Wo ist Dein Herz? zum Evangelium vom verlorenen Sohn

Diese Frage ist es, die hängenblieb von der Predigt am heutigen Tage.

Die Frage an den älteren Sohn.

Ja, ich bin ja da… irgendwie…

Gehe zur Messe, lese christliche Literatur.

Aber wo ist mein Herz? Worauf hin lebe ich?

Das ist eine Frage, die mir mein Patron, der Hl. Johannes Maria Vianney immer wieder stellt.

Wo ist mein Herz?

Im www? Bei dem was ich “habe”, oder bei dem “was ich darstelle”?

Asche über mein Haupt – ja manchmal.

Und wie glücklich bin ich, wenn ich die kleine schlichte Medaille an meiner Kette spüre. Das erste mal, dass ich überhaupt etwas zu meinem Kommunionkreuz dazu gehängt habe.

Immer wieder frage ich mich- was ist wichtig im Leben. In meinem Leben.

Und diese Frage heute: “Wo ist dein Herz”, die lässt das Ganze nochmal eine Schicht tiefer beleuchten.

Ich bin beim Herrn. Mit dem was ich tue, mit dem was ich lese, mit meinem Mund…

Aber bin ich dort, wo es drauf ankommt, mit dem Herzen bei IHM?

Heute in der heiligen Messe war einmal wieder so ein Moment.

Da Habe ich mich gefühlt, wie der verlorene Sohn bei Rembrandt. Ist ja egal, welcher Sohn nun. Aber mit dem Kopf am Herzen des Vaters. Die Hände des Vaters auf der Schulter.

Vaterbeziehung ist schwer für mich. Und doch hat diese Predigt heute eine andere Sichtweise ermöglicht.

Ich darf das Fest versöhnt mit ihm feiern. Darf versöhnt Eucharistie feiern.

Ich sehe den Vater nicht. Aber durhc das Opfer des Sohnes darf ich in der Eucharisie auch dem Vater begegnen.

Was bisher pure Theologie war, das durfte ich ansatzweise erahnen. Dank der wunderbaren Predigt, die dem voranging, und vor allem dank des Opfers des Sohnes und der Gnade des Vaters.

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