaupt?

Diese Jahresheilige ist wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Nach einem eher “flachen” Jahr, was Glaube und Spiritualität angeht ist diese Heilige eine Herausforderung, im nächsten Jahr wieder konkreter zu werden. Nägel mit Köpfen zu machen.

Und es passt auch ganz gut zu dem vielleicht beginnenden Probejahr als Benediktineroblatin.

Nix mehr Ausreden, nix mehr schummeln. Konkret durch die Führung des Evangeliums leben. Das ist der Auftrag eines Benediktineroblaten. Und das ist das, was die Hl. Therese – immerhin Kirchenlehrerin – gelebt hat.

So mache ich mich also auf den Weg der konkreten Nachfolge.

 

 

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